VFC Plauen mit Besetzungssorgen nach Rudolstadt - FC Einheit Rudolstadt gegen VFC Plauen
VFC Plauen mit Besetzungssorgen nach Rudolstadt - FC Einheit Rudolstadt gegen VFC Plauen
12.10.2017
Es wird am Sonnabend ein ganz, ganz schwerer Gang für den VFC Plauen nach Rudolstadt. Wenn das Spiel FC Einheit Rudolstadt um 14.00 Uhr im Städtischen Stadion von Rudolstadt angepfiffen wird, werden dem VFC Plauen acht gestandene Spieler aus dem Aufgebot fehlen. Damit ist quasi fast die gesamte Offensivabteilung des VFC Plauen verletzungsbedingt spielunfähig. Gerade auch deshalb muss von einer ganz schweren Auswärtsbegegnung ausgegangen werden. Man darf gespannt sein, wie die personell gebeutelten Plauener diesen Kraftakt am Sonnabend in Rudolstadt meistern werden.

Rückblickend auf die Ursache der Niederlage in Radebeul sah VFC-Trainer Nico Quade hauptsächlich folgenden Gründe: "Schlechte Offensivleistung meiner Mannschaft, fehlende Durchschlagskraft vorn gepaart mit schlechter Schiedsrichterleistung. Die Standards waren eine Katastrophe. Wir haben unser Leistungsvermögen nicht abgerufen." Viel Selbstkritik stand im Mittelpunkt der Auswertung. Häme und Beleidigungen einiger Fans gegenüber der Mannschaft sind eher kontraproduktiv. Das schweißt nicht zusammen, ein Ziel, woran aber die Spieler des VFC Plauen arbeiten. Bedenkt man, dass Nico Quade bei seinem Trainerantritt die Mannschaft auf Position 14 entgegengenommen hat und diese gegenwärtig Platz zwei innehat, so hat das Mannschaftsgefüge eine großartige Entwicklung genommen. Gerade beim frühen Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb, was auch die VFC-Spieler schmerzt, sollte dieser Umstand nicht ganz vergessen werden. Die Mannschaft hat bisher nur zwei Spiele verloren. Sie spielt in der Regel guten Fußball, obwohl zeitweise acht Spieler aus dem Kader verletzungsbedingt oder gesperrt fehlten. Und das wird auch in Rudolstadt wieder der Fall sein.

Durch den akuten Aderlass steht den Spitzenstädtern dem zu Folge wieder eine Mammutaufgabe bevor, die sie so erfolgreich wie möglich lösen wollen. Mannschaftliche Geschlossenheit und gutes Zweikampfverhalten müssen die Gelb-Schwarzen an den Tag legen, um in Rudolstadt etwas Zählbares zu ernten. Den Glauben an sich selbst und ihre individuellen Fähigkeiten sollten ihnen Flügel verleihen, um in Rudolstadt zu bestehen.

Die Heimelf hingegen ist personell gut aufgestellt. Im Schnitt schießen die Gastgeber 2,14 Tore pro Spiel, der VFC Plauen hingegen nur 1,43. Dort liegen auch die Reserven der Gästeelf. Allerdings kassierten die Gelb-Schwarzen im Schnitt nur 0,71 Tore pro Spiel und Einheit 1,14. Wichtig ist nur, dass man immer ein Tor mehr als der Gegner schießt. Dieses Ziel verfolgen am Sonnabend beide Mannschaften.

Dem erfahrenen Marko Riemer im Team der Heimelf stehen sehr gute Offensivspieler wie Benjamin Bahner und Sven Ruprecht zur Seite. Über Riemer, den Denker und Lenker des Spiels und dessen spielerische Qualität, braucht nichts gesagt werden. Mit Tabellenplatz 7 liegt die Heimelf gut im Rennen. Mit dem 2:1-Heimsieg gegen den FC International Leipzig im vergangenen Heimpunktspiel haben die Platzherren aufhorchen lassen. Solch ein Sieg kommt nicht von ungefähr und steht für Qualität. Das Ergebnis ist auch in Plauen angekommen.

Der VFC-Trainer hat die Rudolstädter beobachtet: "Es ist eine kompakte Mannschaft. Ihre Spielphilosophie ist, über Kampf und Schnelligkeit, zum Erfolg zu kommen. Unser Ziel ist es, in der Spitzengruppe zu bleiben, um im Frühjahr vorn mit dabei zu sein."

Drücken wir dem VFC Plauen beim Meistern des Spagats zwischen Siegambitionen auf der einen Seite und der Verletzungsmisere zahlreicher Leistungsträger auf der anderen Seite fest die Daumen.

Folgende VFC- Spieler stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung: Patrick Grandner, Aleksandrs Guzlaevs, Silvano Varnhagen und Sebastian Hauck. Nils Bauer und Benjamin Keller befinden sich im Aufbautraining nach Verletzung, Domenic Knoll ringt um Anschluss nach Verletzung und Tim Wüstenhagen sitzt noch eine Sperre ab. Ein Fragezeichen steht noch hinter Patrik Schlegel (Prellung des Knies).

