"Rupfer" schießt sich nach Plauen zurück und lässt Anhang vom VFC Plauen jubeln
"Rupfer" schießt sich nach Plauen zurück und lässt Anhang vom VFC Plauen jubeln
16.07.2017
702 Zuschauer brauchten ihr Kommen zum Abschiedsspiel von Falk Schindler, Kai Zimmermann und Tommy Färber gegen den Drittligisten FSV Zwickau nicht bereuen, soweit sie Anhänger des VFC Plauen waren. Sie sahen ein unterhaltsames Testspiel, das die Kicker des VFC Plauen durch ein Tor von Daniel Rupf mit 1:0 für sich entschieden.

Lange sah die Begegnung nach einem 0:0-Spiel der besseren Art aus, obwohl sich beide Teams durchaus verheißungsvolle Chancen erarbeiteten, wollte der Ball nicht ins Tor. Doch in der 84. Minute nahm Daniel Rupf aus 25 Metern Maß und beförderte den Ball, wie an einem Faden gezogen, in den gegnerischen Kasten. Mit dieser "Granate" ließ er FSV-Torhüter Johannes Brinkies keinerlei Abwehrchance und brachte den Spitzenstädtern einen Achtungserfolg ein.

Dabei begann der FSV Zwickau, wie zu erwarten war, stark. Die Abwehr des VFC Plauen spielte souverän und hielt den Ball geschickt vom VFC-Gehäuse fern oder ging energisch in die Zweikämpfe. Als Renè Lange in der 14. Minute Richtung VFC-Tor anrannte und mit straffem Schuss abschloss, war VFC-Torhüter Unger zur Stelle und hielt mit einer Parade der Heimelf die Null. Nach etwa 20 Minuten hatten sich die diesmal ganz in Gelb auflaufenden Plauener auf die Spielweise der Gäste eingestellt und wurden von Minute zu Minute stärker. Zunächst hätte Schlitzohr Rupf beinahe den Gästekeeper, der weit vor seinem Kasten stand, mit einem langen Lupferball überrumpelt (31.). Auf der anderen Seite setzten Ronny König und Fabian Eisele ihr Bälle neben das Tor der Plauener (37./38.). Patrick Grandner versuchte sich aus der Distanz, ebenfalls knapp vorbei (40.). Kurz vor dem Pausentee musste VFC-Torhüter Unger noch einmal ins linke untere Eck abtauchen, um sein Team mit einem 0:0 in die Pause gehen zu lassen.

Den VFC-Anhängern gefiel es, was die neu zusammengestellte Truppe von Nico Quade anbot. Szenenbeifall und Beifall zum Halbzeitpfiff zeigte auf, dass der Plauener Anhang von der Leistung der Jungs angetan war.

Wer glaubte, die Kraftreserven der Plauener waren nach 45 Minuten aufgebraucht, sah sich getäuscht. Zunächst versuchte es Alexander Morsow aus der Schnittstelle der Gästeabwehr. Brinkies mit wenig Mühe beim Klärungsversuch. Nach feinem Ball von Marian Albustin auf Patrick Schlegel konnte Davy Frick in höchster Not nur auf Kosten eines Eckstoßes klären. Rupf führte aus und Robert Paul wuchtete den Ball per Kopf um Zentimeter am Tor vorbei (54./57./58.). Sinai Tekerci versiebte auf der anderen Seite seine Möglichkeit. Mike Könnecke hätte in der 73. Minute alles klar machen können, ja müssen. Doch auch er setzte freistehend den Ball neben das Plauener Tor. Auf der anderen Seite wäre Rupf fast ein Tor durch direkten Eckstoß gelungen, aber die Querlatte und Brinkies im Anschluss verhinderten den Torerfolg des Rückkehrers zum VFC Plauen (80.). Dann aber die 84. Minute: Ein Hammerschuss von Rupf ins FSV-Tor und Riesenjubel im Vogtlandstadion. Die Überraschung war perfekt. Patrick Schlegel war in der 89. Minute mit seinem Kopfball nahe am 2:0. Ein abgerissener Hemdsärmel zeigt auf, warum ihn ein Treffer versagt blieb.

