Spielbericht: FC International Leipzig - VFC Plauen 1:1 (0:0)
Spielbericht: FC International Leipzig - VFC Plauen 1:1 (0:0)
25.11.2019
VFC Plauen nach großer Abwehrschlacht mit Punktgewinn bei Inter Leipzig

Der VFC Plauen holte bei den ganz stark aufspielenden Leipzigern ein 1:1. Dabei leisteten die Plauener eine Abwehrschlacht fast über die gesamte Spielzeit. Die Inter-Spieler erarbeiteten sich Chance um Chance, trafen aber das Tor nicht oder scheiterten an Plauens Keeper Čap. Doch plötzlich jubelten die Plauener. Mit 0:1 lagen sie ganz überraschend vorn. Die Führung hielt bis zum Schlusspfiff in der 93. Minute. Nach langem Ball der Heimelf sprang das Streitobjekt tückisch auf und Inter Leipzig kam glücklich aber hochverdient zum Ausgleich.

Erste Halbzeit

Im ersten Spielabschnitt konnten die Plauener in der Anfangsphase noch einigermaßen mithalten. Ondřej Nýber versuchte sich gleich einmal mit Torschuss. Aber sein Ball schlug klar neben dem Tor ein wie auch Kevin Walthers Versuch aus 22 Metern. Aleksandrs Guzlajevs bekam nicht den richtigen Druck auf den Ball, sodass Leipzigs Torhüter keine Mühe hatte, den Ball aufzunehmen (1./25./27.). Ansonsten gehörte die erste Halbzeit komplett der Heimmannschaft. Lovo Sindik allein ließ zwei Chancen liegen. Danach warf sich die VFC-Abwehr in einen erneut gefährlichen Angriff der Heimelf und VFC-Torhüter Čap reagierte zweimal stark gegen Dong-Min Kim (33./35.). Weil auch Edvardas Lucenka sich nach Inter-Eckstoß in den nächsten Ball von Kim warf, blieb es bis zur Pause beim glücklichen 0:0 aus Plauener Sicht.

Zweite Halbzeit

Man durfte gespannt sein, wie die Gelb-Schwarzen die zweite Halbzeit überstehen können bei dieser Angriffswucht der Platzherren. In der Tat setzte Inter weiter auf gefährliche Angriffe. Den Anfang machten aber wieder die Plauener. Guzlajevs kam zum Torschuss, aber die Zwei-Meter-Männer in der Innenverteidigung wehrten den Ball zu einem Eckstoß für Plauen ab, der nichts einbrachte. Zwei Minuten später traf Kim im Lauf auf das Plauener Tor nur die Querlatte (48./50.). Die Leipziger Shoshi und Schwarz scheiterten an sich selbst oder erneut an der Plauener Abwehr (64./67.). Zu diesem Zeitpunkt stand schon Leon Seefeld im Tor der Plauener. Bereits in der 18. Minute verletzte sich Čap bei einem Zusammenstoß mit Conde, hielt aber noch bis zur 51. Minute durch. Ab der 70. Minute kam Plauen etwas besser ins Spiel, obwohl Inter immer gefährlich blieb. In der 81. Minute geschah das kaum für möglich Gehaltene: Der VFC führte mit 0:1. Nach langem scharf geschlagenen Diagonalball von Stefan Schumann auf Guzlajevs legte Letzterer den Ball nach innen. Der eingewechselte Tim Limmer lief ein und beförderte den Ball ins Tor. Das Hochgefühl hielt bis zur 93. Minute an. Mit dem Schlusspfiff kassierte Seefeld noch den Ausgleich nach einem tückisch aufgesprungenen Ball. Dennoch es ist ein gewonnener Punkt für die Kicker vom VFC Plauen, auch wenn der Ärger nach Spielschluss verständlich scheint.

Stimmen zum Spiel

Marian Albustin: "Wir haben auswärts ein Tor geschossen und ganz zum Schluss ein dummes Gegentor bekommen. Wir sind mit mittlerweile so ehrgeizig, dass wir mit einem Unentschieden nicht mehr zufrieden sind. Wir hatten hier Inter am Rande einer Niederlage gehabt. Sie haben gegen uns ganz schön das Flattern bekommen."

Tim Sluga: "Ich habe beim 1:0 gedacht, wir haben das Ding. Dann kam von der Mittellinie eine Flanke, bei der sich Leon verschätzt hat, was passieren kann auf dem Rasen hier. Nächste Woche wollen wir wieder mehr Punkte machen, auch wenn es erneut schwer wird."

VFC-Trainer Falk Schindler: "Wir haben Leipzig mit hoher Qualität erwartet. Leipzig war nach der 20. Minute spielüberlegen, hatte in Halbzeit eins schon zwei Großchancen. Wir befanden uns in einer Abwehrschlacht weitgehend ohne Torchancen. Das hat sich dann in der zweiten Halbzeit fortgesetzt.. Unser einziger gut vorgetragene Angriff führte zum Tor. Das war ein einstudiert in seiner Entstehung. Bis dahin wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. In der 93. Minute dann der Ausgleich, das war schon etwas unglücklich."

