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Spielbericht: VFC Plauen - FC Eilenburg 1:4 (1:2)
Spielbericht: VFC Plauen - FC Eilenburg 1:4 (1:2)
11.05.2019
Der VFC Plauen verlor am Freitagabend sein Heimspiel gegen den Tabellendritten der Oberliga, den FC Eilenburg, klar mit 1:4. Dabei schlugen sich die Plauener wieder einmal selbst. Alles Unglück prasselte am Freitagabend auf die Spitzenstädter herein. Eine Schlafwageneinlage kurz nach Anpfiff, ein verschossener Handelfmeter, ein Sonntagschuss der Gäste, ein Eigentor und wieder zwei verletzte Spieler brachte die Heimelf auf die Verliererstraße. Zudem zogen sich die Eilenburger mit ihrem unfairem Auftritt beim Gang im Kabinentrakt zur Halbzeitpause und nach Spielende den Unmut der Gastgeber zu.

Die Gäste trafen erst eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Spielanpfiff ein. Die Plauener gewährten den Eilenburgern die entsprechende Aufwärmphase, wenngleich sie solch eine Situation selbst schon anders erlebt hatten. So konnte das Spiel zumindest, wenn auch verspätet, seinen Lauf nehmen. 

Und die Heimelf legte gleich richtig los. Nach 23 Sekunden lag die Führung in der Luft. Tim Wüstenhagen setzte sich auf der rechten Seite unwiderstehlich durch, an seine flache Eingabe brachte ein Eilenburger gerade noch die Fußspitzen an den Ball, Chance vertan. Doch dann brach ein Unheil nach dem anderen auf die Plauener nieder. Die Plauener Abwehr, die so noch nie zusammengespielt hat, sah nach einem Eckstoß von Henrik Jochmann nicht gut aus, ließ den Ball im Strafraum durchlaufen. Benjamin Luis stand goldrichtig und er brauchte den Ball nur noch über die Linie drücken. 0:1 für die Gäste in der vierten Spielminute. Nach Guzlajevs-Eckstoß wuchtete Patrick Grandner seinen Kopfball einen halben Meter über das Gebälk. Auch Wüstenhagen konnte Torhüter Naumann mit seinem Torschussversuch im Liegen nicht überwinden. Doch der VFC Plauen fand in der 35. Minute durch ein Tor von Lucas Albert ins Spiel zurück (35.). Postwendend stand es nur eine Minute später 1:2. Vom Anstoßpunkt erzielte Jochmann mit einem Sonntagschuss über den etwas zu weit vor dem Tor postierten Leon Seefeld die erneute Führung. Wieder eine Minute später verpasste Guzlajevs nach Handspiel der Gäste im Strafraum vom Elf-Meter-Punkt den 2:2-Ausgleich. Ein Freistoß der Gäste landete kurz vor dem Halbzeitpfiff knapp über der Querlatte.

Die Anfangsphase im zweiten Spielabschnitt gehörte den Gästen. Weder Philipp Sauer noch Jochmann kamen an der Abwehr der Plauener vorbei (50./52.). Dann der nächste Schlag für die Heimelf. Guzlajevs wurde im Zweikampf so verletzt, dass er nicht weiterspielen konnte. Damit war auch der letzte noch zur Verfügung stehende Spielmacher aus dem Spiel (59.). Verdacht bei Guzlajevs: Bänderriss. Auch das wollten die Gelb-Schwarzen kompensieren. Aber weder Stefan Fritzlar noch Wüstenhagen konnten aus den Gegebenheiten Nutzen ziehen. Fritzlar versprang der Ball und Wüstenhagens Ball wurde zur Ecke geklärt (59.). Mit dem Ausscheiden von Guzlajevs bekam der VFC Plauen kaum noch Zugriff auf das Spiel. Wieder nach einem Standard folgte das 1:3. Nach Jochmann-Eckstoß war Bunge zur Stelle und ließ Seefeld im Tor der Plauener keine Chance (63.). Es sollte für Gelb-Schwarz noch dicker kommen. In der 76. Minute fiel auch noch Albijan Kameraj verletzungsbedingt aus - er hat sich wahrscheinlich einen Muskelfaserriss zugezogen. Von nun an hatten die Gäste ein leichtes Spiel mit einer fast U21-Elf der Platzherren. Grandner versuchte es ohne Erfolg noch einmal mit einem Distanzschuss und auch Seefeld zeigte sich noch einmal, als er bei einem Dimespyra-Ball abtauchte und hielt (82./86.). Wenn ein Unglück auf das andere fällt, dann passt auch das 1:4 ins Bild des Spiels. Bei einem Konter, über Jochmann gespielt, netzte Albert dessen Flankenball ins eigene Netz (84.).

