Spielvorschau: FC International Leipzig - VFC Plauen
Spielvorschau: FC International Leipzig - VFC Plauen
22.11.2019
VFC Plauen beim FC International Leipzig zurück in den Oberliga-Alltag | Mit großen Besetzungssorgen, dennoch mit viel Selbstvertrauen nach Torgau

Am Sonntag ab 13:30 Uhr steht der VFC Plauen vor der nächsten hohen Hürde im Spiel gegen den FC International Leipzig. Dazu reisen die Gelb-Schwarzen nach Torgau ins Hafenstadion. Sehr schöne und auch sehr unschöne Szenen verbinden die VFC-Kicker und Fans mit den Spielen gegen den FC International Leipzig. Die Plauener Spieler und Fans hoffen, dass es ein Fußballspiel wird, bei dem der Sport im Mittelpunkt steht.

Ein Blick auf den Gegner FC International Leipzig

Der Gastgeber, der sich jedes Jahr mit zahlreichen Ab- und Zugängen (15 Neu- und 12 Abgänge) immer wieder neu erfindet, startete mit drei Niederlagen in Folge ähnlich schwer in die Saison wie der VFC Plauen. Der VfL Halle, der FC Grimma und der FC Luckenwalde waren zu Saisonbeginn noch Stolpersteine für den FC International Leipzig (2:1/1:2/1:0). Doch danach startete Inter eine kleine Siegesserie von vier Spielen. Der FC Wacker Nordhausen II wurde mit 3:0 abgefertigt. Der FC Bernburg unterlag erwartungsgemäß mit 0:2 und der VfB Krieschow sah mit einer 5:0 Niederlage kein Land gegen die in Torgau spielenden Kicker aus aller Herren Länder. Auch der Regionalligaabsteiger, der FC Oberlausitz Neugersdorf, musste in seiner Auswärtspartie eine Niederlage quittieren (2:1). Danach endete die kleine Siegesserie. Zwei knappe Niederlagen setzte es danach gegen den starken derzeitigen Tabellenzweiten der Oberliga - den FC CZ Jena II - sowie den FC Einheit Rudolstadt (2:0/2:3). Gegen Merseburg und Hohenstein-Ernstthal fand Inter zuletzt wieder zurück in die Erfolgsspur (0:4/4:0). Was auffällt, die Heimelf erzielt viele Tore und präsentiert sich vor allem in ihren Heimspielen torgefährlich. 25 Spieler stehen im Kader der Heimelf, alle Positionen sind quasi doppelt besetzt. Das sagt alles über die derzeit unterschiedlichen zwei Welten von VFC und Inter aus. Wie stark Inter derzeit aufspielt, zeigte der Pokalauftritt am Mittwoch gegen den FSV Zwickau. Mit einer überzeugenden Leistung kegelten sie völlig verdient die Westsachsen mit einem 2:1 aus dem Sachsenpokal.

Der VFC Plauen reist mit großen Sorgen zum FC International Leipzig

Mit dieser Hiobsbotschaft vom Sieg der Leipziger und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale sowie der daraus entstandenen Euphorie der Heimelf müssen die VFC-Kicker fertig werden. Durch den großen 25-Spieler-Kader der Platzherren befinden sich die Gastgeber in einer Komfortzone, die Belastung vom Mittwoch-Spiel wegstecken zu können. Zwar stehen VFC-Trainer Falk Schindler am Wochenende Mannschaftskapitän Stefan Schumann und der Sechser Kyriakos Andreopoulos wieder zur Verfügung, aber mit Phillip Dartsch fällt dafür ein weiterer ganz wichtiger Spieler verletzungsbedingt aus (Einblutung Kapsel und offene Wunde am Knie). So wird es wieder ein Kraftakt für die zur Verfügung stehenden Spieler. Die Plauener Jungs fahren seit Saisonbeginn auf Verschleiß. Genau deshalb wird es eine erneut schwierige Aufgabe in Torgau. Doch weil sich die Youngster in der anhaltend schwierigen Situation in all ihre Spiele hineinbissen und beißen, schüren sie auch Hoffnung auf einen erfolgreichen Auftritt gegen Inter. Ein Remis wäre bereits ein Resultat, mit dem die Gelb-Schwarzen unter den derzeitigen Bedingungen gewiss leben könnten.

