VFC Plauen nach großem Kampf 1:0-Sieger über FC Eilenburg
VFC Plauen nach großem Kampf 1:0-Sieger über FC Eilenburg
12.03.2018
Das hat im Plauener Vogtlandstadion wohl kaum jemand erwartet. Auf Grund der zahlreichen verletzten und an Grippe erkrankten Spieler hatte VFC-Trainer Daniel Rupf große Aufstellungssorgen. Aber sein Team, das noch nie in dieser Konstellation zusammenspielte, zahlten das vom Trainer geschenkte Vertrauen mit einer aufopferungsvollen Spielweise zurück. Patrick Grandner schoss die Plauener mit seinem Treffer ins Glück. Dabei hatten Grandner und Aleksandrs Guzlajevs noch weitere Riesenchancen, das Ergebnis noch klarer zu gestalten.

Die Gelb-Schwarzen begannen forsch. Nach etwa zehn Minuten waren die Platzherren im Spiel. Guzlajevs setzte seinen ersten Freistoß über das Gebälk der Gäste. Er war es auch, der nach Samba Fatajos Eingabe den Ball nicht richtig traf. Danach suchte Fatajo selbst mit einer Einzelleistung den Erfolg. Sein Ball wurde geblockt und landete bei Silvano Varnhagen. Varnhagen zog aus 20 Metern ab und traf nur die Querlatte (10./12./14.). Zwei Minuten später versuchte sich Christoph Bartlog am Torerfolg, Albijan Kameraj klärte souverän (16.). Als sich Henrik Jochmann in der 28. Minute wegen grobem Foulspiel die rote Karte abholte, war plötzlich der souveräne Auftritt der Plauener bis zum Pausenpfiff verloren gegangen. Alexander Grötzsch im Tor der Heimelf bekam seine ersten Bewährungsmöglichkeiten und meisterte sie. Zunächst klärte er im Herauslaufen gegen Bartlog und danach war er eher am Ball als Alexander Vogel und Adam Fiedler (41./45.). Die Null stand bis zum Pausentee.

Nach der Pause fand der VFC Plauen seinen Rhythmus im Überzahlspiel. Die Platzherren erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen. Zunächst hatten die 370 Zuschauer bei einem Torschussversuch von Guzlajevs schon den Torschrei auf den Lippen. Aber der Ball rauschte knapp am rechten Pfosten und bei seinem nächsten Versuch am linken Pfosten vorbei (49./51.). Auch Grandner verpasste eine Eingabe von Fatajo wenig später knapp. Alexander Morosow setzte seinen Freistoß über das Tor und Grandner - aus zwölf Metern - vergab mit schwachem Schuss die mögliche Führung (52./67.). Besser machte es der Schwarzschopf wenig später. Nach Morosow-Eckstoß rutschte dem Gästetorhüter Thomas die Kugel durch die Finger, hinten stand Grandner und er bugsierte den Ball zum Siegestreffer der VFC-Kicker in die Maschen (69.). Als später Grandner seinen Mitspieler herrlich freispielte, vergab Guzlajevs aus zehn Metern einen Riesen für die Spitzenstädter (81.). Plauen wollte das zweite Tor. Nach weterem Freistoß von Guzlajevs flog der eingewechselte Tim Wüstenhagen knapp am Ball vorbei (82.). Die letzten fünf Minuten gingen klar an die Gäste aus Eilenburg. VFC-Torhüter Grötzsch stand in dieser Spielphase seinen Mann. Zunächst entschärfte er einen Ball von Renè Winkler und danach einen von Dennis Kummer. Damit stand die Null bis Spielende und die Plauener konnten einen knappen Sieg für sich verbuchen.

Nico Knaubel, Trainer des FC Eilenburg: "Es war ein aufopferungsvolles Spiel. Fußballfeinkost konnte man auf Grund der Bodenverhältnisse nicht erwarten. Als wir durch die rote Karte dezimiert wurden, war das für Plauen gar nicht so einfach. Es ist ja oft so, dass damit der Erwartungsdruck durch die Fans auf die Mannschaft erhöht wird. Durch ein Standardtor kam Plauen zum Sieg und Eckstöße gehören nun einmal zum Spiel. Plauen wünsche ich zudem, dass es wieder in ruhige Fahrwasser gerät."

Daniel Rupf, Trainer beim VFC Plauen: "Wir wussten schon vorher, dass es kein leichtes Spiel wird. Wir waren aber froh, dass das Spiel stattfinden konnte. Bis zur 28. Minute waren wir im Vorteil. Mit Überzahl wurde daraus zunächst ein Nachteil. Wir wussten mit dem Überzahlspiel nichts anzufangen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel wieder geordnet. Standards müssen eine Stärke für uns werden. Das Tor ist dann ein schöner Nebeneffekt."

Aufstellung: Grötzsch Lucenka, Wülfert, Kameraj, Morosow – Varnhagen (gelbe Karte), Guzlajevs (86. Knoll) – Fatajo (gelbe Karte/61. Wüstenhagen), Grandner, Albustin (gelbe Karte) – Hauck (89. Ketzel).

