Spielvorschau: VFC Plauen - VfB 1921 Krieschow
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12.04.2019
Neuer Anlauf nun am Sonntag gegen Kicker aus Krieschow

Der VFC Plauen braucht den Erfolg, braucht dringend das Erfolgserlebnis. Nächste Chance dafür bietet sich am Sonntag, wenn die Kicker aus Krieschow nach Plauen kommen. Der Anstoß im Vogtlandstadion erfolgt, wie gehabt, 14:00 Uhr.

Der VFC Plauen hofft am Sonntag auf alle Fans, denen der Erfolg des VFC Plauen nach wie vor und vor allem auch in Zukunft am Herzen liegt. Der VFC Plauen befindet sich am Scheideweg. Ein voller Erfolg muss her, um sich aus der Krise herauszukatapultieren. Es ist fünf vor 12. Alle, die das VFC-Trikot überstreifen, müssen das verinnerlichen, müssen sich auch dessen bewusst sein, welche Verpflichtung sie gegenüber dem Verein und ganz besonders auch ihren Fans haben. So lange die Kicker für Gelb-Schwarz auflaufen, heißt das konkret, dass sie alles, aber auch alles für ein erfolgreiches Abschneiden aus sich herausholen. Mehr gibt es zu diesem Spiel und den noch ausstehenden Spielen eigentlich nicht zu sagen. Schließlich wollen die VFC-Anhänger auch im kommenden Jahr Oberliga-Fußball erleben.

Wäre da nicht das "Aber". Das Funktionsteam muss über das gesamte Spieljahr schon gegen objektive Schwierigkeiten ankämpfen, die sich auf Grund des kleinen Kaders immer wieder auftun. Derzeit stellt sich die Mannschaft in einer angespannten Situation quasi fast selbst auf. So hat sich das Verletztenlager kaum entspannt. Neben den Langzeitverletzten Edvardas Lucenka und Nils Bauer plagen die Spieler immer wieder kleine und auch größere Blessuren. Neben Alexander Grötzsch und Samba Fatajo fallen verletzungsbedingt nun auch noch Marian Albustin (muskuläre Verletzung in Jena) und möglicherweise Stefan Fritzlar aus. Jan Hübner sitzt zu allem Überfluss gegen Krieschow seine fünfte Gelbe Karte ab und Aleksandrs Guzlajevs schwächte sein Team drei Spieltage wegen Rotsperre. Das sind sieben, acht Spieler, die fehlen und der VFC Plauen ist nicht Bayern, Dortmund oder ein anderes Team mit großem Kader, wo man das abfedern kann. Viele taktische Möglichkeiten sind damit verpufft. Und trotzdem, die Spieler können die Situation meistern. So viel Qualität sollte auch jetzt noch auf dem Feld stehen. Vielleicht gesundet auch der eine oder andere Spieler noch bis Sonntag. Es ist, wie es ist, da müssen jetzt alle durch, auch wenn es schmerzt. Und nicht vergessen, der VFC hat schließlich ein Heimspiel und in dem sind auch die Fans gefragt, ihr Bestes zu geben, wie von den Spielern nicht unbegründet erwartet wird.

Die Gäste kommen mit einem fast gesicherten Mittelfeldplatz nach Plauen. Mit Sven Konzack verfügen sie einen guten Stürmer (9 Tore). Möglicherweise kommt auch der Langzeitverletzte Andy Hebler, der Torschützenkönig der vergangenen Saison, wieder zum Einsatz. Dann haben die VFC-er wieder eine richtige Aufgabe vor sich. In der Rückrunde holten sich Gäste in Jena mit einem 0:0 immerhin einen Punkt und in Rudolstadt mit einem 0:2 sogar einen Dreier. Damit ist auch zu Krieschow alles gesagt.

Diesmal steht Mannschaftskapitän Stefan Schumann Rede und Antwort zum vergangenen Spiel in Jena und zum bevorstehenden Spiel gegen Krieschow.

Stefan, in Jena ist etwas passiert, was sich so nicht abgezeichnet hat. Was war los im Mittwochabend-Spiel?

