VFC-Team will Wiedergutmachung
VFC-Team will Wiedergutmachung
16.03.2017
Der VFC Plauen tritt am Samstag, 15.00, Uhr im Hallenser HWG-Stadion Am Zoo gegen den VfL Halle an. Das Spiel wird, wie am Donnerstagmorgen dem VFC Plauen mitgeteilt, auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen.

Warum das bei frühlingshaften Temperaturen notwendig ist, werden die Plauener mit ihrem Anhang am Samstag erfahren. Nichtsdestotrotz geht es dort nach der zuletzt schmerzlichen Heimniederlage gegen den Bischofswerdaer FV 08 in erster Linie darum, schnellst möglich wieder auf die Beine, sprich in die Erfolgsspur, zu kommen. Ein Sieg in der Fremde wäre auch wegen der gegeben Umstände das richtige Mittel zur rechten Zeit.
Von der Tabellensituation ausgegangen - Letzter gegen Neunter - nimmt der VFC Plauen in Halle die Favoritenstellung ein. Doch müssen die jungen Spieler mit mehr Männlichkeit und unaufgeregter ins Spiel gehen als zuletzt gegen Bischofswerda, wenn sie erfolgreich die Heimreise antreten wollen. Der Glaube an die Mannschaft ist zweifellos weiterhin gegeben. Die Erwartungshaltung der Fans ist groß, das erzeugt Druck bei der Mannschaft. Den Umgang damit müssen gerade die jungen Kicker noch lernen, wenn sie in ihrem Lehrjahr "Oberligafußball" diese Prüfung erfolgreich bestehen wollen. Möglicherweise bringt sie das Spiel gegen den VfL Halle auf diesem Weg wieder etwas voran. Das Ergebnis wird es aufzeigen. Auch an der nötigen Konstanz fehlt es dem jungen Team noch. Sehr gute Spiele, gute und schwache wechseln sich noch ab. Aber auch das ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt sicherlich normal. Stück für Stück müssen die Jungs eigene Schwächen abstellten. Nicht zuletzt warfen auch Krankheit und zahlreiche Verletzungen die Spieler in der Bildung eines stabilen Mannschaftsgefüges immer wieder zurück (unter anderem Grossert, Zerrenner, Keller, Henschke, Hauck und zuletzt auch noch Grandner). Das entschuldigt nichts, aber es erklärt einiges. Dennoch hat der VFC Plauen genügend Potenzial, um stabiler auftreten zu können. Jetzt ist der Augenblick gekommen, wo sich die Youngster zeigen können und müssen. In Halle gibt es eine erneute Möglichkeit dazu.

Mit vier Punkten aus 18 Spielen, der Roten Laterne im Nacken, geht es für den VfL Halle, so wie es gegenwärtig aussieht, nur noch darum, das Spieljahr mit Anstand zu Ende zu spielen. Ohne Druck, frei von der Leber weg könnten die Platzherren die Begegnung gegen die Plauener angehen. Eher ist aber davon auszugehen, dass die Platzherren nach 44 Gegentoren und nur 15 Treffern mit einer defensiven Spieltaktik aufwarten. Egal, was der Gegner auch macht, der VFC Plauen muss in Halle sein Spiel durchbringen. Dann wird er auch mit Zählbarem die Heimreise antreten können.
VFC-Trainer Nico Quade erwartet volle Konzentration von seinen Jungs beim VfL Halle: "Halle hat sich in jedem Spiel bemüht. Das zeigen die knappen Spielergebnisse. Wir müssen 100% bei der Sache sein, um drei Punkte zu holen. Jeder erwartet von uns einen Sieg. Den wollen wir auch. Aber unterschätzen dürfen wir den Gegner nicht. Es wird Umstellungen in der Mannschaft geben, schon, weil Silvano Varnhagen seine fünfte Gelbe Karte abbrummt."
Benjamin Keller darf sich nach seinem Oberligadebüt gegen Bischofswerda Hoffnungen machen, in die Startelf zu rutschen. Aber noch gibt es zwei Trainingseinheiten. Dann erst werden Nico Quade und Sven Römhild darüber befinden, wer am Samstag spielt.

Statistisches zum Gegner VfL Halle:
18 Spiele - 4 Punkte
1 Sieg (Markranstädt - H) - 1 Remis (International Leipzig - H) - 16 Niederlagen
Tore: 15 : 44
Torschützen: Mirza, Schiller, von der Weth, Hahn (je 2), Justin, Souaidan, Motscha, Schammer, Aljindo (je 1).

