Spielbericht: VfB 1921 Krieschow - VFC Plauen 3:2 (1:1)
Spielbericht: VfB 1921 Krieschow - VFC Plauen 3:2 (1:1)
07.05.2018
Der VFC Plauen war die spieltechnisch bessere Mannschaft und hat trotzdem verloren. Allein Tim Wüstenhagen hatte in Halbzeit eins glasklare Chancen, die er nicht nutzte. Die Heimelf ihrerseits spielte robust und nutzte die Fehler der Plauener konsequent zum knappen 3:2-Sieg.

Das Spiel begann temperamentvoll. Zunächst klärte Nils Bauer gegen den einschussbereiten Marcus Dörry. Auf der anderen Seite konnte Sebastian Hauck eine Eingabe von Alexander Morosow nicht nutzen. Zwei Minuten später brauchte Wüstenhagen im Strafraum zu viel Zeit für den Abschluss (6./14./16.). In der 18. Minute vergab Wüstenhagen nach Eingabe von Domenic Knoll ins Zentrum einen Riesen. Erst in der 20. Minute kam die Heimelf zu ihrer ersten gefährlichen Situation. Sven Konzack spielte sich links durch und legte quer. Zum Glück fehlte ein Abnehmer für diesen Ball. Danach war der VFC Plauen wieder am Zug. Hinter einen Morosow-Ball bekam Wüstenhagen nicht den richtigen Druck, sodass Krieschows Torhüter Pflug den Ball sichern konnte. Der VFC Plauen ließ nicht locker und erarbeitete sich die nächste Möglichkeit: Knoll trieb den Ball nach innen, der Ball sprang von der Abwehr zu Edvardas Lucenka. Sein straff geschossener Ball landete in den Armen des VfB-Keepers (26./28./29.). Urplötzlich war dann Krieschows Torkanone Andy Hebler vor dem Plauener Tor. Ein Schwenker zu viel hinderte ihn am Torerfolg (31.). Den bejubelte dann Aleksandrs Guzlajevs. Er wirbelte vor dem 16er und zog aus 18 Metern erfolgreich zur 0:1-Führung ab (37.). Wenige Augenblicke später eröffnete sich der nächste Riese für Wüstenhagen. Nach freier Schussbahn verzog er den Torschussversuch und verpasste die 0:2-Führung für die Spitzenstädter. Dafür traf die Heimelf. Nach individuellen Fehler im Vorwärtsgang des VFC verloren die Plauener den Ball im Mittelfeld. Hebler sprintete mit Ball Richtung VFC-Tor und netzte zum Ausgleich ein. Stefan Schumann konnte das Missgeschick nicht mehr verhindern (43./45.).

In der zweiten Halbzeit konnten die Gäste aus dem Vogtland nicht mehr die Qualität der ersten Halbzeit aufs Feld bringen. Zwar versuchten sich beide Mannschaften noch am Torschuss, aber irgendwie entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel. Zuerst verzog Hebler vor Torhüter Alexander Grötzsch, dann brachte Knoll den Ball aus spitzem Winkel nicht am VfB-Torhüter vorbei (52./70.). Das gelang auf der anderen Seite dem Krieschower Ren. Nach einem Einwurf der Heimelf stand Ren hinten lang und konnte eine Kopfballverlängerung zur 2:1-Führung nutzen. Zwar bekam dem VFC Plauen eine unnötige und fragwürdige siebenminütige Spielunterbrechung durch den Referee nach Abrennen von Bengalows einiger mitgereisten Fans überhaupt nicht, dennoch konnte Guzlajevs nach Freistoß von Knoll noch einmal ausgleichen. Doch der Ausgleich reichte nicht, weil die Heimelf durch Sven Konzack im Gegenzug wieder in Führung ging. Auch die letzte Möglichkeit ließen die Spitzenstädter liegen. Sebastian Hauck setzte den Ball aus Nahdistanz neben das Tor (88.). Damit war eine völlig unnötige Niederlage perfekt.

Trainerstimme Daniel Rupf: “Das ist die unnötigste Niederlage, die ich je erlebt habe. Wieder bringt uns ein individueller Fehler auf die Verliererstraße. Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit haben sich die Spieler mit lauter anderen Dingen beschäftigt, nur nicht mit sich. Die Spielunterbrechung hat uns geschadet. Trotzdem haben wir noch ein Tor gemacht und hatten die Chance zum Ausgleich. Doch nach dem Ausgleich kam sofort das 3:2. Es ist aber am Ende einzig und allein unsere Sache, dass wir verloren haben.“

VFC Plauen: Grötzsch - Lucenka, Bauer, Schumann, Albustin (77. Fatajo) - Varnhagen, Knoll - Wüstenhagen, Guzlajevs, Morosow - Hauck
Verwarnungen: Morosow, Lucenca, Wüstenhagen
Torfolge: 0:1 Guzlajevs (37.), 1:1 Hebler (45.), 1:2 Ren (71.), 2:2 Guzlajevs (80.), 3:2 Konzack (82.)
Schiedsrichter: Johannes Drößler (Gotha)
Zuschauer: 360

Text und Fotos: Ilong Göll
Spielbericht: VfB 1921 Krieschow - VFC Plauen 3:2 (1:1)
Der VFC Plauen war die spieltechnisch bessere Mannschaft und hat trotzdem verloren. Allein Tim Wüstenhagen hatte in Halbzeit eins glasklare Chancen, die er nicht nutzte. Die Heimelf ihrerseits spielte robust und nutzte die Fehler der Plauener konsequent zum knappen 3:2-Sieg.

