Der Blick zurück und voraus: VFC-Trainer Nico Quade meldet sich zu Wort
Der Blick zurück und voraus: VFC-Trainer Nico Quade meldet sich zu Wort
17.05.2017
Der Blick zurück: Ausgeglichene Liga sorgt weiter für 5. Platz des VFC Plauen

"Leider haben wir es zum wiederholten Male nicht geschafft, unsere spielerische Überlegenheit gegen TV Askania Bernburg in Tore umzumünzen. Das fällt uns momentan sehr schwer, das müssen wir leider einfach so sagen. Wir gestatten dadurch dem Gegner, ein Stück weit am Leben und im Spiel zu bleiben. Wenn wir das erste Tor machen würden, dann würde die Partie für uns laufen, denn dann würde der Druck geringer und es fiele uns leichter. Bei unserem 4:1-Auswärtssieg in Sandersdorf beispielsweise wurde die Partie mit einem Eigentor von der Heimelf eröffnet, dann war der Knoten geplatzt und wir legten noch drei Buden nach. Generell machen wir aus der Vielzahl der Möglichkeiten zu wenig Tore, wir vergeben einfach zu viele Chancen. Das liegt vor allem daran, dass uns aktuell ein Boxstürmer fehlt.

Trotz dessen sind wir weiterhin auf Platz 5 in der Tabelle, weil die Liga sehr eng ist. Viele Mannschaften spielen auf einem ähnlichen Niveau, wo jeder jeden schlagen kann. Auch der VfL Halle hat zum Beispiel zuletzt wieder gepunktet. Wir müssen anerkennen, dass wir als VFC Plauen zum jetzigen Zeitpunkt mit zu denen gehören, die jeden schlagen können, aber auch von jedem geschlagen werden können. Für weiter oben in der Liga fehlen uns ganz einfach noch ein paar Prozent. Das möchten wir in der kommenden Saison durch zwei Führungsspieler und einen Boxstürmer ändern. Die Frage ist, ob wir das in die wirtschaftlichen Planungen des VFC einbauen können. Doch wir arbeiten mit Hochdruck daran.

Für die Unzufriedenheit der Fans nach der letzten Niederlage habe ich volles Verständnis, wir sind ja selber unzufrieden, als Mannschaft und wir als Trainerteam. Wichtig ist, dass wir die Fehler genau analysieren und nicht frustriert aus dieser Situation gehen, sondern die richtigen Schlüsse für die kommenden letzten drei Spiele und für die neue Saison ziehen."

Der Blick voraus: Ein einfach schweres Spiel bei der BSG Chemie Leipzig

"Es kann am Samstag nicht einfacherer werden, dann keiner kann davon ausgehen, dass wir dort in Leipzig gewinnen. Schwieriger kann es aber auch nicht werden, denn die BSG Chemie Leipzig ist Tabellenführer und die beste Mannschaft in der Liga.

Wir kennen unser Problem mit der Chancenverwertung und möchten dort auch ansetzen. Die Wahrheit aber ist, dass das natürlich nur beschränkt möglich. Torschusstraining allein wird das Ruder nicht rumreißen. Aus Mack, Franjic oder Morosow kann ich keine Torjäger machen, denn dafür sind sie ja auch gar nicht vorgesehen. Uns fehlt einfach der Box-Stürmer. Trotz dessen werden wir am Samstag ein anderes Spiel sehen. Es wird kein Spiel, das wir diktieren können, wo wir 25 Mal frei in den Strafraum flanken können. Es wird ein Spiel, aus dem wir defensiv heraus agieren können, mit einem schnellen Umschaltspiel. Das ist dann wieder was ganz anderes. Das Spiel in Leipzig wird eine ganz andere Systematik haben.


Wir sehen dort, in Leipzig, dass es ein ganz wichtiges Spiel insbesondere für unsere jungen Spieler wird. Sie werden dann merken, was Druck heißt. Mehrere tausend Fans, die ihre Mannschaft anheizen, sowie eine spielstarke Heimelf. Dem Ganzen muss man dann auch erstmal nervlich gewachsen sein. Das werden ganz wichtige und in Teilen auch neue Erfahrungswerte für unsere jungen Spieler, die wir dann auch mit in die neue Saison nehmen werden.

Übrigens: Entschieden ist in Sachen Aufstieg noch nichts. Wenn Rot-Weiß Erfurt nicht aus der 3. Liga absteigen und Jena aus der Regionalliga in die 3. Liga aufsteigen sollte, dann spielt der Zweitplatzierte in der Oberliga Süd ein Relegationsspiel gegen den Zweiten aus der Nordstaffel. Insofern ist dort oben noch alles offen und Chemie wird alles daran setzen, das Spiel zu Hause ziehen zu wollen. Doch dabei möchten wir ein Wörtchen mitreden. Umso geiler wäre es, wenn zahlreiche Gästefans uns bei diesem schweren Spiel unterstützen würden."

