Rückschlag für VFC durch Heimpleite
Rückschlag für VFC durch Heimpleite
12.03.2017
Der VFC Plauen kam am Sonntagnachmittag einfach nicht in die Gänge und verlor das Heimspiel gegen den Bischofswerdaer FV 08 klar mit 1:3 (0:1) vor 635 Zuschauern.

Das war ein Rückschlag für die VFC-Elf, die sich so viel gegen den Bischofswerdaer FV 08 vorgenommen hatte, vielleicht zu viel. Denn von der ersten Minute an, war es nicht die Mannschaft, die die Plauener in den vergangenen Monaten gesehen hatten. Verkrampft, verunsichert, nervös? Die Folge waren Ballverluste im eigenen Spiel nach vorn und nach verlorenen Zweikämpfen. Spielerisch konnte man dem Kontrahenten nicht beikommen und zum Kampfspiel fanden die VFC-Kicker an diesem Nachmittag nicht die rechte Einstellung.
Anders der Gegner aus Bischofswerda. Er stand hoch, ging schon früh auf den Gegner. Damit verhinderte er einen geordneten Spielaufbau der Plauener, provozierte Fehler bei der Heimelf und machte daraus drei Treffer. Bereits in der 7. Minute musste der VFC Plauen das erste Tor hinnehmen. Gut herausgespielt von den Gästen über drei Stationen. Endstation des Ballverlaufes war bei Tom Hagemann und der nutzte seine erste Möglichkeit zur Führung der Gäste (7.). Fehler im Abwehrverhalten der VFC-Elf begünstigten den Gästetreffer. Danach jagte Florian Grossert einen Eckstoß von Marc Böttger gerade noch übers VFC-Gebälk. Nur einmal im Spielabschnitt eins wurde der Ball für die Gästemannschaft gefährlich. Nach Eckstoß von Jonas Mack faustete BFV-Torhüter Höhne den Ball vor Stefan Schumanns Kopfballversuch aus der Gefahrenzone. Hoffnung bei den Plauener Fans kam auf, als der VFC Plauen nach Handspiel eines Bischofswerdaers der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Kai Zimmermann übernahm Verantwortung. Doch auch er - wie mit Blei an den Füßen - schoss zu schwach. Höhne hatte keine Mühe, den Ball zu halten (43.). Das musste der VFC Plauen erst einmal verdauen. Er verdaute es schlecht. Das war wohl dann auch der Knackpunkt im Spiel des VFC Plauen.

Im zweiten Spielabschnitt erarbeiteten sich die Plauener etwas mehr Ballbesitz, verloren die Bälle aber immer wieder leichtfertig, sodass sich für die Gäste weitere Einschussmöglichkeiten eröffneten. Die VFC-Hintermannschaft kam kurz nach Wiederanpfiff nach Spiel von Frank Zille ins Schwimmen, Denny Kallisch verhinderte in dieser Spielphase Schlimmeres (47.). Doch acht neun Minuten später sorgte erneut Hagemann nach schnellem Umkehrspiel für das 2:0 für die Gäste. Zweimal Haken schlagen und der Ball war im Kasten (55.). Mit einem feinem Freistoß von Stefan Schumann brachten sich die Plauener mit dem 1:2-Anschlusstreffer wieder ins Spiel. Nun auf volle Offensive aus, um das Blatt doch noch zu wenden, kassierten die Spitzenstädter noch das 1:3 durch Robin Huth (84). Damit waren alle Messen gelesen, auch wenn Ivan Leon Franjic noch einen straffen Schuss Richtung Gästetor schickte.
Das war am Sonntagnachmittag einfach zu wenig. Doch der VFC Plauen darf sich nicht lange an der Niederlage aufhalten, schnell wieder aufstehen, dazu lernen und das nächste Mal alles wieder besser machen.


Trainerstimmen:
Erik Schmidt (BFV 08): "Es war ein umkämpftes Spiel. Es hätte möglicherweise einen anderen Verlauf genommen, wenn der Elfmeter reingegangen wäre. Aber ich muss meine Jungs heute loben. Sie haben ein gutes Spiel gemacht. Sie können sich heute freuen und morgen geht es dann weiter. Wir haben noch schwere Brocken vor uns."
Nico Quade (VFC Plauen): "Wir haben ein frühes Tor bekommen und nicht die richtigen Mittel gefunden, um erfolgreich in die Zweikämpfe zu gehen. Da hat uns noch die nötige Robustheit gefehlt. Dann kommt dazu, dass wir den Elfmeter nicht verwandelt haben. Bischofswerda hat verdient gewonnen. Das sind eben die Prozente, die uns in der Entwicklung noch fehlen."

Aufstellung VFC Plauen: Kallisch - Kameraj, Grossert/V (77. Bauer), Schumann/V, Albustin (60. Keller) - Varnhagen/V, Röhr - Morosow/V, Franjic, Mack (60. Guzlajevs) - Zimmermann.
Zuschauer: 635
Tore: 0:1 Hagemann (6.), 0:2 Hagemann (55.), 1:2 Schumann (74.), 1:3 Huth (84.)

