Spielbericht: VFC Plauen - VfB 1921 Krieschow 3:0 (0:0)
Spielbericht: VFC Plauen - VfB 1921 Krieschow 3:0 (0:0)
15.04.2019
VFC Plauen gelingt erster Schritt auf Weg zum Klassenerhalt | Benjamin Keller schwer verletzt

Die Plauener Spieler freuten sich über den ersten Sieg im Jahr 2019. Mit 3:0 schickten die Spitzenstädter den VfB Krieschow nach Hause. Allerdings bezahlten sie diesen mit einem hohen Preis: Benjamin Keller zog sich wohl einen Bruch im Schulter- bzw. Oberarmbereich zu und könnte bis zum Ende der Saison ausfallen. Hatten die Plauener schon bisher große Besetzungssorgen, so werden die Sorgenfalten noch größer, wenn man an die kommenden schweren Spiele denkt.

Wichtig aber sind erst einmal die drei Punkte, wenngleich die erste Halbzeit wie immer aussah. Gut gekämpft, einige gute Spielzüge, aber der Ball wollte nicht über die Linie. Ingesamt sahen die 264 Zuschauer eine zunächst ausgeglichene Partie. Dass die Plauener zumindest wollten, zeigte sich bereits nach fünf und acht Minuten. Zunächst zog Aleksandrs Guzlajevs aufs Tor, den Krieschows Keeper Pflug ohne Mühe aufnahm. Im Anschluss konnten Tim Wüstenhagen und Patrick Grandner eine Komnos-Eingabe nicht verwerten. Nur zwei Minuten später fuhren die Gäste einen gefährlichen Konter über rechts. Lucas Albert unterband ihn gerade noch in letzter Sekunde. Zu ungenau erwies sich auf der Gegenseite eine Guzlajevs-Flankle für Grandner. Im Verband klärte die Plauener Abwehr eine brenzlige Aktion von Romano Lindner (10./18.26.). Alexander Morosow versuchte es noch zweimal aus der Distanz. Der erste Ball landete neben dem Tor und den zweiten Ball klärte VfB-Torhüter auf Kosten eines Eckstoßes (37.39.). Danach folgte der Knackpunkt für die Gäste. Mit hohem Bein verletzte Erich Jeschke VFC-Spieler Patrick Grandner am Kopf und musste nach dem gefährlichen Foulspiel mit Rot vom Platz, während Grandner nach Platzwunde mit Kopfverband weiter spielen konnte. Von nun an nutzte der VFC Plauen diesen Komfort für sein Spiel. Eric Ranninger und Dimitrios Komnos versuchten sich noch einmal am Torerfolg. Es blieb beim Versuch (44./45.).

45 Minuten Überzahlspiel in Halbzeit zwei lagen vor den VFC-Kickern, die wollten sie nutzen, um den wichtigen Heimsieg einzufahren. Und die Platzherren begannen wie die Feuerwehr. Zunächst scheiterte Grandner mit seinem Kopfball. Dann nagelte Guzlajevs den Ball an den Querbalken. Doch der dritte Versuch saß. Zunächst köpfte Stefan Schumann den Ball zu Albert, der legte den Ball mit Fuß ins Netz. Abseits.

Das Spiel lief weiter und Komnos traf aus 18 Metern zur hochverdienten 1:0-Führung (47./52./56.). Der Dosenöffner war gefunden. Morosows Distanzschuss überraschte Pflug nicht. Danach befeuerten Morosow, Grandner und Komnos das Gästetor. Der zweite Treffer musste noch warten. Wenig später landete ein Morosow-Ball erneut im Kasten der Gäste. Wieder abseits (60./64./73.). Die Plauener rackerten weiter. Marian Albustin versuchte es nach Eckstoß direkt (77.). Nur zwei Minuten später das 2:0 für Plauen. Nach langem Freistoßball startete Tim Wüstenhagen durch und ließ es krachen. Im Anschluss hielt der Gästekeeper noch zweimal stark. Zunächst entschärfte er einen Grandner-Ball und auch den Nachschuss von Wüstenhagen bravourös (80.). Den Schlusspunkt setzte Eric Ranninger mit seinem Kopfballtor nach Morosow-Eckstoß.