Youngster Botond Bach meldet sich heute zu Wort mit der Stimme zum Spiel


Botond Bach: "Wir hatten vor dem Spiel gegen Lok Leipzig schon viele Schwierigkeiten auf Grund von Ausfällen zu meistern. Zuletzt fehlten unser Mannschaftskapitän Stefan Schumann und Patrick Grandner, der auch eine wichtige Rolle in der Mannschaft spielt. Am Anfang waren wir etwas übermotiviert, aufgeregt und erlaubten uns in der achten Minute ein unnötiges Foul. Dadurch haben wir später das Tor kassiert. Das ist sehr schade, da wir in der Kabine noch besprochen hatten, dass wir die Standards und unnötigen Fouls vermeiden wollten. In der 35. Minute gab es dann eine gelb-rote Karte gegen uns, was meiner Meinung nach keine war. Aber der Schiedsrichter hat so entschieden. Lok Leipzig hat danach das Spiel bestimmt und wir haben gut verteidigt, waren präsent in den Zweikämpfen. In der zweiten Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, die Kiste sauber zu halten und irgendwie noch ein Tor zu machen, was uns am Ende dann auch fast noch gelungen ist. Schlussendlich haben wir es aber leider nicht mehr geschafft. Ich bin trotzdem stolz auf unsere Leistung, wenn man betrachtet, dass wir 45 Minuten in Unterzahl gespielt haben.

Am Montag und Dienstag regenerierten und erholten wir uns von dem Pokalspiel. Am Mittwoch ging es dann weiter. Wir konzentrieren uns nun auf das Spiel gegen Inter Leipzig. Ich glaube von der Belastung her dürfte das kein Problem sein, denn wir geben jede Woche im Spiel immer 100 Prozent, auch in den Spielen vor dem Pokalspiel. Ich persönlich möchte eine sehr gute Leistung abrufen, Tore schießen und Tore vorbereiten, möchte drei Punkte mitnehmen, damit wir weiter in der Tabellenspitze bleiben. Das wäre möglich, wenn wir alle wieder unsere Leistung abrufen könnten.  Wir haben zwar keinen großen Kader und immer wieder Verletzte, aber die Siegermentalität, die wir Woche für Woche zeigen, wie wir in die Zweikämpfe gehen, das macht uns sehr stark. Wir geben jede Woche 100 Prozent und mehr und bügeln Fehler untereinander aus. Die Erfahrungen von Stefan Schumann, Marian Albustin und Patrick Grandner sind sehr wichtig für das Mannschaftsgefüge, aber auch die Dynamik der jungen Spieler. Zudem zeichnet uns das Pressingverhalten und die Schnelligkeit aus. Mein persönliches Ziel ist es, dass wir vorn in der Tabelle weiter mitspielen, uns jetzt auf die Liga konzentrieren, von Spiel zu Spiel alles geben und vielleicht die Liga das eine oder andere Mal überraschen. Das, und dass wir niemals aufgeben, das ist mein Wunsch."

VFC-Trainer Falk Schindler: "Bei uns ist es so, dass wir Oberliga-Abstiegskampf spielen. Wir wissen alle, wie wir gestartet sind. Deshalb sollte auch jedem klar sein, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Wir haben diese Woche das Spiel gegen Inter Leipzig, dann gegen Oberlausitz, in Jena und in Rudolstadt, alles Spiele gegen Spitzenmannschaften. Da kann es ganz schnell mal nach unten gehen. Da gilt es, in den kommenden vier Spielen Punkte zu holen trotz unserer Personalsituation. Wir müssen 100 Prozent gehen, ansonsten wird es ganz schwer. Aber das weiß die Mannschaft."