Ein Wermutstropfen dann doch noch. Domenic Knoll verletzte sich nach wenigen Spielminuten möglicherweise schwer. Wir wünschen ihm, dass die Verletzung doch nicht so schwer ist, wie zunächst angenommen, und baldige Genesung.

VFC-Trainer Nico Quade: "Wir dürfen den Sieg nicht überbewerten. Wir hatten weitere Chancen im Spiel. Wichtig für mich ist zu sehen, welche Entwicklung einige Spieler gemacht haben, zum Beispiel Marian Albustin oder auch Albinjan Kameraj. Aber wir müssen unseren Weg weiter mit Demut gehen."

Für Kai Zimmermann war in der 14. Minute und für Tommy Färber in der 15. Minute das Ende ihrer Karriere in der ersten Mannschaft gekommen. Beide Spieler bleiben dem VFC Plauen erhalten und stehen in Zukunft in der Landesliga ihren Mann. Außerdem trainiert Tommy Färber in Zukunft die U-17 und Kai Zimmermann bleibt Jugendleiter beim VFC Plauen. Falk Schindler konnte auf Grund seiner langwierigen Verletzung nicht aktiv Abschied vom A-Team nehmen. Auch er wird seine Erfahrungen an den VFC-Nachwuchs weitergeben. Er trainiert in Zukunft die Talenteliga. Allen drei Kickern noch einmal herzlichen Dank für ihre großartigen Leistungen in der Vergangenheit und viel Freude und Erfolg bei ihren zukünftigen Herausforderungen.

Zum Einsatz beim VFC Plauen kamen: Unger/Dersewski - Kameraj, Bauer, Paul, Albustin - Keller, Rupf, Färber - Morosow, Grandner, Guzlajevs, Knoll, Zerrenner, Wüstenhagen - Zimmermann, Schlegel
Zuschauer: 702
Tor: Rupf (84.)
Video zum Spiel: https://www.youtube.com/watch?v=TatS7RcocD4

Text und Foto: Ilong Göll
"Rupfer" schießt sich nach Plauen zurück und lässt Anhang vom VFC Plauen jubeln
702 Zuschauer brauchten ihr Kommen zum Abschiedsspiel von Falk Schindler, Kai Zimmermann und Tommy Färber gegen den Drittligisten FSV Zwickau nicht bereuen, soweit sie Anhänger des VFC Plauen waren. Sie sahen ein unterhaltsames Testspiel, das die Kicker des VFC Plauen durch ein Tor von Daniel Rupf mit 1:0 für sich entschieden.

Lange sah die Begegnung nach einem 0:0-Spiel der besseren Art aus, obwohl sich beide Teams durchaus verheißungsvolle Chancen erarbeiteten, wollte der Ball nicht ins Tor. Doch in der 84. Minute nahm Daniel Rupf aus 25 Metern Maß und beförderte den Ball, wie an einem Faden gezogen, in den gegnerischen Kasten. Mit dieser "Granate" ließ er FSV-Torhüter Johannes Brinkies keinerlei Abwehrchance und brachte den Spitzenstädtern einen Achtungserfolg ein.

Dabei begann der FSV Zwickau, wie zu erwarten war, stark. Die Abwehr des VFC Plauen spielte souverän und hielt den Ball geschickt vom VFC-Gehäuse fern oder ging energisch in die Zweikämpfe. Als Renè Lange in der 14. Minute Richtung VFC-Tor anrannte und mit straffem Schuss abschloss, war VFC-Torhüter Unger zur Stelle und hielt mit einer Parade der Heimelf die Null. Nach etwa 20 Minuten hatten sich die diesmal ganz in Gelb auflaufenden Plauener auf die Spielweise der Gäste eingestellt und wurden von Minute zu Minute stärker. Zunächst hätte Schlitzohr Rupf beinahe den Gästekeeper, der weit vor seinem Kasten stand, mit einem langen Lupferball überrumpelt (31.). Auf der anderen Seite setzten Ronny König und Fabian Eisele ihr Bälle neben das Tor der Plauener (37./38.). Patrick Grandner versuchte sich aus der Distanz, ebenfalls knapp vorbei (40.). Kurz vor dem Pausentee musste VFC-Torhüter Unger noch einmal ins linke untere Eck abtauchen, um sein Team mit einem 0:0 in die Pause gehen zu lassen.

