Spielvorschau: VFC Plauen - FC Oberlausitz Neugersdorf
Spielvorschau: VFC Plauen - FC Oberlausitz Neugersdorf
28.11.2019
Kein Spaziergang für VFC im Spiel gegen Regionalligaabsteiger Neugersdorf

Nachdem sich der VFC Plauen gegen die wohl spieltechnisch beste und mit Gardemaß ausgestattete Mannschaft der Liga, den FC International Leipzig, wacker geschlagen hat, erwarten die Spitzenstädter den Regionalligaabsteiger FC Oberlausitz. Bereits um 13:00 Uhr wird das Spiel am Sonnabend im Plauener Vogtlandstadion angepfiffen. Gewiss wird es wieder ein messerscharfes Duell, das der Heimelf eine Menge Kraft abverlangen wird, Kraft, die die mit nur zwei gesunden Feldspielern plus Torhüter auf der Bank angereisten Spitzenstädter in Torgau aufbieten mussten. Wie lange wird der Akku der Spieler noch durchhalten? Drei Spieltage sollte das zumindest erst einmal der Fall sein.

Ein Blick auf den Gegner aus Neugersdorf


Nach dem Abstieg aus der Oberliga hat der Verein einen Umbruch in der Mannschaft vollzogen. Leistungsträger wie Bocar Djumo und Adrian Bravo haben den Verein wie weitere Spieler verlassen. Neugersdorfs Trainer Stefan Fröhlich holte dafür viele junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in sein Oberligateam. Gestandene Spieler - wie zum Beispiel Ronald Wolf (Ex-VFC-er), Jan Sisler, Josef Marek oder auch Jaroslav Dittrich - sollen junge Spieler an das Oberliganiveau heranführen. Das braucht zwar bekanntlich Zeit. Aber beim FC Oberlausitz scheint das Konzept zu greifen. Zwei Siege zum Saisonstart gegen Martinroda (2:4) und VfL Halle (4:0) folgten drei Niederlagen, wobei zwei davon gegen Spitzenmannschaften wie Luckenwalde (2:4) und Nordhausen II (3:1) zu Stande kamen. Auch bei Inter Leipzig schlugen sich die Neugersdorfer wacker, unterlagen nur knapp mit 2:1. Erfolgreiche Ergebnisse fuhren die Neugersdorfer zudem gegen Krieschow (3:2), gegen FC Carl Zeiss Jena II (1:0) und Hohenstein-Ernstthal (2:3) ein. Beachtenswert sicher auch das Remis beim FC Einheit Rudolstadt, einem weiteren Spitzenteam seit dieser Saison. Die Lausitzer Mannschaft ist somit keine Mannschaft, die man so einfach im Spaziergang bespielt. Das wird ein ganzes Stück harte Arbeit für die junge Truppe vom VFC Plauen, wenn die Punkte in Plauen verbleiben sollen. Mit von der Partie dürfte ein den Plauenern bekannter Spieler sein, der für den VFC vor noch nicht all zu langer Zeit seine Töppen schnürte, Eric Merkel, bekannt als bissiger hartnäckiger Verteidiger auf der linken Abwehrseite. Auch mit dem Toreschießen geizten die Gäste bisher nicht. EinigeTorjäger haben die Gäste in ihren Reihen. Es trafen: Josef Marek (8 Tore), JaroslavDittrich (6), Jakub Moravec (5), Ronald Wolf, Kevin Bönisch, Manuel Seibt und Antoni Rosa (je 1).

Trotz der dünnen Spielerdecke Spieler top auf den Gegner eingestellt


Der VFC Plauen, wie gesagt, hängt seit Wochen quasi am Tropf. Immer wieder muss die Heimelf Verletzungen und Spielsperren kompensieren. Aleksandrs Guzlajevs absolvierte als einziger Spieler bisher alle Spiele, spielte dabei auch immer über die gesamte Spielzeit. Sein Ehrgeiz besiegt möglicherweise eventuelle Ermüdungserscheinungen. Wahr ist es auch, dass 13 Mal andere Spieler vor, neben oder hinter ihm spielten. Um so erstaunlicher ist es, dass VFC-Trainer Falk Schindler trotz des Dilemmas der dünnen Spielerdecke, Verletzungen oder Gelb-Sperren seine Jungs immer wieder optimal vorbereitet ins Spiel schickt. Eine Entspannung hinsichtlich der Spielerdecke würde der Mannschaft gut tun, ist aber nicht in Sicht. Drücken wir dem Team auch deshalb wieder die Daumen und hoffen wir, dass es auch diesmal gelingt, die Mannschaft nach den Kräfte raubenden Spielen zuletzt topfit auf das Feld zu bringen. Ob VFC-Torhüter Čap am Sonnabend im Tor stehen kann, entscheidet sich erst am Spieltag. Falls er ausfällt, bekäme Leon Seefeld seine Chance, sich zu zeigen.