Text und Foto: Ilong Göll
Spielvorschau: FC International Leipzig - VFC Plauen
VFC Plauen beim FC International Leipzig zurück in den Oberliga-Alltag | Mit großen Besetzungssorgen, dennoch mit viel Selbstvertrauen nach Torgau

Am Sonntag ab 13:30 Uhr steht der VFC Plauen vor der nächsten hohen Hürde im Spiel gegen den FC International Leipzig. Dazu reisen die Gelb-Schwarzen nach Torgau ins Hafenstadion. Sehr schöne und auch sehr unschöne Szenen verbinden die VFC-Kicker und Fans mit den Spielen gegen den FC International Leipzig. Die Plauener Spieler und Fans hoffen, dass es ein Fußballspiel wird, bei dem der Sport im Mittelpunkt steht.

Ein Blick auf den Gegner FC International Leipzig

Der Gastgeber, der sich jedes Jahr mit zahlreichen Ab- und Zugängen (15 Neu- und 12 Abgänge) immer wieder neu erfindet, startete mit drei Niederlagen in Folge ähnlich schwer in die Saison wie der VFC Plauen. Der VfL Halle, der FC Grimma und der FC Luckenwalde waren zu Saisonbeginn noch Stolpersteine für den FC International Leipzig (2:1/1:2/1:0). Doch danach startete Inter eine kleine Siegesserie von vier Spielen. Der FC Wacker Nordhausen II wurde mit 3:0 abgefertigt. Der FC Bernburg unterlag erwartungsgemäß mit 0:2 und der VfB Krieschow sah mit einer 5:0 Niederlage kein Land gegen die in Torgau spielenden Kicker aus aller Herren Länder. Auch der Regionalligaabsteiger, der FC Oberlausitz Neugersdorf, musste in seiner Auswärtspartie eine Niederlage quittieren (2:1). Danach endete die kleine Siegesserie. Zwei knappe Niederlagen setzte es danach gegen den starken derzeitigen Tabellenzweiten der Oberliga - den FC CZ Jena II - sowie den FC Einheit Rudolstadt (2:0/2:3). Gegen Merseburg und Hohenstein-Ernstthal fand Inter zuletzt wieder zurück in die Erfolgsspur (0:4/4:0). Was auffällt, die Heimelf erzielt viele Tore und präsentiert sich vor allem in ihren Heimspielen torgefährlich. 25 Spieler stehen im Kader der Heimelf, alle Positionen sind quasi doppelt besetzt. Das sagt alles über die derzeit unterschiedlichen zwei Welten von VFC und Inter aus. Wie stark Inter derzeit aufspielt, zeigte der Pokalauftritt am Mittwoch gegen den FSV Zwickau. Mit einer überzeugenden Leistung kegelten sie völlig verdient die Westsachsen mit einem 2:1 aus dem Sachsenpokal.

Der VFC Plauen reist mit großen Sorgen zum FC International Leipzig

Mit dieser Hiobsbotschaft vom Sieg der Leipziger und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale sowie der daraus entstandenen Euphorie der Heimelf müssen die VFC-Kicker fertig werden. Durch den großen 25-Spieler-Kader der Platzherren befinden sich die Gastgeber in einer Komfortzone, die Belastung vom Mittwoch-Spiel wegstecken zu können. Zwar stehen VFC-Trainer Falk Schindler am Wochenende Mannschaftskapitän Stefan Schumann und der Sechser Kyriakos Andreopoulos wieder zur Verfügung, aber mit Phillip Dartsch fällt dafür ein weiterer ganz wichtiger Spieler verletzungsbedingt aus (Einblutung Kapsel und offene Wunde am Knie). So wird es wieder ein Kraftakt für die zur Verfügung stehenden Spieler. Die Plauener Jungs fahren seit Saisonbeginn auf Verschleiß. Genau deshalb wird es eine erneut schwierige Aufgabe in Torgau. Doch weil sich die Youngster in der anhaltend schwierigen Situation in all ihre Spiele hineinbissen und beißen, schüren sie auch Hoffnung auf einen erfolgreichen Auftritt gegen Inter. Ein Remis wäre bereits ein Resultat, mit dem die Gelb-Schwarzen unter den derzeitigen Bedingungen gewiss leben könnten.

