Spielbericht: SpVgg Bayreuth - VFC Plauen 5:0 (2:0)
Spielbericht: SpVgg Bayreuth - VFC Plauen 5:0 (2:0)
02.02.2020
VFC Plauen geht beim Regionalligisten baden

Der VFC Plauen ging gestern bei der SpVgg Bayreuth im wahrsten Sinne des Wortes baden. Im Dauerregen kassierten die Kicker vom VFC Plauen eine 5:0-Niederlage. Die Heimelf war den Spitzenstädtern in allen Belangen überlegen. Sie spielte scharf, manchmal an der Grenze des Erlaubten, zeigte aber auch auf, warum sie sich auf Tabellenplatz vier in der Regionalliga befindet. James Kevin Nahr und Ondřej Nýber mussten verletzungsbedingt früh ausgewechselt werden.

Bereits im ersten Spielabschnitt zeichnete sich ab, dass dem VFC Plauen ein ganz schweres Spiel bevorstand. Schon nach fünf Minuten ging die Heimelf nach grobem Schnitzer in der Plauener Abwehr in Führung. Noch nicht vom Schock so richtig erholt, unterlief dem VFC Plauen der zweite Patzer und Bayreuth führte schnell 2:0 (12.). Die Spitzenstädter standen in dieser Phase teilweise neben sich. Kaum einen Angriff konnten sie einmal zu Ende spielen. Gründe dafür waren zum Einen eine starke Abwehr der Oberfranken und zum Anderen fehlende Durchschlagskraft gegen die Hünen bei der Gästeelf. So hätte es für die VFC-Kicker sogar noch schlimmer kommen können. Einmal stand den Oberfranken der Plauener Pfosten im Weg, einmal landete der Ball nur Zentimeter neben dem Tor und einmal rettete Plauens Keeper Čap in letzter Sekunde.

Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Rollen klar verteilt. Bayreuth wurde immer stärker und legte noch drei Treffer nach. Gut heraus gespielt über links mit Ablage ins Zentrum und dem folglichen Abschluss brachte der Heimelf das 3:0 (56.). In der 70. Minute folgte nach drei Spielstationen das das vierte Tor. Völlig freistehend fiel nach 85 Minuten noch das 5:0. Zumindest arbeiteten die Plauener an der Ergebniskorrektur. Nils Fischers Schuss war keine große Herausforderung für Bayreuths Torhüter (50.), Botond Bachs Ball blieb in der Deckung hängen (56.), danach scheiterte Bach in einer Eins-Eins-Situation am Torhüter (66.). Edvardas Lucenkas Kopfball nach Walther-Freistoß landete im Grundlinienaus (70.) und Fischer verpasste eine Lucenka-Eingabe knapp (84.). Alles in allem war es eine Lehrstunde für die Kicker des VFC Plauen, die ihnen aufzeichnete, wie schwer der Weg nach oben tatsächlich ist.

Stimme zum Spiel VFC-Trainer Falk Schindler: "Es ist vom Ergebnis her eine sehr deutliche Angelegenheit. Bayreuth war uns auch spieltechnisch überlegen. Ein Grund für uns war, gegen eine Regionalligamannschaft zu spielen, die Ambitionen hat, auch aufzusteigen in die dritte Liga. In der ersten Halbzeit habe ich ein Spiel gesehen, wo wir sehr wenig Torchancen hatten, wo wir uns kaum durchsetzen konnten und Bayreuth sehr aggressiv verteidigt hat. Wir bekamen zwei Gegentore, die absolut unnötig waren. So gingen wir mit einem 2:0-Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit hat Bayreuth zehn frische Spieler gebracht und wir mussten zwei verletzungsbedingte Wechsel vornehmen. Das Spiel ist dann im Mittelfeld zu Gunsten Bayreuths gekippt und die Bayreuther haben dementsprechend ihre Tore gemacht. Wir hatten auch zwei, drei Möglichkeiten, wo wir Tore machen konnten. Es war ein gelungener Test, der aufzeigte, woran die Mannschaft noch arbeiten muss. Wir haben also noch viel zu tun bis zum Punktspielstart. Jeder Spieler muss fokussieren, was auf seiner Position noch zu leisten ist und sich in die Verfassung bringt, die notwendig ist."

