VFC Plauen mit Blitzstart zum Sieg
VFC Plauen mit Blitzstart zum Sieg
26.11.2017
Der VFC Plauen gewann bei hässlichem Novemberwetter gegen den FSV Barleben hochverdient mit 3:0. Die 172 zahlenden Zuschauer sahen einen VFC Plauen, der mit hohem Tempo und gutem Spiel die Partie bestimmte. Der Sieg hätte gut und gern auch 6:0 ausfallen können. Doch Alexander Morosow vergab zwei und Patrik Schlegel einen Hochkaräter. Dennoch gingen die Zuschauer nach einem überzeugenden Auftritt der Heimelf zufrieden nach Hause.

Der VFC Plauen begann wie die Feuerwehr. Bereits nach vier Minuten lag der Führungstreffer durch Patrick Grandner in der Luft. Aber Barlebens Torhüter Alexis Lenhard zeigte sich auf dem Posten. Doch zwei Minuten später klingelte es im Gästetor. Mit einem Aufsetzerball aus 18 Metern überwand Philipp Röhr den Gästekeeper zum Führungstor für die Heimelf. Der Sekundenzeiger hatte gerade einmal eine Runde gedreht, da hieß es 2:0 für die Gelb-Schwarzen. Patrick Grandner, der nach langer Verletzungsphase top fit in die Anfangsformation zurückkehrte, fackelte nicht lange und erzielte den zweiten Treffer für sein Team. Die Platzherren ließen nicht locker und spielten in Richtung auf ein Tor. Der Platz wurde von Minute zu Minute immer tiefer und schwerer bespielbar. Das jedoch hinderte die VFC-Spieler nicht daran, weiter auf Torejagd zu gehen. Aleksandrs Guzlajevs mit Torschussversuch blieb hängen, den Abpraller nahm Grandner auf, aber aus spitzem Winkel blieb der Keeper der Gäste Sieger. Morosow und Guzlajevs wuchteten den Ball wenig später über das Gebälk (14./16./17./29.). Ein gut getimter Freistoßball von Benjamin Keller fand den Weg in die gefährliche Zone. Der Kopfball von Stefan Schumann wurde abgewehrt und ein weiterer Versuch von Morosow landete erneut über dem Tor (31./32.). Auch Daniel Rupf versuchte sich am Torerfolg, sein Freistoß ging ebenso über die Querlatte (39.). Erst in der Schlussphase baute die Gästeelf einmal Druck auf das Plauener Tor auf. Denny Piele setzte ein Solo an mit Pass in die Tiefe, aber keiner seiner Mitspieler erreichte den Ball. In der 43. Minute war es Tim Kolzenburg, der seinen Ball über das Tor setzte. Das 2:0 nahmen die VFC-er nach 45 Minuten mit in die Kabine.

Auch im zweiten Spielabschnitt ließ die Heimelf nicht locker. Grandner rutschte an einer Morosow-Eingabe vorbei und Kellers Ball wurde zur Ecke geklärt. Rupf aus der Distanz ohne das nötige Glück und Guzlajevs Schuss wurde sichere Beute von Torhüter Lenhard (47./48./51.). Danach warf sich Grandner in eine Eingabe und holte sich den Beifall von der Tribüne ab. Kellers Ball landete in der Abwehr und Rupfs Ball war zu hoch angesetzt (54./55.). Doch das 2:0 reichte den Kickern vom VFC Plauen nicht. Sie arbeiteten am dritten Treffer. Guzlajevs konnte ein Röhr-Zuspiel aus acht Metern nicht nutzen (63.). Von den Gästen war weiterhin nur wenig zu sehen. Kalkutschke versuchte sich an einem Heber und scheiterte. Nur in der 87. Minute musste VFC-Torhüter Unger hell wach sein, als erneut Kalkutschke plötzlich seine Chance sah, aber Unger meisterte die Situation souverän. Auf Plauener Seite gab es bis zum Schlusspfiff weitere Torschussversuche. Die größten versiebte Morosow aus dem Lauf heraus und nach Röhrvorbereitung aus sieben Metern (82./83.). Dennoch durfte der Plauener Anhang noch einmal jubeln. Nach Zuspiel von Patrik Schlegel traf der eingewechselte Tim Wüstenhagen mit seinem ersten Oberligator zum 3:0-Endstand (88.).