Die Stimme zum Spiel übernimmt diesmal Youngster Tim Sluga

Tim Sluga: "Wir freuen uns über den Punktgewinn bei Inter Leipzig. Dennoch waren wir nach dem Abpfiff alle enttäuscht, dass wir knapp an den drei Punkten vorbei gesegelt sind. Aber wir sind auch eine Mannschaft geworden, die in jeder Lage, auch in dieser, zusammenhält. Gegen Neugersdorf werden wir wieder alles geben, um die drei Punkte in Plauen zu belassen. Es gibt für uns kein anderes Ziel. Egal, gegen welchen Gegner wir spielen, wir wollen immer unser Bestes geben und die drei Punkte einfahren. Mir als junger Spieler ist der Platz in der Mannschaft sehr wichtig. Ich versuche, jede Woche mein Optimales zu geben und will natürlich immer spielen. Aber das will jeder Spieler und deshalb muss auch jeder Spieler im Training und im Spiel sein Bestes für sich und die Mannschaft geben. Um noch wertvoller für die Mannschaft zu werden, muss ich in den Trainingseinheiten noch ein Stück mehr Disziplin an den Tag legen und ruhiger am Ball werden. Manchmal bin ich noch zu hektisch am Ball, das weiß ich. Aber ich bin froh, dass ich in der Mannschaft Fuß gefasst habe und auch darüber, dass wir uns alle so gut verstehen und jeder für den anderen kämpft."

Genau davon können sich die Fußballfans am Sonnabend im Vogtlandstadion überzeugen, wenn es gegen den Regionalligaabsteiger aus Neugersdorf geht. Kommt zahlreich ins Stadion und zeigt damit, dass ihr mit dem eingeschlagenen Weg, den der VFC Plauen beschreitet, einverstanden seid. Nur gemeinsam kann der VFC Plauen wieder zu alter Stärke zurückfinden.

Text und Foto: Ilong Göll
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Kein Spaziergang für VFC im Spiel gegen Regionalligaabsteiger Neugersdorf

Nachdem sich der VFC Plauen gegen die wohl spieltechnisch beste und mit Gardemaß ausgestattete Mannschaft der Liga, den FC International Leipzig, wacker geschlagen hat, erwarten die Spitzenstädter den Regionalligaabsteiger FC Oberlausitz. Bereits um 13:00 Uhr wird das Spiel am Sonnabend im Plauener Vogtlandstadion angepfiffen. Gewiss wird es wieder ein messerscharfes Duell, das der Heimelf eine Menge Kraft abverlangen wird, Kraft, die die mit nur zwei gesunden Feldspielern plus Torhüter auf der Bank angereisten Spitzenstädter in Torgau aufbieten mussten. Wie lange wird der Akku der Spieler noch durchhalten? Drei Spieltage sollte das zumindest erst einmal der Fall sein.

Ein Blick auf den Gegner aus Neugersdorf


Nach dem Abstieg aus der Oberliga hat der Verein einen Umbruch in der Mannschaft vollzogen. Leistungsträger wie Bocar Djumo und Adrian Bravo haben den Verein wie weitere Spieler verlassen. Neugersdorfs Trainer Stefan Fröhlich holte dafür viele junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in sein Oberligateam. Gestandene Spieler - wie zum Beispiel Ronald Wolf (Ex-VFC-er), Jan Sisler, Josef Marek oder auch Jaroslav Dittrich - sollen junge Spieler an das Oberliganiveau heranführen. Das braucht zwar bekanntlich Zeit. Aber beim FC Oberlausitz scheint das Konzept zu greifen. Zwei Siege zum Saisonstart gegen Martinroda (2:4) und VfL Halle (4:0) folgten drei Niederlagen, wobei zwei davon gegen Spitzenmannschaften wie Luckenwalde (2:4) und Nordhausen II (3:1) zu Stande kamen. Auch bei Inter Leipzig schlugen sich die Neugersdorfer wacker, unterlagen nur knapp mit 2:1. Erfolgreiche Ergebnisse fuhren die Neugersdorfer zudem gegen Krieschow (3:2), gegen FC Carl Zeiss Jena II (1:0) und Hohenstein-Ernstthal (2:3) ein. Beachtenswert sicher auch das Remis beim FC Einheit Rudolstadt, einem weiteren Spitzenteam seit dieser Saison. Die Lausitzer Mannschaft ist somit keine Mannschaft, die man so einfach im Spaziergang bespielt. Das wird ein ganzes Stück harte Arbeit für die junge Truppe vom VFC Plauen, wenn die Punkte in Plauen verbleiben sollen. Mit von der Partie dürfte ein den Plauenern bekannter Spieler sein, der für den VFC vor noch nicht all zu langer Zeit seine Töppen schnürte, Eric Merkel, bekannt als bissiger hartnäckiger Verteidiger auf der linken Abwehrseite. Auch mit dem Toreschießen geizten die Gäste bisher nicht. EinigeTorjäger haben die Gäste in ihren Reihen. Es trafen: Josef Marek (8 Tore), JaroslavDittrich (6), Jakub Moravec (5), Ronald Wolf, Kevin Bönisch, Manuel Seibt und Antoni Rosa (je 1).