Ein Spiel, das man ganz schnell vergessen sollte, auch weil das Verhalten der Gäste nach Gang in die Katakomben in der Halbzeitpause und nach Spielende manch Frage aufwirft, was Respekt dem Gegner gegenüber betrifft. Interimstrainer Falk Schindler zeigte sich noch in der Pressekonferenz tief betroffen, was da abging. Dem Ganzen setzten die Eilenburger Spieler in der Pressekonferenz noch die Krone auf, in dem sie halb nackt mit einer Bierflasche in der Hand geschlossen den Presseraum betraten. Respekt sieht anders aus und Fairness auch.

FCE-Trainer Frank Thiele zum Spiel: "Die Mannschaft hat von Anfang an das Spiel in die Hand genommen. Nach dem 0:1 haben wir versäumt das 0:2 zu machen. Am Ende haben wir das Spiel souverän nach Hause gefahren."

VFC-Trainer Falk Schindler zum Spiel: „Eilenburg hat eine super Mannschaft. Sie spielen gute Standards und pflegen ein gutes Umkehrspiel. Das wussten wir. Was aber das Benehmen in der Halbzeitpause betrifft und auch in der Pressekonferenz, dafür finde ich keine Worte. Ohne externe Hilfe hätten wir gestern gar nicht spielen können. Wir hatten nur neuen Spieler aus dem Kader zur Verfügung. Dann sind in der zweiten Halbzeit noch die beiden besten Spieler Guzlajevs und Kameraj verletzt weggefallen, sprich, da waren es nur noch sieben Spieler aus dem eigentlichen Kader. Ich möchte betonen, dass die A-Jugendspieler, die mitgewirkt haben, ihre Sache sehr gut gemacht haben. Unter diesen Bedingungen gegen solch einen Gegner bestehen zu können, ist so einfach nicht möglich."

VFC Plauen: Seefeld - Walther, Ranninger (gelbe Karte), Kameraj (76.Fischer), Albustin - Guzlajevs (58. Limmer), Grandner - Wüstenhagen, Sluga, Albert - Fritzlar (83. Hofmann) 
Tore: 0:1 Luis (4.), 1:1 Albert (35.), 1:2 Jochmann (36.), 1:3 Bunge (63.), 1:4 Albert (84. ET)
Schiedsrichter: Florian Butterich (Straufhain)
Zuschauer: 311

Text und Foto: Ilong Göll
Spielbericht: VFC Plauen - FC Eilenburg 1:4 (1:2)
Der VFC Plauen verlor am Freitagabend sein Heimspiel gegen den Tabellendritten der Oberliga, den FC Eilenburg, klar mit 1:4. Dabei schlugen sich die Plauener wieder einmal selbst. Alles Unglück prasselte am Freitagabend auf die Spitzenstädter herein. Eine Schlafwageneinlage kurz nach Anpfiff, ein verschossener Handelfmeter, ein Sonntagschuss der Gäste, ein Eigentor und wieder zwei verletzte Spieler brachte die Heimelf auf die Verliererstraße. Zudem zogen sich die Eilenburger mit ihrem unfairem Auftritt beim Gang im Kabinentrakt zur Halbzeitpause und nach Spielende den Unmut der Gastgeber zu.

Die Gäste trafen erst eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Spielanpfiff ein. Die Plauener gewährten den Eilenburgern die entsprechende Aufwärmphase, wenngleich sie solch eine Situation selbst schon anders erlebt hatten. So konnte das Spiel zumindest, wenn auch verspätet, seinen Lauf nehmen. 

Und die Heimelf legte gleich richtig los. Nach 23 Sekunden lag die Führung in der Luft. Tim Wüstenhagen setzte sich auf der rechten Seite unwiderstehlich durch, an seine flache Eingabe brachte ein Eilenburger gerade noch die Fußspitzen an den Ball, Chance vertan. Doch dann brach ein Unheil nach dem anderen auf die Plauener nieder. Die Plauener Abwehr, die so noch nie zusammengespielt hat, sah nach einem Eckstoß von Henrik Jochmann nicht gut aus, ließ den Ball im Strafraum durchlaufen. Benjamin Luis stand goldrichtig und er brauchte den Ball nur noch über die Linie drücken. 0:1 für die Gäste in der vierten Spielminute. Nach Guzlajevs-Eckstoß wuchtete Patrick Grandner seinen Kopfball einen halben Meter über das Gebälk. Auch Wüstenhagen konnte Torhüter Naumann mit seinem Torschussversuch im Liegen nicht überwinden. Doch der VFC Plauen fand in der 35. Minute durch ein Tor von Lucas Albert ins Spiel zurück (35.). Postwendend stand es nur eine Minute später 1:2. Vom Anstoßpunkt erzielte Jochmann mit einem Sonntagschuss über den etwas zu weit vor dem Tor postierten Leon Seefeld die erneute Führung. Wieder eine Minute später verpasste Guzlajevs nach Handspiel der Gäste im Strafraum vom Elf-Meter-Punkt den 2:2-Ausgleich. Ein Freistoß der Gäste landete kurz vor dem Halbzeitpfiff knapp über der Querlatte.