E.H.
Der Blick zurück und voraus: VFC-Trainer Nico Quade meldet sich zu Wort
Der Blick zurück: Ausgeglichene Liga sorgt weiter für 5. Platz des VFC Plauen

"Leider haben wir es zum wiederholten Male nicht geschafft, unsere spielerische Überlegenheit gegen TV Askania Bernburg in Tore umzumünzen. Das fällt uns momentan sehr schwer, das müssen wir leider einfach so sagen. Wir gestatten dadurch dem Gegner, ein Stück weit am Leben und im Spiel zu bleiben. Wenn wir das erste Tor machen würden, dann würde die Partie für uns laufen, denn dann würde der Druck geringer und es fiele uns leichter. Bei unserem 4:1-Auswärtssieg in Sandersdorf beispielsweise wurde die Partie mit einem Eigentor von der Heimelf eröffnet, dann war der Knoten geplatzt und wir legten noch drei Buden nach. Generell machen wir aus der Vielzahl der Möglichkeiten zu wenig Tore, wir vergeben einfach zu viele Chancen. Das liegt vor allem daran, dass uns aktuell ein Boxstürmer fehlt.

Trotz dessen sind wir weiterhin auf Platz 5 in der Tabelle, weil die Liga sehr eng ist. Viele Mannschaften spielen auf einem ähnlichen Niveau, wo jeder jeden schlagen kann. Auch der VfL Halle hat zum Beispiel zuletzt wieder gepunktet. Wir müssen anerkennen, dass wir als VFC Plauen zum jetzigen Zeitpunkt mit zu denen gehören, die jeden schlagen können, aber auch von jedem geschlagen werden können. Für weiter oben in der Liga fehlen uns ganz einfach noch ein paar Prozent. Das möchten wir in der kommenden Saison durch zwei Führungsspieler und einen Boxstürmer ändern. Die Frage ist, ob wir das in die wirtschaftlichen Planungen des VFC einbauen können. Doch wir arbeiten mit Hochdruck daran.

Für die Unzufriedenheit der Fans nach der letzten Niederlage habe ich volles Verständnis, wir sind ja selber unzufrieden, als Mannschaft und wir als Trainerteam. Wichtig ist, dass wir die Fehler genau analysieren und nicht frustriert aus dieser Situation gehen, sondern die richtigen Schlüsse für die kommenden letzten drei Spiele und für die neue Saison ziehen."

Der Blick voraus: Ein einfach schweres Spiel bei der BSG Chemie Leipzig

"Es kann am Samstag nicht einfacherer werden, dann keiner kann davon ausgehen, dass wir dort in Leipzig gewinnen. Schwieriger kann es aber auch nicht werden, denn die BSG Chemie Leipzig ist Tabellenführer und die beste Mannschaft in der Liga.

Wir kennen unser Problem mit der Chancenverwertung und möchten dort auch ansetzen. Die Wahrheit aber ist, dass das natürlich nur beschränkt möglich. Torschusstraining allein wird das Ruder nicht rumreißen. Aus Mack, Franjic oder Morosow kann ich keine Torjäger machen, denn dafür sind sie ja auch gar nicht vorgesehen. Uns fehlt einfach der Box-Stürmer. Trotz dessen werden wir am Samstag ein anderes Spiel sehen. Es wird kein Spiel, das wir diktieren können, wo wir 25 Mal frei in den Strafraum flanken können. Es wird ein Spiel, aus dem wir defensiv heraus agieren können, mit einem schnellen Umschaltspiel. Das ist dann wieder was ganz anderes. Das Spiel in Leipzig wird eine ganz andere Systematik haben.


Wir sehen dort, in Leipzig, dass es ein ganz wichtiges Spiel insbesondere für unsere jungen Spieler wird. Sie werden dann merken, was Druck heißt. Mehrere tausend Fans, die ihre Mannschaft anheizen, sowie eine spielstarke Heimelf. Dem Ganzen muss man dann auch erstmal nervlich gewachsen sein. Das werden ganz wichtige und in Teilen auch neue Erfahrungswerte für unsere jungen Spieler, die wir dann auch mit in die neue Saison nehmen werden.

Übrigens: Entschieden ist in Sachen Aufstieg noch nichts. Wenn Rot-Weiß Erfurt nicht aus der 3. Liga absteigen und Jena aus der Regionalliga in die 3. Liga aufsteigen sollte, dann spielt der Zweitplatzierte in der Oberliga Süd ein Relegationsspiel gegen den Zweiten aus der Nordstaffel. Insofern ist dort oben noch alles offen und Chemie wird alles daran setzen, das Spiel zu Hause ziehen zu wollen. Doch dabei möchten wir ein Wörtchen mitreden. Umso geiler wäre es, wenn zahlreiche Gästefans uns bei diesem schweren Spiel unterstützen würden."

E.H.
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