Kleine Statistik der Rudolstädter:

Die Torjäger der Rudolstädter:
Bahner 6, Ruprecht 4, Riemer und Schneider je 2, Schirrmeister 1

7. Platz
15:8 Tore

4 Siege 0 Remis 3 Niederlagen

Text und Foto: Ilong Göll
VFC Plauen mit Besetzungssorgen nach Rudolstadt - FC Einheit Rudolstadt gegen VFC Plauen
Es wird am Sonnabend ein ganz, ganz schwerer Gang für den VFC Plauen nach Rudolstadt. Wenn das Spiel FC Einheit Rudolstadt um 14.00 Uhr im Städtischen Stadion von Rudolstadt angepfiffen wird, werden dem VFC Plauen acht gestandene Spieler aus dem Aufgebot fehlen. Damit ist quasi fast die gesamte Offensivabteilung des VFC Plauen verletzungsbedingt spielunfähig. Gerade auch deshalb muss von einer ganz schweren Auswärtsbegegnung ausgegangen werden. Man darf gespannt sein, wie die personell gebeutelten Plauener diesen Kraftakt am Sonnabend in Rudolstadt meistern werden.

Rückblickend auf die Ursache der Niederlage in Radebeul sah VFC-Trainer Nico Quade hauptsächlich folgenden Gründe: "Schlechte Offensivleistung meiner Mannschaft, fehlende Durchschlagskraft vorn gepaart mit schlechter Schiedsrichterleistung. Die Standards waren eine Katastrophe. Wir haben unser Leistungsvermögen nicht abgerufen." Viel Selbstkritik stand im Mittelpunkt der Auswertung. Häme und Beleidigungen einiger Fans gegenüber der Mannschaft sind eher kontraproduktiv. Das schweißt nicht zusammen, ein Ziel, woran aber die Spieler des VFC Plauen arbeiten. Bedenkt man, dass Nico Quade bei seinem Trainerantritt die Mannschaft auf Position 14 entgegengenommen hat und diese gegenwärtig Platz zwei innehat, so hat das Mannschaftsgefüge eine großartige Entwicklung genommen. Gerade beim frühen Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb, was auch die VFC-Spieler schmerzt, sollte dieser Umstand nicht ganz vergessen werden. Die Mannschaft hat bisher nur zwei Spiele verloren. Sie spielt in der Regel guten Fußball, obwohl zeitweise acht Spieler aus dem Kader verletzungsbedingt oder gesperrt fehlten. Und das wird auch in Rudolstadt wieder der Fall sein.

Durch den akuten Aderlass steht den Spitzenstädtern dem zu Folge wieder eine Mammutaufgabe bevor, die sie so erfolgreich wie möglich lösen wollen. Mannschaftliche Geschlossenheit und gutes Zweikampfverhalten müssen die Gelb-Schwarzen an den Tag legen, um in Rudolstadt etwas Zählbares zu ernten. Den Glauben an sich selbst und ihre individuellen Fähigkeiten sollten ihnen Flügel verleihen, um in Rudolstadt zu bestehen.

Die Heimelf hingegen ist personell gut aufgestellt. Im Schnitt schießen die Gastgeber 2,14 Tore pro Spiel, der VFC Plauen hingegen nur 1,43. Dort liegen auch die Reserven der Gästeelf. Allerdings kassierten die Gelb-Schwarzen im Schnitt nur 0,71 Tore pro Spiel und Einheit 1,14. Wichtig ist nur, dass man immer ein Tor mehr als der Gegner schießt. Dieses Ziel verfolgen am Sonnabend beide Mannschaften.

Dem erfahrenen Marko Riemer im Team der Heimelf stehen sehr gute Offensivspieler wie Benjamin Bahner und Sven Ruprecht zur Seite. Über Riemer, den Denker und Lenker des Spiels und dessen spielerische Qualität, braucht nichts gesagt werden. Mit Tabellenplatz 7 liegt die Heimelf gut im Rennen. Mit dem 2:1-Heimsieg gegen den FC International Leipzig im vergangenen Heimpunktspiel haben die Platzherren aufhorchen lassen. Solch ein Sieg kommt nicht von ungefähr und steht für Qualität. Das Ergebnis ist auch in Plauen angekommen.

Der VFC-Trainer hat die Rudolstädter beobachtet: "Es ist eine kompakte Mannschaft. Ihre Spielphilosophie ist, über Kampf und Schnelligkeit, zum Erfolg zu kommen. Unser Ziel ist es, in der Spitzengruppe zu bleiben, um im Frühjahr vorn mit dabei zu sein."

Drücken wir dem VFC Plauen beim Meistern des Spagats zwischen Siegambitionen auf der einen Seite und der Verletzungsmisere zahlreicher Leistungsträger auf der anderen Seite fest die Daumen.

Folgende VFC- Spieler stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung: Patrick Grandner, Aleksandrs Guzlaevs, Silvano Varnhagen und Sebastian Hauck. Nils Bauer und Benjamin Keller befinden sich im Aufbautraining nach Verletzung, Domenic Knoll ringt um Anschluss nach Verletzung und Tim Wüstenhagen sitzt noch eine Sperre ab. Ein Fragezeichen steht noch hinter Patrik Schlegel (Prellung des Knies).

Kleine Statistik der Rudolstädter:

Die Torjäger der Rudolstädter:
Bahner 6, Ruprecht 4, Riemer und Schneider je 2, Schirrmeister 1

7. Platz
15:8 Tore

4 Siege 0 Remis 3 Niederlagen

Text und Foto: Ilong Göll
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0:1 (0:0)
Städtisches Stadion Rudolstadt

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29.10. 14:00 Uhr