Das Spiel begann temperamentvoll. Zunächst klärte Nils Bauer gegen den einschussbereiten Marcus Dörry. Auf der anderen Seite konnte Sebastian Hauck eine Eingabe von Alexander Morosow nicht nutzen. Zwei Minuten später brauchte Wüstenhagen im Strafraum zu viel Zeit für den Abschluss (6./14./16.). In der 18. Minute vergab Wüstenhagen nach Eingabe von Domenic Knoll ins Zentrum einen Riesen. Erst in der 20. Minute kam die Heimelf zu ihrer ersten gefährlichen Situation. Sven Konzack spielte sich links durch und legte quer. Zum Glück fehlte ein Abnehmer für diesen Ball. Danach war der VFC Plauen wieder am Zug. Hinter einen Morosow-Ball bekam Wüstenhagen nicht den richtigen Druck, sodass Krieschows Torhüter Pflug den Ball sichern konnte. Der VFC Plauen ließ nicht locker und erarbeitete sich die nächste Möglichkeit: Knoll trieb den Ball nach innen, der Ball sprang von der Abwehr zu Edvardas Lucenka. Sein straff geschossener Ball landete in den Armen des VfB-Keepers (26./28./29.). Urplötzlich war dann Krieschows Torkanone Andy Hebler vor dem Plauener Tor. Ein Schwenker zu viel hinderte ihn am Torerfolg (31.). Den bejubelte dann Aleksandrs Guzlajevs. Er wirbelte vor dem 16er und zog aus 18 Metern erfolgreich zur 0:1-Führung ab (37.). Wenige Augenblicke später eröffnete sich der nächste Riese für Wüstenhagen. Nach freier Schussbahn verzog er den Torschussversuch und verpasste die 0:2-Führung für die Spitzenstädter. Dafür traf die Heimelf. Nach individuellen Fehler im Vorwärtsgang des VFC verloren die Plauener den Ball im Mittelfeld. Hebler sprintete mit Ball Richtung VFC-Tor und netzte zum Ausgleich ein. Stefan Schumann konnte das Missgeschick nicht mehr verhindern (43./45.).

In der zweiten Halbzeit konnten die Gäste aus dem Vogtland nicht mehr die Qualität der ersten Halbzeit aufs Feld bringen. Zwar versuchten sich beide Mannschaften noch am Torschuss, aber irgendwie entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel. Zuerst verzog Hebler vor Torhüter Alexander Grötzsch, dann brachte Knoll den Ball aus spitzem Winkel nicht am VfB-Torhüter vorbei (52./70.). Das gelang auf der anderen Seite dem Krieschower Ren. Nach einem Einwurf der Heimelf stand Ren hinten lang und konnte eine Kopfballverlängerung zur 2:1-Führung nutzen. Zwar bekam dem VFC Plauen eine unnötige und fragwürdige siebenminütige Spielunterbrechung durch den Referee nach Abrennen von Bengalows einiger mitgereisten Fans überhaupt nicht, dennoch konnte Guzlajevs nach Freistoß von Knoll noch einmal ausgleichen. Doch der Ausgleich reichte nicht, weil die Heimelf durch Sven Konzack im Gegenzug wieder in Führung ging. Auch die letzte Möglichkeit ließen die Spitzenstädter liegen. Sebastian Hauck setzte den Ball aus Nahdistanz neben das Tor (88.). Damit war eine völlig unnötige Niederlage perfekt.

Trainerstimme Daniel Rupf: “Das ist die unnötigste Niederlage, die ich je erlebt habe. Wieder bringt uns ein individueller Fehler auf die Verliererstraße. Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit haben sich die Spieler mit lauter anderen Dingen beschäftigt, nur nicht mit sich. Die Spielunterbrechung hat uns geschadet. Trotzdem haben wir noch ein Tor gemacht und hatten die Chance zum Ausgleich. Doch nach dem Ausgleich kam sofort das 3:2. Es ist aber am Ende einzig und allein unsere Sache, dass wir verloren haben.“

VFC Plauen: Grötzsch - Lucenka, Bauer, Schumann, Albustin (77. Fatajo) - Varnhagen, Knoll - Wüstenhagen, Guzlajevs, Morosow - Hauck
Verwarnungen: Morosow, Lucenca, Wüstenhagen
Torfolge: 0:1 Guzlajevs (37.), 1:1 Hebler (45.), 1:2 Ren (71.), 2:2 Guzlajevs (80.), 3:2 Konzack (82.)
Schiedsrichter: Johannes Drößler (Gotha)
Zuschauer: 360

Text und Fotos: Ilong Göll
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