VFC Plauen nur mit Punkt auf Kunstrasen
VFC Plauen nur mit Punkt auf Kunstrasen
18.03.2017
Der VFC Plauen kam über ein 1:1 beim Tabellenletzten nicht hinaus. Fünf bis sechs Hochkaräter reichten dem VFC Plauen nicht, um sich für die zuletzt erlittene Heimniederlage gegen Bischofswerda zu rehabilitieren. Im Gegenteil, sie machten den Gegner durch den Ausgleich stark. Seit der 60. Minute spielten die Plauener zudem in Überzahl, da P. Motscha mit Gelb-Rot vom Platz flog. Daraus konnte der VFC Plauen kein Kapital schlagen. Mit nun zehn Spielern auf dem Feld ging ein Ruck durch die Heimelf, sie kämpften verbissen und noch aufopferungsvoller. Dafür wurden sie mit einem Punkt belohnt. Am Ende hatten die Gelb-Schwarzen dann sogar noch Glück, dass ein Ball der Heimelf nur an der Querlatte landete und Denny Kallisch den zweiten Ball sicherte.

Dabei begann das Spiel so, wie es sich die VFC-Kicker vorgestellt hatten. Nach zwei Minuten hieß es 0:1. In eine Eingabe von Jonas Mack lief Patrick Grandner und legte den Ball an dem guten Torhüter Christian Bölke vorbei zum 0:1. Danach versuchte es Ivan Leon Franjic mit einem Heber aus 25 Metern. Der Ball ging klar über das Tor (8.). Zwei Schussversuche von Adel Aljindo waren kein Problem für VFC-Torhüter Kallisch. Auch im dritten Versuch der Heimelf nach einem Ball von Jihad Mirza auf Tom Renner stand die Plauener Abwehr ihren Mann (24.). Jetzt waren die Plauener wieder an der Reihe. Philipp Röhr köpfte eine Morozow-Eingabe Richtung Halle-Tor, doch Böhlke parierte großartig. Grandner setzte einen Ball an den Pfosten aus leichter Abseitsstellung (34.). Anschließend zog Röhr von der Strafraumgrenze ab, knapp drüber. Auch Halle versuchte es vor der Pause noch einmal. Einen diagonal gespielten Ball von Mirza holte sich aber Kallisch. Mit einer knappen Führung ging es also in die Halbzeitpause.

Plauen wollte das zweite Tor, doch es wollte einfach nicht gelingen. Als Mack einen Ball scharf in den Strafraum schickte, verpasste Grandner den Ball knapp (49.). Auch Mack konnte eine Eingabe von Franjic nicht im Tor unterbringen (49./52.). Doch die Heimelf blieb auch nichts schuldig. M. von der Werth verpasste zweimal Eingaben von Mirza und Djontu (52./63.). Auf der anderen Seite jagte Aleksandrs Guzlajevs eine straffe Eingabe in den Strafraum, Torhüter Böhlke musste prallen lassen. An Röhr und Mack sprang der Ball, um abzustauben, vorbei. Wieder nichts Zählbares. Dann kam es, wie es kommen musste (66.). Der Gegner, bereits in Unterzahl, straffte sich, Mirza lief auf und davon - Morozow und Kameraj waren sich im Abwehrverhalten wohl nicht einig - und Mirza legte ab auf Max Worbs. Er ließ es sich nicht zweimal sagen und traf zum Ausgleich.

Der Rest ist schnell gesagt. Morozow vergab von der Strafraugrenze, Franjic übersah seine besser postierten Mitspieler im Strafraum und platzierte den Ball über die Querlatte. Kai Zimmermann vermochte es nicht, drei seiner großen Chancen für das wichtige zweite Tor zu verwerten (83./84./90.).

VFC-Trainer Nico Quade nach dem Spiel: "Es ist genau das eingetreten, wovor ich gewarnt habe. Wir spielen einfach nicht aggressiv genug. Und wer seine Chancen nicht nutzt, ist am Ende selber Schuld. Wie müssen uns an die eigene Nase greifen."