Text und Foto: Ilong Göll
VFC-Team will Wiedergutmachung
Der VFC Plauen tritt am Samstag, 15.00, Uhr im Hallenser HWG-Stadion Am Zoo gegen den VfL Halle an. Das Spiel wird, wie am Donnerstagmorgen dem VFC Plauen mitgeteilt, auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen.

Warum das bei frühlingshaften Temperaturen notwendig ist, werden die Plauener mit ihrem Anhang am Samstag erfahren. Nichtsdestotrotz geht es dort nach der zuletzt schmerzlichen Heimniederlage gegen den Bischofswerdaer FV 08 in erster Linie darum, schnellst möglich wieder auf die Beine, sprich in die Erfolgsspur, zu kommen. Ein Sieg in der Fremde wäre auch wegen der gegeben Umstände das richtige Mittel zur rechten Zeit.
Von der Tabellensituation ausgegangen - Letzter gegen Neunter - nimmt der VFC Plauen in Halle die Favoritenstellung ein. Doch müssen die jungen Spieler mit mehr Männlichkeit und unaufgeregter ins Spiel gehen als zuletzt gegen Bischofswerda, wenn sie erfolgreich die Heimreise antreten wollen. Der Glaube an die Mannschaft ist zweifellos weiterhin gegeben. Die Erwartungshaltung der Fans ist groß, das erzeugt Druck bei der Mannschaft. Den Umgang damit müssen gerade die jungen Kicker noch lernen, wenn sie in ihrem Lehrjahr "Oberligafußball" diese Prüfung erfolgreich bestehen wollen. Möglicherweise bringt sie das Spiel gegen den VfL Halle auf diesem Weg wieder etwas voran. Das Ergebnis wird es aufzeigen. Auch an der nötigen Konstanz fehlt es dem jungen Team noch. Sehr gute Spiele, gute und schwache wechseln sich noch ab. Aber auch das ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt sicherlich normal. Stück für Stück müssen die Jungs eigene Schwächen abstellten. Nicht zuletzt warfen auch Krankheit und zahlreiche Verletzungen die Spieler in der Bildung eines stabilen Mannschaftsgefüges immer wieder zurück (unter anderem Grossert, Zerrenner, Keller, Henschke, Hauck und zuletzt auch noch Grandner). Das entschuldigt nichts, aber es erklärt einiges. Dennoch hat der VFC Plauen genügend Potenzial, um stabiler auftreten zu können. Jetzt ist der Augenblick gekommen, wo sich die Youngster zeigen können und müssen. In Halle gibt es eine erneute Möglichkeit dazu.

Mit vier Punkten aus 18 Spielen, der Roten Laterne im Nacken, geht es für den VfL Halle, so wie es gegenwärtig aussieht, nur noch darum, das Spieljahr mit Anstand zu Ende zu spielen. Ohne Druck, frei von der Leber weg könnten die Platzherren die Begegnung gegen die Plauener angehen. Eher ist aber davon auszugehen, dass die Platzherren nach 44 Gegentoren und nur 15 Treffern mit einer defensiven Spieltaktik aufwarten. Egal, was der Gegner auch macht, der VFC Plauen muss in Halle sein Spiel durchbringen. Dann wird er auch mit Zählbarem die Heimreise antreten können.
VFC-Trainer Nico Quade erwartet volle Konzentration von seinen Jungs beim VfL Halle: "Halle hat sich in jedem Spiel bemüht. Das zeigen die knappen Spielergebnisse. Wir müssen 100% bei der Sache sein, um drei Punkte zu holen. Jeder erwartet von uns einen Sieg. Den wollen wir auch. Aber unterschätzen dürfen wir den Gegner nicht. Es wird Umstellungen in der Mannschaft geben, schon, weil Silvano Varnhagen seine fünfte Gelbe Karte abbrummt."
Benjamin Keller darf sich nach seinem Oberligadebüt gegen Bischofswerda Hoffnungen machen, in die Startelf zu rutschen. Aber noch gibt es zwei Trainingseinheiten. Dann erst werden Nico Quade und Sven Römhild darüber befinden, wer am Samstag spielt.

Statistisches zum Gegner VfL Halle:
18 Spiele - 4 Punkte
1 Sieg (Markranstädt - H) - 1 Remis (International Leipzig - H) - 16 Niederlagen
Tore: 15 : 44
Torschützen: Mirza, Schiller, von der Weth, Hahn (je 2), Justin, Souaidan, Motscha, Schammer, Aljindo (je 1).

Text und Foto: Ilong Göll
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