Der VFC Plauen gewinnt 4:2 gegen die SG Union Sandersdorf
Der VFC Plauen gewinnt 4:2 gegen die SG Union Sandersdorf
27.05.2018

Der VFC Plauen gewinnt 4:2 gegen die SG Union Sandersdorf - Mannschaft zum letzten Heimspiel von Heimkulisse gefeiert

Der VFC Plauen hat den 310 Zuschauern mit seinem 4:2-Erfolg über die SG Union Sandersdorf noch einmal ordentliche Fußballkost angeboten. Bevor das aber möglich war, wurden verdienstvolle Spieler aus dem Kader des VFC Plauen aus sportlichen oder finanziellen Gründen verabschiedet. Das betrifft Florian Grossert, Danilo Dersewski, Patrick Grandner, Kevin Wülfert, Oliver Ketzel und Dominik Knobloch. Sie erhielten vom VFC Plauen kein neues Vertragsangebot. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es den ein oder anderen weiteren Abgang von Spielern geben, die eine neue Herausforderung suchen und den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen wollen. Der VFC Plauen wird entsprechend informieren, wenn alle Formalitäten geklärt sind.

Zum Spiel selbst: Es war wieder ein gutes Spiel des VFC Plauen, in dem sich die Heimelf eine Reihe von Chancen erarbeitete. Vier davon verwandelten sie in Tore, zwei kassierten sie. Zweimal stand das Alugehäuse im Weg und manch gut vorgetragene Chance konnten die jungen Stürmer noch nicht cool genug im Kasten des Gegners unterbringen. Egal, der VFC Plauen hat sein Heimspiel klar gewonnen, sich für das Hinspiel revanchiert und erreichte mit der Umbruchmannschaft vom Winter einen nicht mehr für möglich gehaltenen guten vierten Tabellenplatz. Dieser ist den Spitzenstädtern nicht mehr zu nehmen. Die Ultras trugen mit einer gelungenen Choreo zum Gelingen eines schönen Fußballnachmittags zum 115. Geburtstag des VFC Plauen bei. Die Pyroshow gefiel und alles blieb im angenehmen Rahmen. Nur das Gewitter kurz vor Spielschluss passte nicht so recht in den feierlichen Rahmen.

Mit viel Beifall bedankte sich das VFC-Team nach Spielschluss bei seinen treuen Fans und erhielten diesen von den Rängen zurück. Sehr emotional wurde es für einige Spieler, die in der kommenden Saison nicht mehr beim VFC Plauen spielen werden. Dazu gehört, wie oben erwähnt, Patrick Grandner, der sich wie immer in das Spiel hineinkniete und sich mit einem Tor nachhaltig aus Plauen verabschiedete. Wünschen wir dem sympathischen Sportsmann einen schnellen Anschluss an eine andere Mannschaft. Er wird eine neue Fußballheimat finden. Seine Qualitäten sind auch anderswo gefragt.

Das Heute sah mit wenigen Worten wie folgt aus: In der Anfangsphase versuchte sich Aleksandrs Guzlajevs zweimal am Torerfolg. Beim ersten ging der Ball knapp am Tor vorbei, beim zweiten verpasste er eine Eingabe von Alexander Morosow knapp (5./10.). Nach elf Minuten durfte der Plauener Anhang erstmals jubeln. Mit einem knallharten Schuss aus 20 Metern an den Innenpfosten besorgte Morosow die Führung. Wenig später nagelte Tim Wüstenhagen seinen Diagonalball ans Lattenkreuz. Danach kam er am Sandersdorfer Torhüter Hermann nicht vorbei (16./18.). Und plötzlich stand es 1:1. Nach Gängel-Eckstoß fand Moritz Alicke die Lücke und besorgte den Ausgleich (22.). Als Guzlajevs nach Sturmlauf im Strafraum von Torhüter Hermann von den Beinen geholt wurde, verabschiedete sich Patrick Grandner mit einem verwandelten Elfmeter vom VFC. Stefan Schumann überließ ihn die Ausführung bei seinem letzten Auftritt vor Heimpublikum. Super gemacht, Stefan. Kurz vor dem Pausenpfiff wackelte das Gästetor erneut. Auch Silvano Varnhagen zirkelte seinen Knaller ans Tordreieck. Einmal wurde es in Halbzeit eins auch noch einmal für den VFC Plauen gefährlich. Doch Plauens junger Keeper Leon Seefeld aus der A-Jugend begrub das Leder unter sich (42./44.).