VFC Plauen: Čap (46. Seefeld) - Walther, Albert, Schumann, Albustin - Andreopoulos, Grandner (46. Lucenka) - Bach - Nýber (31. Limmer), Nahr (25. Fischer), Sovago.
Zuschauer: ca.150

Text und Fotos: Ilong Göll
Spielbericht: SpVgg Bayreuth - VFC Plauen 5:0 (2:0)
VFC Plauen geht beim Regionalligisten baden

Der VFC Plauen ging gestern bei der SpVgg Bayreuth im wahrsten Sinne des Wortes baden. Im Dauerregen kassierten die Kicker vom VFC Plauen eine 5:0-Niederlage. Die Heimelf war den Spitzenstädtern in allen Belangen überlegen. Sie spielte scharf, manchmal an der Grenze des Erlaubten, zeigte aber auch auf, warum sie sich auf Tabellenplatz vier in der Regionalliga befindet. James Kevin Nahr und Ondřej Nýber mussten verletzungsbedingt früh ausgewechselt werden.

Bereits im ersten Spielabschnitt zeichnete sich ab, dass dem VFC Plauen ein ganz schweres Spiel bevorstand. Schon nach fünf Minuten ging die Heimelf nach grobem Schnitzer in der Plauener Abwehr in Führung. Noch nicht vom Schock so richtig erholt, unterlief dem VFC Plauen der zweite Patzer und Bayreuth führte schnell 2:0 (12.). Die Spitzenstädter standen in dieser Phase teilweise neben sich. Kaum einen Angriff konnten sie einmal zu Ende spielen. Gründe dafür waren zum Einen eine starke Abwehr der Oberfranken und zum Anderen fehlende Durchschlagskraft gegen die Hünen bei der Gästeelf. So hätte es für die VFC-Kicker sogar noch schlimmer kommen können. Einmal stand den Oberfranken der Plauener Pfosten im Weg, einmal landete der Ball nur Zentimeter neben dem Tor und einmal rettete Plauens Keeper Čap in letzter Sekunde.

Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Rollen klar verteilt. Bayreuth wurde immer stärker und legte noch drei Treffer nach. Gut heraus gespielt über links mit Ablage ins Zentrum und dem folglichen Abschluss brachte der Heimelf das 3:0 (56.). In der 70. Minute folgte nach drei Spielstationen das das vierte Tor. Völlig freistehend fiel nach 85 Minuten noch das 5:0. Zumindest arbeiteten die Plauener an der Ergebniskorrektur. Nils Fischers Schuss war keine große Herausforderung für Bayreuths Torhüter (50.), Botond Bachs Ball blieb in der Deckung hängen (56.), danach scheiterte Bach in einer Eins-Eins-Situation am Torhüter (66.). Edvardas Lucenkas Kopfball nach Walther-Freistoß landete im Grundlinienaus (70.) und Fischer verpasste eine Lucenka-Eingabe knapp (84.). Alles in allem war es eine Lehrstunde für die Kicker des VFC Plauen, die ihnen aufzeichnete, wie schwer der Weg nach oben tatsächlich ist.

Stimme zum Spiel VFC-Trainer Falk Schindler: "Es ist vom Ergebnis her eine sehr deutliche Angelegenheit. Bayreuth war uns auch spieltechnisch überlegen. Ein Grund für uns war, gegen eine Regionalligamannschaft zu spielen, die Ambitionen hat, auch aufzusteigen in die dritte Liga. In der ersten Halbzeit habe ich ein Spiel gesehen, wo wir sehr wenig Torchancen hatten, wo wir uns kaum durchsetzen konnten und Bayreuth sehr aggressiv verteidigt hat. Wir bekamen zwei Gegentore, die absolut unnötig waren. So gingen wir mit einem 2:0-Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit hat Bayreuth zehn frische Spieler gebracht und wir mussten zwei verletzungsbedingte Wechsel vornehmen. Das Spiel ist dann im Mittelfeld zu Gunsten Bayreuths gekippt und die Bayreuther haben dementsprechend ihre Tore gemacht. Wir hatten auch zwei, drei Möglichkeiten, wo wir Tore machen konnten. Es war ein gelungener Test, der aufzeigte, woran die Mannschaft noch arbeiten muss. Wir haben also noch viel zu tun bis zum Punktspielstart. Jeder Spieler muss fokussieren, was auf seiner Position noch zu leisten ist und sich in die Verfassung bringt, die notwendig ist."

VFC Plauen: Čap (46. Seefeld) - Walther, Albert, Schumann, Albustin - Andreopoulos, Grandner (46. Lucenka) - Bach - Nýber (31. Limmer), Nahr (25. Fischer), Sovago.
Zuschauer: ca.150

Text und Fotos: Ilong Göll
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