Die Freude bei allen Beteiligten im VFC-Lager nach dem 3:0-Erfolg war groß. Doch keiner sollte übersehen, der VFC Plauen spielte über eine Halbzeit in Überzahl, was den Erfolg nicht schmälern soll, er aber auch nicht überbewertet werden darf. Dafür hat es das Restprogramm noch zu sehr in sich.

Mannschaftskapitän Stefan Schumann: "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Aber das Ergebnis kam einige Spiele zu spät."

Gästetrainer Toni Lempke: "Es ist ein verdienter Sieg für Plauen. Der Knackpunkt im Spiel war die rote Karte gegen uns. Danach wurde es ein schwieriges Spiel für uns. Das hat Plauen gut gemacht. Aber es waren drei Standardtore. Wenn man in Unterzahl Tore verhindern kann, dann sind das Standardtore. So hat der VFC Plauen auch in dieser Höhe verdient gewonnen."

VFC-Trainer Falk Schindler: "Daniel und ich, wir haben gut miteinander zusammengearbeitet. Es tut mir sehr leid, dass es so gekommen ist. Auch ich schenke den Sieg Daniel Rupf. Es war ein Spiel mit zwei Gegnern der gleichen Spielanlage. Zunächst war Krieschow feldüberlegen, aber wir hatten die besseren Möglichkeiten. In der Halbzeitpause haben wir das Spiel besprochen und schließlich gewonnen. Aber so viel Pech, das wir in der Vergangenheit hatten, ist kaum zu glauben."

VFC Plauen: Seefeld - Schumann, Ranninger, Albert, Kameraj - Morosow (gelbe Karte/90. Sluga), Keller (62. Albustin), Komnos, Guzlajevs - Grandner, Wüstenhagen (gelbe Karte/87. Hübner).
Tore: 1:0 Komnos (57.), 2:0 Wüstenhagen (78.), 3:0 Ranninger (88.)
Zuschauer: 264
Schiedsrichter: Christoph Dallmann (Wismar)

Text und Foto: Ilong Göll
Spielbericht: VFC Plauen - VfB 1921 Krieschow 3:0 (0:0)
VFC Plauen gelingt erster Schritt auf Weg zum Klassenerhalt | Benjamin Keller schwer verletzt

Die Plauener Spieler freuten sich über den ersten Sieg im Jahr 2019. Mit 3:0 schickten die Spitzenstädter den VfB Krieschow nach Hause. Allerdings bezahlten sie diesen mit einem hohen Preis: Benjamin Keller zog sich wohl einen Bruch im Schulter- bzw. Oberarmbereich zu und könnte bis zum Ende der Saison ausfallen. Hatten die Plauener schon bisher große Besetzungssorgen, so werden die Sorgenfalten noch größer, wenn man an die kommenden schweren Spiele denkt.

Wichtig aber sind erst einmal die drei Punkte, wenngleich die erste Halbzeit wie immer aussah. Gut gekämpft, einige gute Spielzüge, aber der Ball wollte nicht über die Linie. Ingesamt sahen die 264 Zuschauer eine zunächst ausgeglichene Partie. Dass die Plauener zumindest wollten, zeigte sich bereits nach fünf und acht Minuten. Zunächst zog Aleksandrs Guzlajevs aufs Tor, den Krieschows Keeper Pflug ohne Mühe aufnahm. Im Anschluss konnten Tim Wüstenhagen und Patrick Grandner eine Komnos-Eingabe nicht verwerten. Nur zwei Minuten später fuhren die Gäste einen gefährlichen Konter über rechts. Lucas Albert unterband ihn gerade noch in letzter Sekunde. Zu ungenau erwies sich auf der Gegenseite eine Guzlajevs-Flankle für Grandner. Im Verband klärte die Plauener Abwehr eine brenzlige Aktion von Romano Lindner (10./18.26.). Alexander Morosow versuchte es noch zweimal aus der Distanz. Der erste Ball landete neben dem Tor und den zweiten Ball klärte VfB-Torhüter auf Kosten eines Eckstoßes (37.39.). Danach folgte der Knackpunkt für die Gäste. Mit hohem Bein verletzte Erich Jeschke VFC-Spieler Patrick Grandner am Kopf und musste nach dem gefährlichen Foulspiel mit Rot vom Platz, während Grandner nach Platzwunde mit Kopfverband weiter spielen konnte. Von nun an nutzte der VFC Plauen diesen Komfort für sein Spiel. Eric Ranninger und Dimitrios Komnos versuchten sich noch einmal am Torerfolg. Es blieb beim Versuch (44./45.).