Barlebens Trainer Jörn Schulz: "Gratulation für den Sieg an Plauen. Der geht in Ordnung. Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft. Gestern waren wir zum Training nur sieben Spieler. Einige meiner Spieler sind bei der Polizei beschäftigt und haben heute Dienst beim Spiel in Magdeburg gegen Halle geschoben. So musste die Mannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt werden. Das haben die Spieler ganz gut gemacht."

VFC-Trainer Sven Römhild: "Wir hatten schon ein bisschen Sorge vor den Platzverhältnissen. Aber es ist gut gegangen. Wir wollten die gesamte Breite des Spielfeldes nutzen. Das haben wir weitestgehend gemacht. Nur mit der letzten Viertelstunde in Halbzeit eins war ich nicht zufrieden. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hätten wir gleich das 3:0 machen müssen. So wurde das Spiel durch die Gästefreistöße noch einmal ekelig. Aber wir haben ja dann doch noch das 3:0 gemacht. Übrigens war das geplante Gespräch mit der Mannschaft am Donnerstag sehr positiv und optimistisch."

VFC Plauen: Unger - Kameraj (gelb), Grossert (gelb), Schumann, Paul - Keller (gelb/84. Wüstenhagen) - Rupf, Röhr - Morosow, Gutzlajevs (78. Komnos) - Grandner (gelb/74. Schlegel)
Zuschauer: 172
Tore: 1:0 Röhr (6.), 2:0 Grandner (7.), 3:0 Wüstenhagen (88.)

Ilong Göll
VFC Plauen mit Blitzstart zum Sieg
Der VFC Plauen gewann bei hässlichem Novemberwetter gegen den FSV Barleben hochverdient mit 3:0. Die 172 zahlenden Zuschauer sahen einen VFC Plauen, der mit hohem Tempo und gutem Spiel die Partie bestimmte. Der Sieg hätte gut und gern auch 6:0 ausfallen können. Doch Alexander Morosow vergab zwei und Patrik Schlegel einen Hochkaräter. Dennoch gingen die Zuschauer nach einem überzeugenden Auftritt der Heimelf zufrieden nach Hause.

Der VFC Plauen begann wie die Feuerwehr. Bereits nach vier Minuten lag der Führungstreffer durch Patrick Grandner in der Luft. Aber Barlebens Torhüter Alexis Lenhard zeigte sich auf dem Posten. Doch zwei Minuten später klingelte es im Gästetor. Mit einem Aufsetzerball aus 18 Metern überwand Philipp Röhr den Gästekeeper zum Führungstor für die Heimelf. Der Sekundenzeiger hatte gerade einmal eine Runde gedreht, da hieß es 2:0 für die Gelb-Schwarzen. Patrick Grandner, der nach langer Verletzungsphase top fit in die Anfangsformation zurückkehrte, fackelte nicht lange und erzielte den zweiten Treffer für sein Team. Die Platzherren ließen nicht locker und spielten in Richtung auf ein Tor. Der Platz wurde von Minute zu Minute immer tiefer und schwerer bespielbar. Das jedoch hinderte die VFC-Spieler nicht daran, weiter auf Torejagd zu gehen. Aleksandrs Guzlajevs mit Torschussversuch blieb hängen, den Abpraller nahm Grandner auf, aber aus spitzem Winkel blieb der Keeper der Gäste Sieger. Morosow und Guzlajevs wuchteten den Ball wenig später über das Gebälk (14./16./17./29.). Ein gut getimter Freistoßball von Benjamin Keller fand den Weg in die gefährliche Zone. Der Kopfball von Stefan Schumann wurde abgewehrt und ein weiterer Versuch von Morosow landete erneut über dem Tor (31./32.). Auch Daniel Rupf versuchte sich am Torerfolg, sein Freistoß ging ebenso über die Querlatte (39.). Erst in der Schlussphase baute die Gästeelf einmal Druck auf das Plauener Tor auf. Denny Piele setzte ein Solo an mit Pass in die Tiefe, aber keiner seiner Mitspieler erreichte den Ball. In der 43. Minute war es Tim Kolzenburg, der seinen Ball über das Tor setzte. Das 2:0 nahmen die VFC-er nach 45 Minuten mit in die Kabine.

