VFC mit erfolgreichem Hinrundenabschluss über SV Schott Jena
VFC mit erfolgreichem Hinrundenabschluss über SV Schott Jena
11.02.2018
Der VFC Plauen schloss mit einem 3:1-Erfolg das Nachholspiel der Hinrunde gegen den SV Schott Jena erfolgreich ab. Der Erfolg ist um so höher einzuordnen, weil die umgekrempelte VFC-Mannschaft nicht wusste, wie weit das Mannschaftsgefüge schon passt. Zwar gerieten die Spitzenstädter zunächst in Rückstand, aber mit hoher Bereitschaft drehten sie noch das Spiel.

Die Plauener begannen mit viel Schwung. Bereits in der dritten Minute deutete Alexander Morosow an, wohin die Reise in dieser Begegnung am Samstagnachmittag gehen sollte: Die Punkte bleiben in Plauen. Doch weder Morosow (3.) noch Julian Dolle und Aleksandrs Guzlajevs konnten ihre Möglichkeiten in der Anfangsphase nutzen (12./14.). Doch die Plauener blieben am Drücker. Stefan Schumanns Freistoßball wurde sichere Beute des Schott-Torhüters Brian Gheorghiu. Die VFC-Kicker hielten den Gegner weg vom Tor und versuchten sich immer wieder am erfolgreichen Spiel nach vorn. Ein Freistoß von Morosow segelte nur knapp über die Querlatte des Gästetores. Bei einem langen passgenauen Ball von Marian Albustin auf Guzlajevs hatten die 186 begeisterten Zuschauer den Torschrei auf den Lippen. Doch mit seinem schwächeren Bein vergab er aus aussichtsreicher Position. Auch Schumanns gefährlicher Freistoßball fand nicht den Weg ins Tor (24./27./30.). Von den Gästen war bis auf einen Schuss Richtung Plauener Tor durch Tino Vogel nicht viel zu sehen. Dieser Ball brachte Dominik Knobloch im Tor der Plauener nicht in Gefahr. Auf der anderen Seite besaßen Tim Wüstenhagen, Dolle und Morosow weitere gute Möglichkeiten zum Torerfolg, konnten sie aber allesamt nicht nutzen.

0:0 hieß es deshalb bis zum Pausenpfiff.

Haben die Plauener in der ersten Halbzeit schon am Erfolg gearbeitet, so legten sie in Sachen Schnelligkeit und Siegeswillen noch eine Schippe drauf. Wüstenhagen vergab seine Möglichkeit im Strafraum, Dolle und Knoll verpassten eine Eimgabe von Morosow knapp. Nach Eckstoß jagte Morosow den Ball nur um Zentimeter über das Tor. Patrick Grandners Torschuss blieb gleich zweimal in der Abwehr hängen wie auch Dolles Ball nach Knoll-Eckstoß (50./53./55./58./60.). Genau in diese Druckphase fiel wie aus heiterem Himmel der Führungstreffer der Gäste. Philip Nitsch war der glückliche Schütze. Doch wie die VFC-Elf den Rückstand wegsteckte, das war beeindruckend. Sie spielte weiter und kämpfte um den Ausgleich und belohnte sich schließlich selbst. Als Guzlajevs zum Freistoß antrat, hatte sich Schumann im Strafraum platziert. Er war es dann auch, der den Ball zum 1:1 in die Maschen jagte (82.). Jetzt wollten die Plauener mehr. Erneut trat Guzlajevs zum Freistoß an. Diesmal war der eingewechselte Stefan Fritzlar per Kopf zur Stelle und beförderte den Ball über die Lattenunterkante zum 2:1 für Gelb-Schwarz ins Tor. Youngster Dolle war es vorbehalten mit dem 3:1 nach Vorlage von Grandner den Schlusspunkt zu setzen (87./90.).

Marian Albustin warnte dennoch schon einmal vorsichtig: "Natürlich freuen wir uns über den Sieg, aber wir sollten ihn auch nicht überbewerten. Da kommen noch ganz andere Mannschaften auf uns zu."

Stefan Schumann sah das ähnlich und ergänzte: "In der Phase, wo wir drückten und dem Tor nahe waren, kriegen wir das Gegentor. Dennoch war es ein guter Anfang heute. Wie die Mannschaft nach dem Rückstand aufgetreten ist, dem zolle ich Respekt."

Schott-Trainer Dr. Falk Werner: "Wir sind nach Plauen gekommen, um einen Punkt mitzunehmen. Dann sind wir in Führung gegangen, in einer Phase, in der Plauen mehr Spielanteile hatte. Wie schon so oft sind wir durch zwei Standardtore ins Hintertreffen geraten und geben die Führung her."

VFC-Trainer Daniel Rupf zum Spiel: "Wir wollten unbedingt spielen. Der Sieg geht in Ordnung. So ist das manchmal im Fußball, der Gegner schießt einmal auf das Tor und trifft. Aus sechs Chancen müssen wir mehr draus machen. Nach dem Rückstand hat die Mannschaft Charakter gezeigt."

VFC Plauen: Knobloch – Kameraj, Varnhagen, Schumann, Knoll (66. Fritzlar) – Guzlajevs – Morosow (gelbe Karte), Grandner, Albustin – Wüstenhagen (78. Hauck), Dolle.

