Spielbericht: FSV Wacker Nordhausen II - VFC Plauen 2:3 (0:2)
Spielbericht: FSV Wacker Nordhausen II - VFC Plauen 2:3 (0:2)
04.11.2019
Sensationeller Auftritt des VFC Plauen in Nordhausen

Der VFC Plauen gewann sein Auswärtsspiel bei der Regionalligareserve von Nordhausen zwar knapp, aber verdient mit 3:2. Mit großartigem Zweikampfverhalten, großer Moral, konsequentem Abwehrverhalten bis in die Schlussphase hinein und mit dem Glück des Tüchtigen zwangen die Plauener die Heimelf in die Knie. Entsprechend feierten die Gelb-Schwarzen nach Abpfiff ihren Sieg in der Kabine des Gastgebers, brachten sie dem Gastgeber doch nach langer Zeit die erste Heimniederlage bei.

Erste Halbzeit: Fulminantes Spiel mit zwei Toren belohnt


Der VFC Plauen begann konzentriert, setzte auf Ballsicherheit und schnelles Umkehrspiel. Beides ist den Spitzenstädtern weitestgehend gelungen. Bereits mit dem ersten Angriff auf das gegnerische Tor deutete Aleksandrs Guzlajevs an, dass sie etwas mit nach Hause nehmen wollten. Doch auch Nordhausen besaß ein klares Ziel. In der fünften Minute war VFC-Torhüter Ondřej Čap zur Stelle, als Paul Hans Kirschner den Torerfolg suchte. Die VFC-Kicker antworteten mit einem Kopfball von Patrick Grandner und Ondřej Nýbers Schuss, den Torhüter Jokanovic gerade noch mit Faustabwehr abwehren konnte. Doch dann zeigte Botond Bach sein ganzes Können. Mit feinem Heber über Nordhausens Torhüter brachte er den VFC Plauen in Führung. Als Edvardas Lucenka den Ball zu Lucas Albert beförderte, köpfte der Blondschopf das Spielgerät knapp über das Tor (29./34.). Nur eine Minute später drückte die Heimelf auf den Ausgleich. Kollektiv bereinigten die Gäste die Gefahr im Strafraum. Nils Pfingsten-Reddig versuchte per Freistoß seinen Farben noch vor der Pause den Ausgleich zu bescheren, doch sein Ball landete knapp über dem Querbalken. Dafür setzte der VFC Plauen einen drauf. Patrick Grandners Versuch nach Pressschlag schlug unhaltbar zum 0:2 ein. Ein kleines Wunder stand für die Plauener kurz vor der Tür.

Zweite Halbzeit: Power, Power und noch mals Power - Fluch Kunstrasenplatz besiegt


In Halbzeit zwei hieß es, die Führung zu behaupten. Wie das aussehen könnte, zeigten die Spitzenstädter, indem sie einfach ein drittes Tor machten. Aleksandrs Guzlajevs machte es wahr. Er düpierte gleich mehrere Nordhausener im Alleingang und zu guter Letzt auch Torhüter Jokanovic, in dem er aus spitzem Winkel zum 0:3 einsetzte (49.). Wer dachte, der VFC Plauen sei jetzt durch, der irrte. Nur eine Minute nach dem dritten Plauener Tor nutzte Leon Gümpel seine Möglichkeit aus Nahdistanz und verkürzte auf 1:3. Es sollte noch schlimmer kommen. Elfmeter für die Heimelf: Felix Schwerdt ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und traf zum Anschlusstreffer. Jetzt hieß es für die Gelb-Schwarzen, die Nerven zu bewahren. Die Heimelf wollte die Niederlage abwenden, rannte immer wieder die Abwehrreihe von Plauen an. Aber wie eine Burg in der Brandung hielt sie den wütenden Angriffen der Heimelf stand. Nach 95 Minuten stand die kleine Sensation fest. Der VFC Plauen besiegte den Favoriten zu Hause nach tollem Kampfspiel mit 3:2.

Stimmen zum Spiel

Marian Albustin: "Ganz wichtig, wir wussten, dass Nordhausen ein Jahr lang zu Hause nicht verloren hat. Das war für uns ein ganz schweres Auswärtsspiel, dann auch noch auf Kunstrasen. Wir haben das umgesetzt, was der Trainer vorgegeben hat. Zum Schluss war es etwas eng. Auswärts drei Punkte, dreckiger Sieg."

VFC Co-Trainer Ronny Diersch: "Wir wussten, dass uns ein ganz, ganz schweres Spiel bevorsteht, zumal Nordhausen auf seinem Kunstrasenplatz über ein Jahr nicht nicht verloren hat. Wir sind unserer Linie treu geblieben. Wir wollten etwas mitnehmen, das war das Ziel. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben das 1:0 gemacht, das 2:0 und nach dem 3:0 ist ein bisschen Bruch ins Spiel gekommen. Da haben wir fast zu früh das Gegentor bekommen. Beim Elfmeter haben wir nicht gut verteidigt. Aber dann muss man der Mannschaft ein riesen Kompliment machen. Sie hat sensationell mit allem, was sie hatte, mit Leidenschaft, Temperament und Wille den Sieg über die Zeit gerettet."