VFC Plauen: Kallisch - Kameraj, Grossert/V, Schumann - Franjic/V, Keller, Röhr Mack (72. Zimmermann) - Morozow, Guzlajevs - Grandner
Zuschauer: 69, davon rund 40 aus Plauen

   


Text und Fotos: Ilong Göll
VFC Plauen nur mit Punkt auf Kunstrasen
Der VFC Plauen kam über ein 1:1 beim Tabellenletzten nicht hinaus. Fünf bis sechs Hochkaräter reichten dem VFC Plauen nicht, um sich für die zuletzt erlittene Heimniederlage gegen Bischofswerda zu rehabilitieren. Im Gegenteil, sie machten den Gegner durch den Ausgleich stark. Seit der 60. Minute spielten die Plauener zudem in Überzahl, da P. Motscha mit Gelb-Rot vom Platz flog. Daraus konnte der VFC Plauen kein Kapital schlagen. Mit nun zehn Spielern auf dem Feld ging ein Ruck durch die Heimelf, sie kämpften verbissen und noch aufopferungsvoller. Dafür wurden sie mit einem Punkt belohnt. Am Ende hatten die Gelb-Schwarzen dann sogar noch Glück, dass ein Ball der Heimelf nur an der Querlatte landete und Denny Kallisch den zweiten Ball sicherte.

Dabei begann das Spiel so, wie es sich die VFC-Kicker vorgestellt hatten. Nach zwei Minuten hieß es 0:1. In eine Eingabe von Jonas Mack lief Patrick Grandner und legte den Ball an dem guten Torhüter Christian Bölke vorbei zum 0:1. Danach versuchte es Ivan Leon Franjic mit einem Heber aus 25 Metern. Der Ball ging klar über das Tor (8.). Zwei Schussversuche von Adel Aljindo waren kein Problem für VFC-Torhüter Kallisch. Auch im dritten Versuch der Heimelf nach einem Ball von Jihad Mirza auf Tom Renner stand die Plauener Abwehr ihren Mann (24.). Jetzt waren die Plauener wieder an der Reihe. Philipp Röhr köpfte eine Morozow-Eingabe Richtung Halle-Tor, doch Böhlke parierte großartig. Grandner setzte einen Ball an den Pfosten aus leichter Abseitsstellung (34.). Anschließend zog Röhr von der Strafraumgrenze ab, knapp drüber. Auch Halle versuchte es vor der Pause noch einmal. Einen diagonal gespielten Ball von Mirza holte sich aber Kallisch. Mit einer knappen Führung ging es also in die Halbzeitpause.

Plauen wollte das zweite Tor, doch es wollte einfach nicht gelingen. Als Mack einen Ball scharf in den Strafraum schickte, verpasste Grandner den Ball knapp (49.). Auch Mack konnte eine Eingabe von Franjic nicht im Tor unterbringen (49./52.). Doch die Heimelf blieb auch nichts schuldig. M. von der Werth verpasste zweimal Eingaben von Mirza und Djontu (52./63.). Auf der anderen Seite jagte Aleksandrs Guzlajevs eine straffe Eingabe in den Strafraum, Torhüter Böhlke musste prallen lassen. An Röhr und Mack sprang der Ball, um abzustauben, vorbei. Wieder nichts Zählbares. Dann kam es, wie es kommen musste (66.). Der Gegner, bereits in Unterzahl, straffte sich, Mirza lief auf und davon - Morozow und Kameraj waren sich im Abwehrverhalten wohl nicht einig - und Mirza legte ab auf Max Worbs. Er ließ es sich nicht zweimal sagen und traf zum Ausgleich.

Der Rest ist schnell gesagt. Morozow vergab von der Strafraugrenze, Franjic übersah seine besser postierten Mitspieler im Strafraum und platzierte den Ball über die Querlatte. Kai Zimmermann vermochte es nicht, drei seiner großen Chancen für das wichtige zweite Tor zu verwerten (83./84./90.).

VFC-Trainer Nico Quade nach dem Spiel: "Es ist genau das eingetreten, wovor ich gewarnt habe. Wir spielen einfach nicht aggressiv genug. Und wer seine Chancen nicht nutzt, ist am Ende selber Schuld. Wie müssen uns an die eigene Nase greifen."

VFC Plauen: Kallisch - Kameraj, Grossert/V, Schumann - Franjic/V, Keller, Röhr Mack (72. Zimmermann) - Morozow, Guzlajevs - Grandner
Zuschauer: 69, davon rund 40 aus Plauen

   


Text und Fotos: Ilong Göll
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