VFC Plauen blamiert sich auf der ganzen Linie
VFC Plauen blamiert sich auf der ganzen Linie
02.12.2017
Der VFC Plauen kam bei der SG Union Sandersdorf mit 5:0 unter die Räder. Das hat Co-Trainer Sven Römhild in seinem letzten Auswärtsspiel mit dem VFC Plauen nicht verdient. Für eine Mannschaft mit Regionalligaformat ist das eine Katastrophe. Vier Tore schenkten die Plauener so einfach her und ein Handelfmeter besiegelte die hohe Niederlage, die sich die VFC-Spieler selbst zuzuschreiben haben, wenngleich die Mannschaft trotz tadelsfreien Rasens erneut auf Kunstrasen geschickt wurde, ein Umstand, der in der Oberliga zur Unerträglichkeit heranwächst. Doch daran die Niederlage festzumachen, wäre zu einfach.

Sven Römhild, der sich nach der Niederlage in Kamenz noch vor die Mannschaft stellte, hat seine Spieler gewarnt und aufgefordert bei diesem Untergrund schnörkelos, einfach zu spielen. "Mit welcher Arroganz die Mannschaft das Spiel gestaltete ist unfassbar. Die Mannschaft hat kollektiv versagt. Vier Tore haben wir Sandersdorf geschenkt. Nur wir selbst sind Schuld an der Niederlage, nichts Anderes", stellte Trainer Römhild nach Spielschluss klar. Und genau diese Aussage trifft den Punkt.

Bereits nach sieben Minuten lagen die Gelb-Schwarzen zurück. Albijan Kameraj spielte ein Zuspiel von VFC-Torhüter Marian Unger zu kurz zurück. In diese Rückgabe sprintete Torjäger Timo Breitkopf und besorgte mühelos das 1:0 für die Heimelf. Geschenk Nummer eins. Nach zwei Eckstößen hintereinander landete der Ball im Plauener Kasten. Bei dem zweiten kurz gespielten Eckstoß griffen die Plauener nicht energisch an, ließen Dan Lochmann den nötigen Raum. Der nahm Maß und schlug den Ball ins Lattenkreuz. Unhaltbar für Torhüter Unger, aber in der Entstehung vermeidbar. Geschenk Nummer zwei (35.) Zwei Minuten später: VFC-Keeper Unger rutschte auf der Torlinie weg. Breitkopf kommt noch mit dem Fuß an den ruhenden Ball und locht zum 3:0 ein. Drittes Geschenk. Bisher noch kein wirkliches herausgespieltes Tor der Heimelf. Mit dieser Hypothek gingen die Plauener in die Halbzeitpause. Besserung hieß die Hoffnung der etwa 30 mitgereisten Fans.

Damit weit gefehlt. Acht Minuten der zweiten Halbzeit waren gespielt und erneut klingelte es im Tor des VFC Plauen. Der Heimelf wurde ein Handelfmeter zugestanden, gegen den sich die VFC-Elf vehement wehrte. Ohne Erfolg. Breitkopf verwandelte sicher zum 4:0. Vermeidbar? Fraglich. In der 79. Minute dann wieder leichtes Spiel für die Heimelf. Nach Doppelpassspiel war Lochmann durch und besorgte den 5:0-Endstand. Viertes Geschenk.

Und der VFC Plauen? Er blieb mit seinen Versuchen immer wieder in der Abwehr der Heimelf hängen, schoss knapp vorbei oder konnte seine Kopfbälle in der Sandersdorfer Zone nicht mit dem nötigen Druck Richtung Union-Tor setzen. Alles in allem einfach enttäuschend, was der VFC Plauen in diesem Auswärtsspiel auf die Beine stellte. Ein rabenschwarzer Sonnabend für den VFC Plauen. Nun müssen die VFC-er schnell die Kurve kriegen und das Spiel hinter sich lassen. Gelegenheit haben die Spitzenstädter bereits in der kommenden Woche im letzten Heimspiel der Hinrunde gegen den SV Schott Jena.

VFC Plauen: Unger - Kameraj (78. Wüstenhagen), Grossert, Schumann, Paul - Rupf, Keller, Röhr - Morosow (70. Lucenka), Guzlajevs (56. Albustin) - Grandner
Zuschauer: 72 (darunter 30 Plauener)
Tore: Breitkopf 1:0, 3:0, 4:0 Handelfmeter (7./37./53.), Lochmann 2:0, 5:0 (35./59.)