Text und Foto: Ilong Göll
VFC mit erfolgreichem Hinrundenabschluss über SV Schott Jena
Der VFC Plauen schloss mit einem 3:1-Erfolg das Nachholspiel der Hinrunde gegen den SV Schott Jena erfolgreich ab. Der Erfolg ist um so höher einzuordnen, weil die umgekrempelte VFC-Mannschaft nicht wusste, wie weit das Mannschaftsgefüge schon passt. Zwar gerieten die Spitzenstädter zunächst in Rückstand, aber mit hoher Bereitschaft drehten sie noch das Spiel.

Die Plauener begannen mit viel Schwung. Bereits in der dritten Minute deutete Alexander Morosow an, wohin die Reise in dieser Begegnung am Samstagnachmittag gehen sollte: Die Punkte bleiben in Plauen. Doch weder Morosow (3.) noch Julian Dolle und Aleksandrs Guzlajevs konnten ihre Möglichkeiten in der Anfangsphase nutzen (12./14.). Doch die Plauener blieben am Drücker. Stefan Schumanns Freistoßball wurde sichere Beute des Schott-Torhüters Brian Gheorghiu. Die VFC-Kicker hielten den Gegner weg vom Tor und versuchten sich immer wieder am erfolgreichen Spiel nach vorn. Ein Freistoß von Morosow segelte nur knapp über die Querlatte des Gästetores. Bei einem langen passgenauen Ball von Marian Albustin auf Guzlajevs hatten die 186 begeisterten Zuschauer den Torschrei auf den Lippen. Doch mit seinem schwächeren Bein vergab er aus aussichtsreicher Position. Auch Schumanns gefährlicher Freistoßball fand nicht den Weg ins Tor (24./27./30.). Von den Gästen war bis auf einen Schuss Richtung Plauener Tor durch Tino Vogel nicht viel zu sehen. Dieser Ball brachte Dominik Knobloch im Tor der Plauener nicht in Gefahr. Auf der anderen Seite besaßen Tim Wüstenhagen, Dolle und Morosow weitere gute Möglichkeiten zum Torerfolg, konnten sie aber allesamt nicht nutzen.

0:0 hieß es deshalb bis zum Pausenpfiff.

Haben die Plauener in der ersten Halbzeit schon am Erfolg gearbeitet, so legten sie in Sachen Schnelligkeit und Siegeswillen noch eine Schippe drauf. Wüstenhagen vergab seine Möglichkeit im Strafraum, Dolle und Knoll verpassten eine Eimgabe von Morosow knapp. Nach Eckstoß jagte Morosow den Ball nur um Zentimeter über das Tor. Patrick Grandners Torschuss blieb gleich zweimal in der Abwehr hängen wie auch Dolles Ball nach Knoll-Eckstoß (50./53./55./58./60.). Genau in diese Druckphase fiel wie aus heiterem Himmel der Führungstreffer der Gäste. Philip Nitsch war der glückliche Schütze. Doch wie die VFC-Elf den Rückstand wegsteckte, das war beeindruckend. Sie spielte weiter und kämpfte um den Ausgleich und belohnte sich schließlich selbst. Als Guzlajevs zum Freistoß antrat, hatte sich Schumann im Strafraum platziert. Er war es dann auch, der den Ball zum 1:1 in die Maschen jagte (82.). Jetzt wollten die Plauener mehr. Erneut trat Guzlajevs zum Freistoß an. Diesmal war der eingewechselte Stefan Fritzlar per Kopf zur Stelle und beförderte den Ball über die Lattenunterkante zum 2:1 für Gelb-Schwarz ins Tor. Youngster Dolle war es vorbehalten mit dem 3:1 nach Vorlage von Grandner den Schlusspunkt zu setzen (87./90.).

Marian Albustin warnte dennoch schon einmal vorsichtig: "Natürlich freuen wir uns über den Sieg, aber wir sollten ihn auch nicht überbewerten. Da kommen noch ganz andere Mannschaften auf uns zu."

Stefan Schumann sah das ähnlich und ergänzte: "In der Phase, wo wir drückten und dem Tor nahe waren, kriegen wir das Gegentor. Dennoch war es ein guter Anfang heute. Wie die Mannschaft nach dem Rückstand aufgetreten ist, dem zolle ich Respekt."

Schott-Trainer Dr. Falk Werner: "Wir sind nach Plauen gekommen, um einen Punkt mitzunehmen. Dann sind wir in Führung gegangen, in einer Phase, in der Plauen mehr Spielanteile hatte. Wie schon so oft sind wir durch zwei Standardtore ins Hintertreffen geraten und geben die Führung her."

VFC-Trainer Daniel Rupf zum Spiel: "Wir wollten unbedingt spielen. Der Sieg geht in Ordnung. So ist das manchmal im Fußball, der Gegner schießt einmal auf das Tor und trifft. Aus sechs Chancen müssen wir mehr draus machen. Nach dem Rückstand hat die Mannschaft Charakter gezeigt."

VFC Plauen: Knobloch – Kameraj, Varnhagen, Schumann, Knoll (66. Fritzlar) – Guzlajevs – Morosow (gelbe Karte), Grandner, Albustin – Wüstenhagen (78. Hauck), Dolle.

Text und Foto: Ilong Göll
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