45 Minuten Überzahlspiel in Halbzeit zwei lagen vor den VFC-Kickern, die wollten sie nutzen, um den wichtigen Heimsieg einzufahren. Und die Platzherren begannen wie die Feuerwehr. Zunächst scheiterte Grandner mit seinem Kopfball. Dann nagelte Guzlajevs den Ball an den Querbalken. Doch der dritte Versuch saß. Zunächst köpfte Stefan Schumann den Ball zu Albert, der legte den Ball mit Fuß ins Netz. Abseits.

Das Spiel lief weiter und Komnos traf aus 18 Metern zur hochverdienten 1:0-Führung (47./52./56.). Der Dosenöffner war gefunden. Morosows Distanzschuss überraschte Pflug nicht. Danach befeuerten Morosow, Grandner und Komnos das Gästetor. Der zweite Treffer musste noch warten. Wenig später landete ein Morosow-Ball erneut im Kasten der Gäste. Wieder abseits (60./64./73.). Die Plauener rackerten weiter. Marian Albustin versuchte es nach Eckstoß direkt (77.). Nur zwei Minuten später das 2:0 für Plauen. Nach langem Freistoßball startete Tim Wüstenhagen durch und ließ es krachen. Im Anschluss hielt der Gästekeeper noch zweimal stark. Zunächst entschärfte er einen Grandner-Ball und auch den Nachschuss von Wüstenhagen bravourös (80.). Den Schlusspunkt setzte Eric Ranninger mit seinem Kopfballtor nach Morosow-Eckstoß.

Die Freude bei allen Beteiligten im VFC-Lager nach dem 3:0-Erfolg war groß. Doch keiner sollte übersehen, der VFC Plauen spielte über eine Halbzeit in Überzahl, was den Erfolg nicht schmälern soll, er aber auch nicht überbewertet werden darf. Dafür hat es das Restprogramm noch zu sehr in sich.

Mannschaftskapitän Stefan Schumann: "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Aber das Ergebnis kam einige Spiele zu spät."

Gästetrainer Toni Lempke: "Es ist ein verdienter Sieg für Plauen. Der Knackpunkt im Spiel war die rote Karte gegen uns. Danach wurde es ein schwieriges Spiel für uns. Das hat Plauen gut gemacht. Aber es waren drei Standardtore. Wenn man in Unterzahl Tore verhindern kann, dann sind das Standardtore. So hat der VFC Plauen auch in dieser Höhe verdient gewonnen."

VFC-Trainer Falk Schindler: "Daniel und ich, wir haben gut miteinander zusammengearbeitet. Es tut mir sehr leid, dass es so gekommen ist. Auch ich schenke den Sieg Daniel Rupf. Es war ein Spiel mit zwei Gegnern der gleichen Spielanlage. Zunächst war Krieschow feldüberlegen, aber wir hatten die besseren Möglichkeiten. In der Halbzeitpause haben wir das Spiel besprochen und schließlich gewonnen. Aber so viel Pech, das wir in der Vergangenheit hatten, ist kaum zu glauben."

VFC Plauen: Seefeld - Schumann, Ranninger, Albert, Kameraj - Morosow (gelbe Karte/90. Sluga), Keller (62. Albustin), Komnos, Guzlajevs - Grandner, Wüstenhagen (gelbe Karte/87. Hübner).
Tore: 1:0 Komnos (57.), 2:0 Wüstenhagen (78.), 3:0 Ranninger (88.)
Zuschauer: 264
Schiedsrichter: Christoph Dallmann (Wismar)

Text und Foto: Ilong Göll
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3:3 (3:0)
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