Text und Foto: Ilong Göll
VFC Plauen blamiert sich auf der ganzen Linie
Der VFC Plauen kam bei der SG Union Sandersdorf mit 5:0 unter die Räder. Das hat Co-Trainer Sven Römhild in seinem letzten Auswärtsspiel mit dem VFC Plauen nicht verdient. Für eine Mannschaft mit Regionalligaformat ist das eine Katastrophe. Vier Tore schenkten die Plauener so einfach her und ein Handelfmeter besiegelte die hohe Niederlage, die sich die VFC-Spieler selbst zuzuschreiben haben, wenngleich die Mannschaft trotz tadelsfreien Rasens erneut auf Kunstrasen geschickt wurde, ein Umstand, der in der Oberliga zur Unerträglichkeit heranwächst. Doch daran die Niederlage festzumachen, wäre zu einfach.

Sven Römhild, der sich nach der Niederlage in Kamenz noch vor die Mannschaft stellte, hat seine Spieler gewarnt und aufgefordert bei diesem Untergrund schnörkelos, einfach zu spielen. "Mit welcher Arroganz die Mannschaft das Spiel gestaltete ist unfassbar. Die Mannschaft hat kollektiv versagt. Vier Tore haben wir Sandersdorf geschenkt. Nur wir selbst sind Schuld an der Niederlage, nichts Anderes", stellte Trainer Römhild nach Spielschluss klar. Und genau diese Aussage trifft den Punkt.

Bereits nach sieben Minuten lagen die Gelb-Schwarzen zurück. Albijan Kameraj spielte ein Zuspiel von VFC-Torhüter Marian Unger zu kurz zurück. In diese Rückgabe sprintete Torjäger Timo Breitkopf und besorgte mühelos das 1:0 für die Heimelf. Geschenk Nummer eins. Nach zwei Eckstößen hintereinander landete der Ball im Plauener Kasten. Bei dem zweiten kurz gespielten Eckstoß griffen die Plauener nicht energisch an, ließen Dan Lochmann den nötigen Raum. Der nahm Maß und schlug den Ball ins Lattenkreuz. Unhaltbar für Torhüter Unger, aber in der Entstehung vermeidbar. Geschenk Nummer zwei (35.) Zwei Minuten später: VFC-Keeper Unger rutschte auf der Torlinie weg. Breitkopf kommt noch mit dem Fuß an den ruhenden Ball und locht zum 3:0 ein. Drittes Geschenk. Bisher noch kein wirkliches herausgespieltes Tor der Heimelf. Mit dieser Hypothek gingen die Plauener in die Halbzeitpause. Besserung hieß die Hoffnung der etwa 30 mitgereisten Fans.

Damit weit gefehlt. Acht Minuten der zweiten Halbzeit waren gespielt und erneut klingelte es im Tor des VFC Plauen. Der Heimelf wurde ein Handelfmeter zugestanden, gegen den sich die VFC-Elf vehement wehrte. Ohne Erfolg. Breitkopf verwandelte sicher zum 4:0. Vermeidbar? Fraglich. In der 79. Minute dann wieder leichtes Spiel für die Heimelf. Nach Doppelpassspiel war Lochmann durch und besorgte den 5:0-Endstand. Viertes Geschenk.

Und der VFC Plauen? Er blieb mit seinen Versuchen immer wieder in der Abwehr der Heimelf hängen, schoss knapp vorbei oder konnte seine Kopfbälle in der Sandersdorfer Zone nicht mit dem nötigen Druck Richtung Union-Tor setzen. Alles in allem einfach enttäuschend, was der VFC Plauen in diesem Auswärtsspiel auf die Beine stellte. Ein rabenschwarzer Sonnabend für den VFC Plauen. Nun müssen die VFC-er schnell die Kurve kriegen und das Spiel hinter sich lassen. Gelegenheit haben die Spitzenstädter bereits in der kommenden Woche im letzten Heimspiel der Hinrunde gegen den SV Schott Jena.

VFC Plauen: Unger - Kameraj (78. Wüstenhagen), Grossert, Schumann, Paul - Rupf, Keller, Röhr - Morosow (70. Lucenka), Guzlajevs (56. Albustin) - Grandner
Zuschauer: 72 (darunter 30 Plauener)
Tore: Breitkopf 1:0, 3:0, 4:0 Handelfmeter (7./37./53.), Lochmann 2:0, 5:0 (35./59.)

Text und Foto: Ilong Göll
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Stadion Sport- und Freizeitzentrum Sandersdorf

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