Den VFC-Anhängern gefiel es, was die neu zusammengestellte Truppe von Nico Quade anbot. Szenenbeifall und Beifall zum Halbzeitpfiff zeigte auf, dass der Plauener Anhang von der Leistung der Jungs angetan war.

Wer glaubte, die Kraftreserven der Plauener waren nach 45 Minuten aufgebraucht, sah sich getäuscht. Zunächst versuchte es Alexander Morsow aus der Schnittstelle der Gästeabwehr. Brinkies mit wenig Mühe beim Klärungsversuch. Nach feinem Ball von Marian Albustin auf Patrick Schlegel konnte Davy Frick in höchster Not nur auf Kosten eines Eckstoßes klären. Rupf führte aus und Robert Paul wuchtete den Ball per Kopf um Zentimeter am Tor vorbei (54./57./58.). Sinai Tekerci versiebte auf der anderen Seite seine Möglichkeit. Mike Könnecke hätte in der 73. Minute alles klar machen können, ja müssen. Doch auch er setzte freistehend den Ball neben das Plauener Tor. Auf der anderen Seite wäre Rupf fast ein Tor durch direkten Eckstoß gelungen, aber die Querlatte und Brinkies im Anschluss verhinderten den Torerfolg des Rückkehrers zum VFC Plauen (80.). Dann aber die 84. Minute: Ein Hammerschuss von Rupf ins FSV-Tor und Riesenjubel im Vogtlandstadion. Die Überraschung war perfekt. Patrick Schlegel war in der 89. Minute mit seinem Kopfball nahe am 2:0. Ein abgerissener Hemdsärmel zeigt auf, warum ihn ein Treffer versagt blieb.

Ein Wermutstropfen dann doch noch. Domenic Knoll verletzte sich nach wenigen Spielminuten möglicherweise schwer. Wir wünschen ihm, dass die Verletzung doch nicht so schwer ist, wie zunächst angenommen, und baldige Genesung.

VFC-Trainer Nico Quade: "Wir dürfen den Sieg nicht überbewerten. Wir hatten weitere Chancen im Spiel. Wichtig für mich ist zu sehen, welche Entwicklung einige Spieler gemacht haben, zum Beispiel Marian Albustin oder auch Albinjan Kameraj. Aber wir müssen unseren Weg weiter mit Demut gehen."

Für Kai Zimmermann war in der 14. Minute und für Tommy Färber in der 15. Minute das Ende ihrer Karriere in der ersten Mannschaft gekommen. Beide Spieler bleiben dem VFC Plauen erhalten und stehen in Zukunft in der Landesliga ihren Mann. Außerdem trainiert Tommy Färber in Zukunft die U-17 und Kai Zimmermann bleibt Jugendleiter beim VFC Plauen. Falk Schindler konnte auf Grund seiner langwierigen Verletzung nicht aktiv Abschied vom A-Team nehmen. Auch er wird seine Erfahrungen an den VFC-Nachwuchs weitergeben. Er trainiert in Zukunft die Talenteliga. Allen drei Kickern noch einmal herzlichen Dank für ihre großartigen Leistungen in der Vergangenheit und viel Freude und Erfolg bei ihren zukünftigen Herausforderungen.

Zum Einsatz beim VFC Plauen kamen: Unger/Dersewski - Kameraj, Bauer, Paul, Albustin - Keller, Rupf, Färber - Morosow, Grandner, Guzlajevs, Knoll, Zerrenner, Wüstenhagen - Zimmermann, Schlegel
Zuschauer: 702
Tor: Rupf (84.)
Video zum Spiel: https://www.youtube.com/watch?v=TatS7RcocD4

Text und Foto: Ilong Göll
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vergangenes Spiel
2:1 (1:1)
Werner-Seelenbinder-Sportplatz