"Grundsätzlich war es so, dass wir endlich den Bock umstoßen und im Jahr 2019 unseren ersten Sieg einfahren wollten. Ich denke, wir haben für ein Auswärtsspiel eine gute erste Halbzeit gegen einen guten Gegner gespielt. Wir hatten unsere Chancen gehabt, haben wenig zugelassen. Aber es ist wieder das passiert, dass was uns in den vergangenen Wochen abgegangen ist: Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Da brauchen wir nicht darum herumzureden. Da sind wir zu harmlos und entscheiden uns oftmals für das Falsche. Man kann auch nicht darauf hoffen, dass man jedes Spiel zu Null spielt. Das schafft man definitiv nicht. Unser Knackpunkt ist, dass wir in unserer guten Phase kein Tor machen. Was mich persönlich geärgert hat, war die Phase nach dem 1:0. Wir kommen durch ein ganz einfaches 1:0 bei einem abgewehrten Angriff in Rückstand. Durch ein schlechtes Verhalten im Defensivzweikampf an der Mittellinie gelangen wir in einen Konter, den wir nicht mehr abwehren konnten. Danach hat mir der unbedingte Wille gefehlt dagegenzuhalten. Ich hatte in keiner Minute das Gefühl, dass wir noch einmal die zweite Luft bekommen. Wir waren kollektiv einfach nicht in der Lage, das Spiel herumzureißen. Wir hatten auch diesem Tag einfach zu wenig Leute, die den Kopf herausgesteckt und sich gewehrt haben. Das war einfach zu wenig in dieser Phase und dann bekommst du noch das zweite und dritte Tor. Jena hat nicht locker gelassen, hat uns fast 90 Minuten gepresst. Wir hatten einfach nicht den Charakter gehabt, als es spitz auf Knopf stand, gegenzuhalten. Das ist der Vorwurf, den ich der Mannschaft mache. Das darf in der Phase, in der wir uns befinden, nicht passieren, zumal wir vier Spiele ungeschlagen und drei davon zu Null gespielt haben."


Stefan, ich sehe, ihr habt das Spiel ausführlich analysiert und ausgewertet. Jetzt steht das Heimspiel gegen Krieschow an. Wie sieht die Marschroute aus?

"Natürlich wollen wir gegen Krieschow gewinnen, die gut gemachten Dinge der jüngsten Vergangenheit wieder umsetzen. Wir wollen endlich Tore schießen und vor allem zu Hause ein ähnlich gutes Spiel wie gegen Chemie Leipzig abliefern. Wir wollen uns einfach einmal für die guten Sachen, die wir machen, wieder einmal belohnen. Auf keinem Fall wollen wir dem Gegner die Tore so leicht herschenken wie gegen Jena. Wir müssen ackern für ein Tor, dass wir mal eins schießen. Da wünsche ich mir einfach mehr Konsequenz im Abschluss unserer Offensivabteilung und viel mehr Willen in diesen Angriffsaktionen, um ein Tor zu erzwingen. Sonst kommen wir da unten nicht heraus, wenn wir uns der Lage nicht endlich bewusst werden, worum es geht. Das haben wir im Großen und Ganzen schon kapiert. Das sieht man an der Defensivarbeit. Jetzt gilt es anzunehmen, dass man auch vorn das Spiel konsequent bestreiten muss."

Stefan, vielen Dank für das Gespräch und beste Wünsche an die Mannschaft für ein erfolgreiches Spiel am Sonntag gegen Krieschow.

Text und Foto: Ilong Göll
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Neuer Anlauf nun am Sonntag gegen Kicker aus Krieschow

Der VFC Plauen braucht den Erfolg, braucht dringend das Erfolgserlebnis. Nächste Chance dafür bietet sich am Sonntag, wenn die Kicker aus Krieschow nach Plauen kommen. Der Anstoß im Vogtlandstadion erfolgt, wie gehabt, 14:00 Uhr.

Der VFC Plauen hofft am Sonntag auf alle Fans, denen der Erfolg des VFC Plauen nach wie vor und vor allem auch in Zukunft am Herzen liegt. Der VFC Plauen befindet sich am Scheideweg. Ein voller Erfolg muss her, um sich aus der Krise herauszukatapultieren. Es ist fünf vor 12. Alle, die das VFC-Trikot überstreifen, müssen das verinnerlichen, müssen sich auch dessen bewusst sein, welche Verpflichtung sie gegenüber dem Verein und ganz besonders auch ihren Fans haben. So lange die Kicker für Gelb-Schwarz auflaufen, heißt das konkret, dass sie alles, aber auch alles für ein erfolgreiches Abschneiden aus sich herausholen. Mehr gibt es zu diesem Spiel und den noch ausstehenden Spielen eigentlich nicht zu sagen. Schließlich wollen die VFC-Anhänger auch im kommenden Jahr Oberliga-Fußball erleben.

Wäre da nicht das "Aber". Das Funktionsteam muss über das gesamte Spieljahr schon gegen objektive Schwierigkeiten ankämpfen, die sich auf Grund des kleinen Kaders immer wieder auftun. Derzeit stellt sich die Mannschaft in einer angespannten Situation quasi fast selbst auf. So hat sich das Verletztenlager kaum entspannt. Neben den Langzeitverletzten Edvardas Lucenka und Nils Bauer plagen die Spieler immer wieder kleine und auch größere Blessuren. Neben Alexander Grötzsch und Samba Fatajo fallen verletzungsbedingt nun auch noch Marian Albustin (muskuläre Verletzung in Jena) und möglicherweise Stefan Fritzlar aus. Jan Hübner sitzt zu allem Überfluss gegen Krieschow seine fünfte Gelbe Karte ab und Aleksandrs Guzlajevs schwächte sein Team drei Spieltage wegen Rotsperre. Das sind sieben, acht Spieler, die fehlen und der VFC Plauen ist nicht Bayern, Dortmund oder ein anderes Team mit großem Kader, wo man das abfedern kann. Viele taktische Möglichkeiten sind damit verpufft. Und trotzdem, die Spieler können die Situation meistern. So viel Qualität sollte auch jetzt noch auf dem Feld stehen. Vielleicht gesundet auch der eine oder andere Spieler noch bis Sonntag. Es ist, wie es ist, da müssen jetzt alle durch, auch wenn es schmerzt. Und nicht vergessen, der VFC hat schließlich ein Heimspiel und in dem sind auch die Fans gefragt, ihr Bestes zu geben, wie von den Spielern nicht unbegründet erwartet wird.