   

Text und Fotos: Ilong Göll
Rückschlag für VFC durch Heimpleite
Der VFC Plauen kam am Sonntagnachmittag einfach nicht in die Gänge und verlor das Heimspiel gegen den Bischofswerdaer FV 08 klar mit 1:3 (0:1) vor 635 Zuschauern.

Das war ein Rückschlag für die VFC-Elf, die sich so viel gegen den Bischofswerdaer FV 08 vorgenommen hatte, vielleicht zu viel. Denn von der ersten Minute an, war es nicht die Mannschaft, die die Plauener in den vergangenen Monaten gesehen hatten. Verkrampft, verunsichert, nervös? Die Folge waren Ballverluste im eigenen Spiel nach vorn und nach verlorenen Zweikämpfen. Spielerisch konnte man dem Kontrahenten nicht beikommen und zum Kampfspiel fanden die VFC-Kicker an diesem Nachmittag nicht die rechte Einstellung.
Anders der Gegner aus Bischofswerda. Er stand hoch, ging schon früh auf den Gegner. Damit verhinderte er einen geordneten Spielaufbau der Plauener, provozierte Fehler bei der Heimelf und machte daraus drei Treffer. Bereits in der 7. Minute musste der VFC Plauen das erste Tor hinnehmen. Gut herausgespielt von den Gästen über drei Stationen. Endstation des Ballverlaufes war bei Tom Hagemann und der nutzte seine erste Möglichkeit zur Führung der Gäste (7.). Fehler im Abwehrverhalten der VFC-Elf begünstigten den Gästetreffer. Danach jagte Florian Grossert einen Eckstoß von Marc Böttger gerade noch übers VFC-Gebälk. Nur einmal im Spielabschnitt eins wurde der Ball für die Gästemannschaft gefährlich. Nach Eckstoß von Jonas Mack faustete BFV-Torhüter Höhne den Ball vor Stefan Schumanns Kopfballversuch aus der Gefahrenzone. Hoffnung bei den Plauener Fans kam auf, als der VFC Plauen nach Handspiel eines Bischofswerdaers der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Kai Zimmermann übernahm Verantwortung. Doch auch er - wie mit Blei an den Füßen - schoss zu schwach. Höhne hatte keine Mühe, den Ball zu halten (43.). Das musste der VFC Plauen erst einmal verdauen. Er verdaute es schlecht. Das war wohl dann auch der Knackpunkt im Spiel des VFC Plauen.

Im zweiten Spielabschnitt erarbeiteten sich die Plauener etwas mehr Ballbesitz, verloren die Bälle aber immer wieder leichtfertig, sodass sich für die Gäste weitere Einschussmöglichkeiten eröffneten. Die VFC-Hintermannschaft kam kurz nach Wiederanpfiff nach Spiel von Frank Zille ins Schwimmen, Denny Kallisch verhinderte in dieser Spielphase Schlimmeres (47.). Doch acht neun Minuten später sorgte erneut Hagemann nach schnellem Umkehrspiel für das 2:0 für die Gäste. Zweimal Haken schlagen und der Ball war im Kasten (55.). Mit einem feinem Freistoß von Stefan Schumann brachten sich die Plauener mit dem 1:2-Anschlusstreffer wieder ins Spiel. Nun auf volle Offensive aus, um das Blatt doch noch zu wenden, kassierten die Spitzenstädter noch das 1:3 durch Robin Huth (84). Damit waren alle Messen gelesen, auch wenn Ivan Leon Franjic noch einen straffen Schuss Richtung Gästetor schickte.
Das war am Sonntagnachmittag einfach zu wenig. Doch der VFC Plauen darf sich nicht lange an der Niederlage aufhalten, schnell wieder aufstehen, dazu lernen und das nächste Mal alles wieder besser machen.


Trainerstimmen:
Erik Schmidt (BFV 08): "Es war ein umkämpftes Spiel. Es hätte möglicherweise einen anderen Verlauf genommen, wenn der Elfmeter reingegangen wäre. Aber ich muss meine Jungs heute loben. Sie haben ein gutes Spiel gemacht. Sie können sich heute freuen und morgen geht es dann weiter. Wir haben noch schwere Brocken vor uns."
Nico Quade (VFC Plauen): "Wir haben ein frühes Tor bekommen und nicht die richtigen Mittel gefunden, um erfolgreich in die Zweikämpfe zu gehen. Da hat uns noch die nötige Robustheit gefehlt. Dann kommt dazu, dass wir den Elfmeter nicht verwandelt haben. Bischofswerda hat verdient gewonnen. Das sind eben die Prozente, die uns in der Entwicklung noch fehlen."

Aufstellung VFC Plauen: Kallisch - Kameraj, Grossert/V (77. Bauer), Schumann/V, Albustin (60. Keller) - Varnhagen/V, Röhr - Morosow/V, Franjic, Mack (60. Guzlajevs) - Zimmermann.
Zuschauer: 635
Tore: 0:1 Hagemann (6.), 0:2 Hagemann (55.), 1:2 Schumann (74.), 1:3 Huth (84.)

   

Text und Fotos: Ilong Göll
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