Wie so oft in der Saison schenkten die Gelb-Schwarzen ihre Führung wieder her. Mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck war es erneut Alicke, der seine Farben wieder heranführte - 2:2 (50.). Doch Wüstenhagens hoher Flankenball landete als Bogenlampe über den Gästekeeper ins lange Eck. Plauens Führung war wieder hergestellt (58.). Nach toller Kombination Hauck - Morosow - Wüstenhagen scheiterte Letzterer an Unions gutem Torhüter Hermann. Nach Morosow-Ecke schickte Varnhagen seine nächste Rakete Richtung Gästetor - knapp vorbei. Glück für den VFC, dass Timo Breitkopf danach seine Möglichkeit liegen ließ. Anders die Heimelf. Varnhagen setzte sich an der Grundlinie gekonnt durch, legte zurück zum eingewechselten Sebastian Hauck und er besorgte mit einem Traumtor den 4:2-Endstand in der Nachspielzeit.

SG Union Sandersdorf-Trainer Mike Sadlo

"Zu Beginn hatten wir Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen. Wir besaßen einige Möglichkeiten zum Kontern. Dann gerieten wir in Rückstand und hatten einige Möglichkeiten auszugleichen. Wir machen das 1:1 und später das 2:2. Mit dem erneuten Rückstand beim 3:2 mussten wir mehr Risiko eingehen und so haben wir noch das vierte Tor bekommen."

VFC-Trainer Daniel Rupf

"Es ist ein verdienter Heimsieg, weil wir das in der ersten Halbzeit gut gemacht haben. Nach dem Ausgleich haben wir nicht die Nerven verloren. Wir kamen schwer aus der Halbzeit und kriegen den Ausgleich. Wir schaffen die erneute Führung und haben weitere gute Möglichkeiten. Das einzige Manko war, dass wir das Tor nicht früher machen. Dass der Gegner auch Chancen im Spiel hat, ist ja normal."

VFC Plauen: Seefeld - Morosow, Bauer, Schumann, Albustin - Grandner, Varnhagen(89. Knoll), Lucenka (gelbe Karte) - Fatajo (64. Hauck), Guzlajevs, Wüstenhagen (gelbe Karte/76. Fritzlar).

Zuschauer: 310
Schiedsrichter: Steven Greif (Westhausen)

Text und Foto: Ilong Göll

Der VFC Plauen gewinnt 4:2 gegen die SG Union Sandersdorf

Der VFC Plauen gewinnt 4:2 gegen die SG Union Sandersdorf - Mannschaft zum letzten Heimspiel von Heimkulisse gefeiert

Der VFC Plauen hat den 310 Zuschauern mit seinem 4:2-Erfolg über die SG Union Sandersdorf noch einmal ordentliche Fußballkost angeboten. Bevor das aber möglich war, wurden verdienstvolle Spieler aus dem Kader des VFC Plauen aus sportlichen oder finanziellen Gründen verabschiedet. Das betrifft Florian Grossert, Danilo Dersewski, Patrick Grandner, Kevin Wülfert, Oliver Ketzel und Dominik Knobloch. Sie erhielten vom VFC Plauen kein neues Vertragsangebot. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es den ein oder anderen weiteren Abgang von Spielern geben, die eine neue Herausforderung suchen und den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen wollen. Der VFC Plauen wird entsprechend informieren, wenn alle Formalitäten geklärt sind.

Zum Spiel selbst: Es war wieder ein gutes Spiel des VFC Plauen, in dem sich die Heimelf eine Reihe von Chancen erarbeitete. Vier davon verwandelten sie in Tore, zwei kassierten sie. Zweimal stand das Alugehäuse im Weg und manch gut vorgetragene Chance konnten die jungen Stürmer noch nicht cool genug im Kasten des Gegners unterbringen. Egal, der VFC Plauen hat sein Heimspiel klar gewonnen, sich für das Hinspiel revanchiert und erreichte mit der Umbruchmannschaft vom Winter einen nicht mehr für möglich gehaltenen guten vierten Tabellenplatz. Dieser ist den Spitzenstädtern nicht mehr zu nehmen. Die Ultras trugen mit einer gelungenen Choreo zum Gelingen eines schönen Fußballnachmittags zum 115. Geburtstag des VFC Plauen bei. Die Pyroshow gefiel und alles blieb im angenehmen Rahmen. Nur das Gewitter kurz vor Spielschluss passte nicht so recht in den feierlichen Rahmen.