Die Gäste kommen mit einem fast gesicherten Mittelfeldplatz nach Plauen. Mit Sven Konzack verfügen sie einen guten Stürmer (9 Tore). Möglicherweise kommt auch der Langzeitverletzte Andy Hebler, der Torschützenkönig der vergangenen Saison, wieder zum Einsatz. Dann haben die VFC-er wieder eine richtige Aufgabe vor sich. In der Rückrunde holten sich Gäste in Jena mit einem 0:0 immerhin einen Punkt und in Rudolstadt mit einem 0:2 sogar einen Dreier. Damit ist auch zu Krieschow alles gesagt.

Diesmal steht Mannschaftskapitän Stefan Schumann Rede und Antwort zum vergangenen Spiel in Jena und zum bevorstehenden Spiel gegen Krieschow.

Stefan, in Jena ist etwas passiert, was sich so nicht abgezeichnet hat. Was war los im Mittwochabend-Spiel?

"Grundsätzlich war es so, dass wir endlich den Bock umstoßen und im Jahr 2019 unseren ersten Sieg einfahren wollten. Ich denke, wir haben für ein Auswärtsspiel eine gute erste Halbzeit gegen einen guten Gegner gespielt. Wir hatten unsere Chancen gehabt, haben wenig zugelassen. Aber es ist wieder das passiert, dass was uns in den vergangenen Wochen abgegangen ist: Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Da brauchen wir nicht darum herumzureden. Da sind wir zu harmlos und entscheiden uns oftmals für das Falsche. Man kann auch nicht darauf hoffen, dass man jedes Spiel zu Null spielt. Das schafft man definitiv nicht. Unser Knackpunkt ist, dass wir in unserer guten Phase kein Tor machen. Was mich persönlich geärgert hat, war die Phase nach dem 1:0. Wir kommen durch ein ganz einfaches 1:0 bei einem abgewehrten Angriff in Rückstand. Durch ein schlechtes Verhalten im Defensivzweikampf an der Mittellinie gelangen wir in einen Konter, den wir nicht mehr abwehren konnten. Danach hat mir der unbedingte Wille gefehlt dagegenzuhalten. Ich hatte in keiner Minute das Gefühl, dass wir noch einmal die zweite Luft bekommen. Wir waren kollektiv einfach nicht in der Lage, das Spiel herumzureißen. Wir hatten auch diesem Tag einfach zu wenig Leute, die den Kopf herausgesteckt und sich gewehrt haben. Das war einfach zu wenig in dieser Phase und dann bekommst du noch das zweite und dritte Tor. Jena hat nicht locker gelassen, hat uns fast 90 Minuten gepresst. Wir hatten einfach nicht den Charakter gehabt, als es spitz auf Knopf stand, gegenzuhalten. Das ist der Vorwurf, den ich der Mannschaft mache. Das darf in der Phase, in der wir uns befinden, nicht passieren, zumal wir vier Spiele ungeschlagen und drei davon zu Null gespielt haben."


Stefan, ich sehe, ihr habt das Spiel ausführlich analysiert und ausgewertet. Jetzt steht das Heimspiel gegen Krieschow an. Wie sieht die Marschroute aus?

"Natürlich wollen wir gegen Krieschow gewinnen, die gut gemachten Dinge der jüngsten Vergangenheit wieder umsetzen. Wir wollen endlich Tore schießen und vor allem zu Hause ein ähnlich gutes Spiel wie gegen Chemie Leipzig abliefern. Wir wollen uns einfach einmal für die guten Sachen, die wir machen, wieder einmal belohnen. Auf keinem Fall wollen wir dem Gegner die Tore so leicht herschenken wie gegen Jena. Wir müssen ackern für ein Tor, dass wir mal eins schießen. Da wünsche ich mir einfach mehr Konsequenz im Abschluss unserer Offensivabteilung und viel mehr Willen in diesen Angriffsaktionen, um ein Tor zu erzwingen. Sonst kommen wir da unten nicht heraus, wenn wir uns der Lage nicht endlich bewusst werden, worum es geht. Das haben wir im Großen und Ganzen schon kapiert. Das sieht man an der Defensivarbeit. Jetzt gilt es anzunehmen, dass man auch vorn das Spiel konsequent bestreiten muss."

Stefan, vielen Dank für das Gespräch und beste Wünsche an die Mannschaft für ein erfolgreiches Spiel am Sonntag gegen Krieschow.

Text und Foto: Ilong Göll
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vergangenes Spiel
3:3 (3:0)
Städtisches Stadion Rudolstadt