Youngster Botond Bach meldet sich heute zu Wort mit der Stimme zum Spiel


Botond Bach: "Wir hatten vor dem Spiel gegen Lok Leipzig schon viele Schwierigkeiten auf Grund von Ausfällen zu meistern. Zuletzt fehlten unser Mannschaftskapitän Stefan Schumann und Patrick Grandner, der auch eine wichtige Rolle in der Mannschaft spielt. Am Anfang waren wir etwas übermotiviert, aufgeregt und erlaubten uns in der achten Minute ein unnötiges Foul. Dadurch haben wir später das Tor kassiert. Das ist sehr schade, da wir in der Kabine noch besprochen hatten, dass wir die Standards und unnötigen Fouls vermeiden wollten. In der 35. Minute gab es dann eine gelb-rote Karte gegen uns, was meiner Meinung nach keine war. Aber der Schiedsrichter hat so entschieden. Lok Leipzig hat danach das Spiel bestimmt und wir haben gut verteidigt, waren präsent in den Zweikämpfen. In der zweiten Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, die Kiste sauber zu halten und irgendwie noch ein Tor zu machen, was uns am Ende dann auch fast noch gelungen ist. Schlussendlich haben wir es aber leider nicht mehr geschafft. Ich bin trotzdem stolz auf unsere Leistung, wenn man betrachtet, dass wir 45 Minuten in Unterzahl gespielt haben.

Am Montag und Dienstag regenerierten und erholten wir uns von dem Pokalspiel. Am Mittwoch ging es dann weiter. Wir konzentrieren uns nun auf das Spiel gegen Inter Leipzig. Ich glaube von der Belastung her dürfte das kein Problem sein, denn wir geben jede Woche im Spiel immer 100 Prozent, auch in den Spielen vor dem Pokalspiel. Ich persönlich möchte eine sehr gute Leistung abrufen, Tore schießen und Tore vorbereiten, möchte drei Punkte mitnehmen, damit wir weiter in der Tabellenspitze bleiben. Das wäre möglich, wenn wir alle wieder unsere Leistung abrufen könnten.  Wir haben zwar keinen großen Kader und immer wieder Verletzte, aber die Siegermentalität, die wir Woche für Woche zeigen, wie wir in die Zweikämpfe gehen, das macht uns sehr stark. Wir geben jede Woche 100 Prozent und mehr und bügeln Fehler untereinander aus. Die Erfahrungen von Stefan Schumann, Marian Albustin und Patrick Grandner sind sehr wichtig für das Mannschaftsgefüge, aber auch die Dynamik der jungen Spieler. Zudem zeichnet uns das Pressingverhalten und die Schnelligkeit aus. Mein persönliches Ziel ist es, dass wir vorn in der Tabelle weiter mitspielen, uns jetzt auf die Liga konzentrieren, von Spiel zu Spiel alles geben und vielleicht die Liga das eine oder andere Mal überraschen. Das, und dass wir niemals aufgeben, das ist mein Wunsch."

VFC-Trainer Falk Schindler: "Bei uns ist es so, dass wir Oberliga-Abstiegskampf spielen. Wir wissen alle, wie wir gestartet sind. Deshalb sollte auch jedem klar sein, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Wir haben diese Woche das Spiel gegen Inter Leipzig, dann gegen Oberlausitz, in Jena und in Rudolstadt, alles Spiele gegen Spitzenmannschaften. Da kann es ganz schnell mal nach unten gehen. Da gilt es, in den kommenden vier Spielen Punkte zu holen trotz unserer Personalsituation. Wir müssen 100 Prozent gehen, ansonsten wird es ganz schwer. Aber das weiß die Mannschaft."

Text und Foto: Ilong Göll
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