VFC Plauen: Čap - Walther (gelbe Karte), Dartsch, Schumann, Albustin (gelbe Karte) - Grandner - Guzlajevs, Lucenka, Nýber (64. Fischer/88. Schröder), Bach (gelbe Karte) - Albert (gelbe Karte).
Schiedsrichter: Robert Enkelmann
Zuschauer: 180

Text und Foto: Ilong Göll
Spielbericht: FSV Wacker Nordhausen II - VFC Plauen 2:3 (0:2)
Sensationeller Auftritt des VFC Plauen in Nordhausen

Der VFC Plauen gewann sein Auswärtsspiel bei der Regionalligareserve von Nordhausen zwar knapp, aber verdient mit 3:2. Mit großartigem Zweikampfverhalten, großer Moral, konsequentem Abwehrverhalten bis in die Schlussphase hinein und mit dem Glück des Tüchtigen zwangen die Plauener die Heimelf in die Knie. Entsprechend feierten die Gelb-Schwarzen nach Abpfiff ihren Sieg in der Kabine des Gastgebers, brachten sie dem Gastgeber doch nach langer Zeit die erste Heimniederlage bei.

Erste Halbzeit: Fulminantes Spiel mit zwei Toren belohnt


Der VFC Plauen begann konzentriert, setzte auf Ballsicherheit und schnelles Umkehrspiel. Beides ist den Spitzenstädtern weitestgehend gelungen. Bereits mit dem ersten Angriff auf das gegnerische Tor deutete Aleksandrs Guzlajevs an, dass sie etwas mit nach Hause nehmen wollten. Doch auch Nordhausen besaß ein klares Ziel. In der fünften Minute war VFC-Torhüter Ondřej Čap zur Stelle, als Paul Hans Kirschner den Torerfolg suchte. Die VFC-Kicker antworteten mit einem Kopfball von Patrick Grandner und Ondřej Nýbers Schuss, den Torhüter Jokanovic gerade noch mit Faustabwehr abwehren konnte. Doch dann zeigte Botond Bach sein ganzes Können. Mit feinem Heber über Nordhausens Torhüter brachte er den VFC Plauen in Führung. Als Edvardas Lucenka den Ball zu Lucas Albert beförderte, köpfte der Blondschopf das Spielgerät knapp über das Tor (29./34.). Nur eine Minute später drückte die Heimelf auf den Ausgleich. Kollektiv bereinigten die Gäste die Gefahr im Strafraum. Nils Pfingsten-Reddig versuchte per Freistoß seinen Farben noch vor der Pause den Ausgleich zu bescheren, doch sein Ball landete knapp über dem Querbalken. Dafür setzte der VFC Plauen einen drauf. Patrick Grandners Versuch nach Pressschlag schlug unhaltbar zum 0:2 ein. Ein kleines Wunder stand für die Plauener kurz vor der Tür.

Zweite Halbzeit: Power, Power und noch mals Power - Fluch Kunstrasenplatz besiegt


In Halbzeit zwei hieß es, die Führung zu behaupten. Wie das aussehen könnte, zeigten die Spitzenstädter, indem sie einfach ein drittes Tor machten. Aleksandrs Guzlajevs machte es wahr. Er düpierte gleich mehrere Nordhausener im Alleingang und zu guter Letzt auch Torhüter Jokanovic, in dem er aus spitzem Winkel zum 0:3 einsetzte (49.). Wer dachte, der VFC Plauen sei jetzt durch, der irrte. Nur eine Minute nach dem dritten Plauener Tor nutzte Leon Gümpel seine Möglichkeit aus Nahdistanz und verkürzte auf 1:3. Es sollte noch schlimmer kommen. Elfmeter für die Heimelf: Felix Schwerdt ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und traf zum Anschlusstreffer. Jetzt hieß es für die Gelb-Schwarzen, die Nerven zu bewahren. Die Heimelf wollte die Niederlage abwenden, rannte immer wieder die Abwehrreihe von Plauen an. Aber wie eine Burg in der Brandung hielt sie den wütenden Angriffen der Heimelf stand. Nach 95 Minuten stand die kleine Sensation fest. Der VFC Plauen besiegte den Favoriten zu Hause nach tollem Kampfspiel mit 3:2.

Stimmen zum Spiel

Marian Albustin: "Ganz wichtig, wir wussten, dass Nordhausen ein Jahr lang zu Hause nicht verloren hat. Das war für uns ein ganz schweres Auswärtsspiel, dann auch noch auf Kunstrasen. Wir haben das umgesetzt, was der Trainer vorgegeben hat. Zum Schluss war es etwas eng. Auswärts drei Punkte, dreckiger Sieg."

VFC Co-Trainer Ronny Diersch: "Wir wussten, dass uns ein ganz, ganz schweres Spiel bevorsteht, zumal Nordhausen auf seinem Kunstrasenplatz über ein Jahr nicht nicht verloren hat. Wir sind unserer Linie treu geblieben. Wir wollten etwas mitnehmen, das war das Ziel. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben das 1:0 gemacht, das 2:0 und nach dem 3:0 ist ein bisschen Bruch ins Spiel gekommen. Da haben wir fast zu früh das Gegentor bekommen. Beim Elfmeter haben wir nicht gut verteidigt. Aber dann muss man der Mannschaft ein riesen Kompliment machen. Sie hat sensationell mit allem, was sie hatte, mit Leidenschaft, Temperament und Wille den Sieg über die Zeit gerettet."

VFC Plauen: Čap - Walther (gelbe Karte), Dartsch, Schumann, Albustin (gelbe Karte) - Grandner - Guzlajevs, Lucenka, Nýber (64. Fischer/88. Schröder), Bach (gelbe Karte) - Albert (gelbe Karte).
Schiedsrichter: Robert Enkelmann
Zuschauer: 180

Text und Foto: Ilong Göll
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