Die Anfangsphase im zweiten Spielabschnitt gehörte den Gästen. Weder Philipp Sauer noch Jochmann kamen an der Abwehr der Plauener vorbei (50./52.). Dann der nächste Schlag für die Heimelf. Guzlajevs wurde im Zweikampf so verletzt, dass er nicht weiterspielen konnte. Damit war auch der letzte noch zur Verfügung stehende Spielmacher aus dem Spiel (59.). Verdacht bei Guzlajevs: Bänderriss. Auch das wollten die Gelb-Schwarzen kompensieren. Aber weder Stefan Fritzlar noch Wüstenhagen konnten aus den Gegebenheiten Nutzen ziehen. Fritzlar versprang der Ball und Wüstenhagens Ball wurde zur Ecke geklärt (59.). Mit dem Ausscheiden von Guzlajevs bekam der VFC Plauen kaum noch Zugriff auf das Spiel. Wieder nach einem Standard folgte das 1:3. Nach Jochmann-Eckstoß war Bunge zur Stelle und ließ Seefeld im Tor der Plauener keine Chance (63.). Es sollte für Gelb-Schwarz noch dicker kommen. In der 76. Minute fiel auch noch Albijan Kameraj verletzungsbedingt aus - er hat sich wahrscheinlich einen Muskelfaserriss zugezogen. Von nun an hatten die Gäste ein leichtes Spiel mit einer fast U21-Elf der Platzherren. Grandner versuchte es ohne Erfolg noch einmal mit einem Distanzschuss und auch Seefeld zeigte sich noch einmal, als er bei einem Dimespyra-Ball abtauchte und hielt (82./86.). Wenn ein Unglück auf das andere fällt, dann passt auch das 1:4 ins Bild des Spiels. Bei einem Konter, über Jochmann gespielt, netzte Albert dessen Flankenball ins eigene Netz (84.).

Ein Spiel, das man ganz schnell vergessen sollte, auch weil das Verhalten der Gäste nach Gang in die Katakomben in der Halbzeitpause und nach Spielende manch Frage aufwirft, was Respekt dem Gegner gegenüber betrifft. Interimstrainer Falk Schindler zeigte sich noch in der Pressekonferenz tief betroffen, was da abging. Dem Ganzen setzten die Eilenburger Spieler in der Pressekonferenz noch die Krone auf, in dem sie halb nackt mit einer Bierflasche in der Hand geschlossen den Presseraum betraten. Respekt sieht anders aus und Fairness auch.

FCE-Trainer Frank Thiele zum Spiel: "Die Mannschaft hat von Anfang an das Spiel in die Hand genommen. Nach dem 0:1 haben wir versäumt das 0:2 zu machen. Am Ende haben wir das Spiel souverän nach Hause gefahren."

VFC-Trainer Falk Schindler zum Spiel: „Eilenburg hat eine super Mannschaft. Sie spielen gute Standards und pflegen ein gutes Umkehrspiel. Das wussten wir. Was aber das Benehmen in der Halbzeitpause betrifft und auch in der Pressekonferenz, dafür finde ich keine Worte. Ohne externe Hilfe hätten wir gestern gar nicht spielen können. Wir hatten nur neuen Spieler aus dem Kader zur Verfügung. Dann sind in der zweiten Halbzeit noch die beiden besten Spieler Guzlajevs und Kameraj verletzt weggefallen, sprich, da waren es nur noch sieben Spieler aus dem eigentlichen Kader. Ich möchte betonen, dass die A-Jugendspieler, die mitgewirkt haben, ihre Sache sehr gut gemacht haben. Unter diesen Bedingungen gegen solch einen Gegner bestehen zu können, ist so einfach nicht möglich."

VFC Plauen: Seefeld - Walther, Ranninger (gelbe Karte), Kameraj (76.Fischer), Albustin - Guzlajevs (58. Limmer), Grandner - Wüstenhagen, Sluga, Albert - Fritzlar (83. Hofmann) 
Tore: 0:1 Luis (4.), 1:1 Albert (35.), 1:2 Jochmann (36.), 1:3 Bunge (63.), 1:4 Albert (84. ET)
Schiedsrichter: Florian Butterich (Straufhain)
Zuschauer: 311

Text und Foto: Ilong Göll
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vergangenes Spiel
3:3 (3:0)
Städtisches Stadion Rudolstadt