VFC Plauen: Čap (51. Seefeld, gelbe Karte) - Walther, Albert, Schumann, Albustin - Andreopoulos, Lucenka, Guzlajevs, Bach, Nýber (70. Limmer) - Sluga.
Schiedsrichter: Magnum-Thomas Müller
Tore: 0:1 Limmer (81.), 1:1 Moutsa (90.+3)
Zuschauer: 108

Text und Foto: Ilong Göll
Spielbericht: FC International Leipzig - VFC Plauen 1:1 (0:0)
VFC Plauen nach großer Abwehrschlacht mit Punktgewinn bei Inter Leipzig

Der VFC Plauen holte bei den ganz stark aufspielenden Leipzigern ein 1:1. Dabei leisteten die Plauener eine Abwehrschlacht fast über die gesamte Spielzeit. Die Inter-Spieler erarbeiteten sich Chance um Chance, trafen aber das Tor nicht oder scheiterten an Plauens Keeper Čap. Doch plötzlich jubelten die Plauener. Mit 0:1 lagen sie ganz überraschend vorn. Die Führung hielt bis zum Schlusspfiff in der 93. Minute. Nach langem Ball der Heimelf sprang das Streitobjekt tückisch auf und Inter Leipzig kam glücklich aber hochverdient zum Ausgleich.

Erste Halbzeit

Im ersten Spielabschnitt konnten die Plauener in der Anfangsphase noch einigermaßen mithalten. Ondřej Nýber versuchte sich gleich einmal mit Torschuss. Aber sein Ball schlug klar neben dem Tor ein wie auch Kevin Walthers Versuch aus 22 Metern. Aleksandrs Guzlajevs bekam nicht den richtigen Druck auf den Ball, sodass Leipzigs Torhüter keine Mühe hatte, den Ball aufzunehmen (1./25./27.). Ansonsten gehörte die erste Halbzeit komplett der Heimmannschaft. Lovo Sindik allein ließ zwei Chancen liegen. Danach warf sich die VFC-Abwehr in einen erneut gefährlichen Angriff der Heimelf und VFC-Torhüter Čap reagierte zweimal stark gegen Dong-Min Kim (33./35.). Weil auch Edvardas Lucenka sich nach Inter-Eckstoß in den nächsten Ball von Kim warf, blieb es bis zur Pause beim glücklichen 0:0 aus Plauener Sicht.

Zweite Halbzeit

Man durfte gespannt sein, wie die Gelb-Schwarzen die zweite Halbzeit überstehen können bei dieser Angriffswucht der Platzherren. In der Tat setzte Inter weiter auf gefährliche Angriffe. Den Anfang machten aber wieder die Plauener. Guzlajevs kam zum Torschuss, aber die Zwei-Meter-Männer in der Innenverteidigung wehrten den Ball zu einem Eckstoß für Plauen ab, der nichts einbrachte. Zwei Minuten später traf Kim im Lauf auf das Plauener Tor nur die Querlatte (48./50.). Die Leipziger Shoshi und Schwarz scheiterten an sich selbst oder erneut an der Plauener Abwehr (64./67.). Zu diesem Zeitpunkt stand schon Leon Seefeld im Tor der Plauener. Bereits in der 18. Minute verletzte sich Čap bei einem Zusammenstoß mit Conde, hielt aber noch bis zur 51. Minute durch. Ab der 70. Minute kam Plauen etwas besser ins Spiel, obwohl Inter immer gefährlich blieb. In der 81. Minute geschah das kaum für möglich Gehaltene: Der VFC führte mit 0:1. Nach langem scharf geschlagenen Diagonalball von Stefan Schumann auf Guzlajevs legte Letzterer den Ball nach innen. Der eingewechselte Tim Limmer lief ein und beförderte den Ball ins Tor. Das Hochgefühl hielt bis zur 93. Minute an. Mit dem Schlusspfiff kassierte Seefeld noch den Ausgleich nach einem tückisch aufgesprungenen Ball. Dennoch es ist ein gewonnener Punkt für die Kicker vom VFC Plauen, auch wenn der Ärger nach Spielschluss verständlich scheint.

Stimmen zum Spiel

Marian Albustin: "Wir haben auswärts ein Tor geschossen und ganz zum Schluss ein dummes Gegentor bekommen. Wir sind mit mittlerweile so ehrgeizig, dass wir mit einem Unentschieden nicht mehr zufrieden sind. Wir hatten hier Inter am Rande einer Niederlage gehabt. Sie haben gegen uns ganz schön das Flattern bekommen."

Tim Sluga: "Ich habe beim 1:0 gedacht, wir haben das Ding. Dann kam von der Mittellinie eine Flanke, bei der sich Leon verschätzt hat, was passieren kann auf dem Rasen hier. Nächste Woche wollen wir wieder mehr Punkte machen, auch wenn es erneut schwer wird."

VFC-Trainer Falk Schindler: "Wir haben Leipzig mit hoher Qualität erwartet. Leipzig war nach der 20. Minute spielüberlegen, hatte in Halbzeit eins schon zwei Großchancen. Wir befanden uns in einer Abwehrschlacht weitgehend ohne Torchancen. Das hat sich dann in der zweiten Halbzeit fortgesetzt.. Unser einziger gut vorgetragene Angriff führte zum Tor. Das war ein einstudiert in seiner Entstehung. Bis dahin wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. In der 93. Minute dann der Ausgleich, das war schon etwas unglücklich."

VFC Plauen: Čap (51. Seefeld, gelbe Karte) - Walther, Albert, Schumann, Albustin - Andreopoulos, Lucenka, Guzlajevs, Bach, Nýber (70. Limmer) - Sluga.
Schiedsrichter: Magnum-Thomas Müller
Tore: 0:1 Limmer (81.), 1:1 Moutsa (90.+3)
Zuschauer: 108

Text und Foto: Ilong Göll
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