Trotz der dünnen Spielerdecke Spieler top auf den Gegner eingestellt


Der VFC Plauen, wie gesagt, hängt seit Wochen quasi am Tropf. Immer wieder muss die Heimelf Verletzungen und Spielsperren kompensieren. Aleksandrs Guzlajevs absolvierte als einziger Spieler bisher alle Spiele, spielte dabei auch immer über die gesamte Spielzeit. Sein Ehrgeiz besiegt möglicherweise eventuelle Ermüdungserscheinungen. Wahr ist es auch, dass 13 Mal andere Spieler vor, neben oder hinter ihm spielten. Um so erstaunlicher ist es, dass VFC-Trainer Falk Schindler trotz des Dilemmas der dünnen Spielerdecke, Verletzungen oder Gelb-Sperren seine Jungs immer wieder optimal vorbereitet ins Spiel schickt. Eine Entspannung hinsichtlich der Spielerdecke würde der Mannschaft gut tun, ist aber nicht in Sicht. Drücken wir dem Team auch deshalb wieder die Daumen und hoffen wir, dass es auch diesmal gelingt, die Mannschaft nach den Kräfte raubenden Spielen zuletzt topfit auf das Feld zu bringen. Ob VFC-Torhüter Čap am Sonnabend im Tor stehen kann, entscheidet sich erst am Spieltag. Falls er ausfällt, bekäme Leon Seefeld seine Chance, sich zu zeigen.

Die Stimme zum Spiel übernimmt diesmal Youngster Tim Sluga

Tim Sluga: "Wir freuen uns über den Punktgewinn bei Inter Leipzig. Dennoch waren wir nach dem Abpfiff alle enttäuscht, dass wir knapp an den drei Punkten vorbei gesegelt sind. Aber wir sind auch eine Mannschaft geworden, die in jeder Lage, auch in dieser, zusammenhält. Gegen Neugersdorf werden wir wieder alles geben, um die drei Punkte in Plauen zu belassen. Es gibt für uns kein anderes Ziel. Egal, gegen welchen Gegner wir spielen, wir wollen immer unser Bestes geben und die drei Punkte einfahren. Mir als junger Spieler ist der Platz in der Mannschaft sehr wichtig. Ich versuche, jede Woche mein Optimales zu geben und will natürlich immer spielen. Aber das will jeder Spieler und deshalb muss auch jeder Spieler im Training und im Spiel sein Bestes für sich und die Mannschaft geben. Um noch wertvoller für die Mannschaft zu werden, muss ich in den Trainingseinheiten noch ein Stück mehr Disziplin an den Tag legen und ruhiger am Ball werden. Manchmal bin ich noch zu hektisch am Ball, das weiß ich. Aber ich bin froh, dass ich in der Mannschaft Fuß gefasst habe und auch darüber, dass wir uns alle so gut verstehen und jeder für den anderen kämpft."

Genau davon können sich die Fußballfans am Sonnabend im Vogtlandstadion überzeugen, wenn es gegen den Regionalligaabsteiger aus Neugersdorf geht. Kommt zahlreich ins Stadion und zeigt damit, dass ihr mit dem eingeschlagenen Weg, den der VFC Plauen beschreitet, einverstanden seid. Nur gemeinsam kann der VFC Plauen wieder zu alter Stärke zurückfinden.

Text und Foto: Ilong Göll
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