Mit viel Beifall bedankte sich das VFC-Team nach Spielschluss bei seinen treuen Fans und erhielten diesen von den Rängen zurück. Sehr emotional wurde es für einige Spieler, die in der kommenden Saison nicht mehr beim VFC Plauen spielen werden. Dazu gehört, wie oben erwähnt, Patrick Grandner, der sich wie immer in das Spiel hineinkniete und sich mit einem Tor nachhaltig aus Plauen verabschiedete. Wünschen wir dem sympathischen Sportsmann einen schnellen Anschluss an eine andere Mannschaft. Er wird eine neue Fußballheimat finden. Seine Qualitäten sind auch anderswo gefragt.

Das Heute sah mit wenigen Worten wie folgt aus: In der Anfangsphase versuchte sich Aleksandrs Guzlajevs zweimal am Torerfolg. Beim ersten ging der Ball knapp am Tor vorbei, beim zweiten verpasste er eine Eingabe von Alexander Morosow knapp (5./10.). Nach elf Minuten durfte der Plauener Anhang erstmals jubeln. Mit einem knallharten Schuss aus 20 Metern an den Innenpfosten besorgte Morosow die Führung. Wenig später nagelte Tim Wüstenhagen seinen Diagonalball ans Lattenkreuz. Danach kam er am Sandersdorfer Torhüter Hermann nicht vorbei (16./18.). Und plötzlich stand es 1:1. Nach Gängel-Eckstoß fand Moritz Alicke die Lücke und besorgte den Ausgleich (22.). Als Guzlajevs nach Sturmlauf im Strafraum von Torhüter Hermann von den Beinen geholt wurde, verabschiedete sich Patrick Grandner mit einem verwandelten Elfmeter vom VFC. Stefan Schumann überließ ihn die Ausführung bei seinem letzten Auftritt vor Heimpublikum. Super gemacht, Stefan. Kurz vor dem Pausenpfiff wackelte das Gästetor erneut. Auch Silvano Varnhagen zirkelte seinen Knaller ans Tordreieck. Einmal wurde es in Halbzeit eins auch noch einmal für den VFC Plauen gefährlich. Doch Plauens junger Keeper Leon Seefeld aus der A-Jugend begrub das Leder unter sich (42./44.).

Wie so oft in der Saison schenkten die Gelb-Schwarzen ihre Führung wieder her. Mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck war es erneut Alicke, der seine Farben wieder heranführte - 2:2 (50.). Doch Wüstenhagens hoher Flankenball landete als Bogenlampe über den Gästekeeper ins lange Eck. Plauens Führung war wieder hergestellt (58.). Nach toller Kombination Hauck - Morosow - Wüstenhagen scheiterte Letzterer an Unions gutem Torhüter Hermann. Nach Morosow-Ecke schickte Varnhagen seine nächste Rakete Richtung Gästetor - knapp vorbei. Glück für den VFC, dass Timo Breitkopf danach seine Möglichkeit liegen ließ. Anders die Heimelf. Varnhagen setzte sich an der Grundlinie gekonnt durch, legte zurück zum eingewechselten Sebastian Hauck und er besorgte mit einem Traumtor den 4:2-Endstand in der Nachspielzeit.

SG Union Sandersdorf-Trainer Mike Sadlo

"Zu Beginn hatten wir Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen. Wir besaßen einige Möglichkeiten zum Kontern. Dann gerieten wir in Rückstand und hatten einige Möglichkeiten auszugleichen. Wir machen das 1:1 und später das 2:2. Mit dem erneuten Rückstand beim 3:2 mussten wir mehr Risiko eingehen und so haben wir noch das vierte Tor bekommen."

VFC-Trainer Daniel Rupf

"Es ist ein verdienter Heimsieg, weil wir das in der ersten Halbzeit gut gemacht haben. Nach dem Ausgleich haben wir nicht die Nerven verloren. Wir kamen schwer aus der Halbzeit und kriegen den Ausgleich. Wir schaffen die erneute Führung und haben weitere gute Möglichkeiten. Das einzige Manko war, dass wir das Tor nicht früher machen. Dass der Gegner auch Chancen im Spiel hat, ist ja normal."

VFC Plauen: Seefeld - Morosow, Bauer, Schumann, Albustin - Grandner, Varnhagen(89. Knoll), Lucenka (gelbe Karte) - Fatajo (64. Hauck), Guzlajevs, Wüstenhagen (gelbe Karte/76. Fritzlar).

Zuschauer: 310
Schiedsrichter: Steven Greif (Westhausen)

Text und Foto: Ilong Göll

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