Auch im zweiten Spielabschnitt ließ die Heimelf nicht locker. Grandner rutschte an einer Morosow-Eingabe vorbei und Kellers Ball wurde zur Ecke geklärt. Rupf aus der Distanz ohne das nötige Glück und Guzlajevs Schuss wurde sichere Beute von Torhüter Lenhard (47./48./51.). Danach warf sich Grandner in eine Eingabe und holte sich den Beifall von der Tribüne ab. Kellers Ball landete in der Abwehr und Rupfs Ball war zu hoch angesetzt (54./55.). Doch das 2:0 reichte den Kickern vom VFC Plauen nicht. Sie arbeiteten am dritten Treffer. Guzlajevs konnte ein Röhr-Zuspiel aus acht Metern nicht nutzen (63.). Von den Gästen war weiterhin nur wenig zu sehen. Kalkutschke versuchte sich an einem Heber und scheiterte. Nur in der 87. Minute musste VFC-Torhüter Unger hell wach sein, als erneut Kalkutschke plötzlich seine Chance sah, aber Unger meisterte die Situation souverän. Auf Plauener Seite gab es bis zum Schlusspfiff weitere Torschussversuche. Die größten versiebte Morosow aus dem Lauf heraus und nach Röhrvorbereitung aus sieben Metern (82./83.). Dennoch durfte der Plauener Anhang noch einmal jubeln. Nach Zuspiel von Patrik Schlegel traf der eingewechselte Tim Wüstenhagen mit seinem ersten Oberligator zum 3:0-Endstand (88.).

Barlebens Trainer Jörn Schulz: "Gratulation für den Sieg an Plauen. Der geht in Ordnung. Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft. Gestern waren wir zum Training nur sieben Spieler. Einige meiner Spieler sind bei der Polizei beschäftigt und haben heute Dienst beim Spiel in Magdeburg gegen Halle geschoben. So musste die Mannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt werden. Das haben die Spieler ganz gut gemacht."

VFC-Trainer Sven Römhild: "Wir hatten schon ein bisschen Sorge vor den Platzverhältnissen. Aber es ist gut gegangen. Wir wollten die gesamte Breite des Spielfeldes nutzen. Das haben wir weitestgehend gemacht. Nur mit der letzten Viertelstunde in Halbzeit eins war ich nicht zufrieden. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hätten wir gleich das 3:0 machen müssen. So wurde das Spiel durch die Gästefreistöße noch einmal ekelig. Aber wir haben ja dann doch noch das 3:0 gemacht. Übrigens war das geplante Gespräch mit der Mannschaft am Donnerstag sehr positiv und optimistisch."

VFC Plauen: Unger - Kameraj (gelb), Grossert (gelb), Schumann, Paul - Keller (gelb/84. Wüstenhagen) - Rupf, Röhr - Morosow, Gutzlajevs (78. Komnos) - Grandner (gelb/74. Schlegel)
Zuschauer: 172
Tore: 1:0 Röhr (6.), 2:0 Grandner (7.), 3:0 Wüstenhagen (88.)

Ilong Göll
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5:0 (3:0)
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