Zuschauer: 370

Text und Foto: Ilong Göll
VFC Plauen nach großem Kampf 1:0-Sieger über FC Eilenburg
Das hat im Plauener Vogtlandstadion wohl kaum jemand erwartet. Auf Grund der zahlreichen verletzten und an Grippe erkrankten Spieler hatte VFC-Trainer Daniel Rupf große Aufstellungssorgen. Aber sein Team, das noch nie in dieser Konstellation zusammenspielte, zahlten das vom Trainer geschenkte Vertrauen mit einer aufopferungsvollen Spielweise zurück. Patrick Grandner schoss die Plauener mit seinem Treffer ins Glück. Dabei hatten Grandner und Aleksandrs Guzlajevs noch weitere Riesenchancen, das Ergebnis noch klarer zu gestalten.

Die Gelb-Schwarzen begannen forsch. Nach etwa zehn Minuten waren die Platzherren im Spiel. Guzlajevs setzte seinen ersten Freistoß über das Gebälk der Gäste. Er war es auch, der nach Samba Fatajos Eingabe den Ball nicht richtig traf. Danach suchte Fatajo selbst mit einer Einzelleistung den Erfolg. Sein Ball wurde geblockt und landete bei Silvano Varnhagen. Varnhagen zog aus 20 Metern ab und traf nur die Querlatte (10./12./14.). Zwei Minuten später versuchte sich Christoph Bartlog am Torerfolg, Albijan Kameraj klärte souverän (16.). Als sich Henrik Jochmann in der 28. Minute wegen grobem Foulspiel die rote Karte abholte, war plötzlich der souveräne Auftritt der Plauener bis zum Pausenpfiff verloren gegangen. Alexander Grötzsch im Tor der Heimelf bekam seine ersten Bewährungsmöglichkeiten und meisterte sie. Zunächst klärte er im Herauslaufen gegen Bartlog und danach war er eher am Ball als Alexander Vogel und Adam Fiedler (41./45.). Die Null stand bis zum Pausentee.

Nach der Pause fand der VFC Plauen seinen Rhythmus im Überzahlspiel. Die Platzherren erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen. Zunächst hatten die 370 Zuschauer bei einem Torschussversuch von Guzlajevs schon den Torschrei auf den Lippen. Aber der Ball rauschte knapp am rechten Pfosten und bei seinem nächsten Versuch am linken Pfosten vorbei (49./51.). Auch Grandner verpasste eine Eingabe von Fatajo wenig später knapp. Alexander Morosow setzte seinen Freistoß über das Tor und Grandner - aus zwölf Metern - vergab mit schwachem Schuss die mögliche Führung (52./67.). Besser machte es der Schwarzschopf wenig später. Nach Morosow-Eckstoß rutschte dem Gästetorhüter Thomas die Kugel durch die Finger, hinten stand Grandner und er bugsierte den Ball zum Siegestreffer der VFC-Kicker in die Maschen (69.). Als später Grandner seinen Mitspieler herrlich freispielte, vergab Guzlajevs aus zehn Metern einen Riesen für die Spitzenstädter (81.). Plauen wollte das zweite Tor. Nach weterem Freistoß von Guzlajevs flog der eingewechselte Tim Wüstenhagen knapp am Ball vorbei (82.). Die letzten fünf Minuten gingen klar an die Gäste aus Eilenburg. VFC-Torhüter Grötzsch stand in dieser Spielphase seinen Mann. Zunächst entschärfte er einen Ball von Renè Winkler und danach einen von Dennis Kummer. Damit stand die Null bis Spielende und die Plauener konnten einen knappen Sieg für sich verbuchen.

Nico Knaubel, Trainer des FC Eilenburg: "Es war ein aufopferungsvolles Spiel. Fußballfeinkost konnte man auf Grund der Bodenverhältnisse nicht erwarten. Als wir durch die rote Karte dezimiert wurden, war das für Plauen gar nicht so einfach. Es ist ja oft so, dass damit der Erwartungsdruck durch die Fans auf die Mannschaft erhöht wird. Durch ein Standardtor kam Plauen zum Sieg und Eckstöße gehören nun einmal zum Spiel. Plauen wünsche ich zudem, dass es wieder in ruhige Fahrwasser gerät."

Daniel Rupf, Trainer beim VFC Plauen: "Wir wussten schon vorher, dass es kein leichtes Spiel wird. Wir waren aber froh, dass das Spiel stattfinden konnte. Bis zur 28. Minute waren wir im Vorteil. Mit Überzahl wurde daraus zunächst ein Nachteil. Wir wussten mit dem Überzahlspiel nichts anzufangen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel wieder geordnet. Standards müssen eine Stärke für uns werden. Das Tor ist dann ein schöner Nebeneffekt."

Aufstellung: Grötzsch Lucenka, Wülfert, Kameraj, Morosow – Varnhagen (gelbe Karte), Guzlajevs (86. Knoll) – Fatajo (gelbe Karte/61. Wüstenhagen), Grandner, Albustin (gelbe Karte) – Hauck (89. Ketzel).

Zuschauer: 370

Text und Foto: Ilong Göll
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