Spielvorschau: VFC Plauen - FSV Wacker Nordhausen II
Spielvorschau: VFC Plauen - FSV Wacker Nordhausen II
06.12.2018
NOFV-Oberliga Süd, 16. Spieltag
Sonntag, 09.12.2018, 13:00 Uhr, Vogtlandstadion


VFC Plauen möchte wieder mit geschlossener Mannschaftsleistung auftreten

Am Sonntag um 13.00 Uhr wird für den VFC Plauen im Vogtlandstadion die Rückrunde eingeläutet. Mit dem FSV Wacker Nordhausen wird eine Mannschaft ins Vogtland kommen, die viel Qualität angehäuft hat, um mit ihrer ersten Mannschaft den Sprung in die dritte Liga zu schaffen. Dazu gehört auch eine starke zweite Mannschaft, die den qualitativen Unterbau für die erste Garnitur darstellt. So tummeln sich Spieler in diesem Team, die die junge Garde führen soll und anderseits junge Spieler, die den Weg in die erste Mannschaft finden wollen, um die ehrgeizigen Ziele des Vereins mit voranzutreiben.

Bisher hinken die Gäste aus Thüringen ihren Plänen hinterher. Doch wenn das Stadion fertig umgebaut ist, soll es wohl ernst werden. Dann muss auch der entsprechende Unterbau stehen. Voraussetzung dafür werden schon in der Gegenwart geschaffen. Junge Leute wurden geholt und an die Seite von Erfahrung gestellt. Stellvertretend stehen hierfür die Qualitätsgaranten Nils Pfingsten-Rettig, Marco Sailer oder auch Mannschaftskapitän Marcus Vopel. Wacker II ist Neuling in der Oberliga. Ein „normaler“ Aufsteiger ist die zweite Mannschaft aus Nordhausen aber auf Grund der eigenen Ansprüche nicht. Qualität hat die Mannschaft gleich zu Beginn der Halbserie in der Oberliga hinterlegt. Über Erfolg oder Misserfolg der Gäste entscheidet zudem auch immer die Frage, welche Spielerüberhänge aus dem Regionalligateam ihre Spielzeit in der Oberliga erhalten.

Dem VFC Plauen war das im Hinspiel egal. Er trotzte Wacker in der Fremde immerhin ein 0:0 ab, was man zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht richtig einzuordnen wusste. Nach 15 Pflichtspielen sieht das schon anders aus. Beide Mannschaften mussten Federn lassen. Der VFC Plauen hat sich zuletzt aus der Niederlagenserie befreit. Die Wackeraner warten nach zuletzt vier Niederlagen in Folge auf ein Erfolgserlebnis. Diesen Befreiungsschlag soll es nach dem Willen der VFC-Kicker aber nicht gerade in Plauen geben. Dafür schwitzen die Gelb-Schwarzen auch in dieser Woche nach getaner Arbeit im Training. Endlich hat VFC-Trainer Daniel Rupf einmal die Auswahl an Spielern, die bereit und in der Lage sein sollten, den Gästen entsprechend entgegenzutreten. Keine Kartensperren, keine derzeit bekannten berufsbedingte Rücksichtnahmen und mit Edvardas Lucenka nur einen Langzeitverletzten. Da sollte doch etwas möglich sein. Auch die Fans des VFC Plauen sind in diesem letzten Spiel des Jahres noch einmal richtig gefragt. Die Mannschaft hat erst zuletzt gezeigt, wie wichtig ihr die Unterstützung von außen ist.

Augenmerk sollten die Gelb-Schwarzen auch auf den vom FSV Zwickau nach Nordhausen gewechselten Mittelfeldspieler Paul Hans Kirchner legen. Er ist mit sechs Treffern bester Schütze der Gästeelf. Gegen die Leistungsträger Sailer, Pfingsten-Rettig und Co. wartet die nächste Bewährungsprobe für die Heimelf.

VFC-Trainer Daniel Rupf im Interview

Daniel, die Hinrunde ist Geschichte. Der Zeitpunkt ist gegeben, um einmal Rückschau auf diesen Zeitabschnitt zu werfen. Wie siehst du unsere Mannschaft in der Oberliga und die Oberliga allgemein?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Die Ergebnisse zeigen, dass all unsere Ergebnisse eng waren, außer die beiden höheren Siege gegen Hohenstein und zuletzt Rudolstadt. Alles andere, auch die Niederlagen, waren knappe Ergebnisse, einmal vom Gera-Spiel und dem Spiel in Luckenwalde abgesehen, die mit zwei Toren Unterschied verloren gingen. Mangelnde Konzentration, individuelle Fehler oder auch tatsächlich Pech und manch falsche Schiedsrichterentscheidung führten zu Spielen, die von den Ergebnissen her in die eine oder andere Richtung hätten gehen können. Meist hatten wir die Chancen, um zu Toren zu kommen, Chancen, um mehr als ein Tor zu schießen. In den Topspielen ist uns das leider nicht gelungen, auch einmal einen Punkt mitzunehmen. Aber noch einmal gesagt. Es ist eine enge Liga, was auch die Tabelle aufzeigt und eine Liga, in der sich auch einmal die individuelle Qualität durchsetzt, bei der man als Mannschaft nicht alles zwingend verteidigen kann, wie zum Beispiel gegen Bravo bei Inter oder Becker bei Luckenwalde. Sie sind beide deutlich stärker als der Rest der Spieler in der Liga. Wir müssen viel als Mannschaft machen. Wir müssen immer gemeinsam etwas reißen. Fallen dann zu viele Spieler aus, geht es in die Richtung Gera-Spiel und auch in Richtung Zorbau."

Das Spiel gegen Rudolstadt hat gezeigt, wie eng es in der Oberliga zugeht, aber auch, was möglich ist, wenn alles passt. Wie siehst du mit etwas Abstand diese Begegnung?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Kleine Dinge entscheiden, wie gesagt, oft über den Ausgang des Spiels. Wenn wir konsequent sind und unsere Chancen nutzen, geht dann auch das Ergebnis in die richtige Richtung. Effizient haben wir unsere Chancen gegen Rudolstadt genutzt und sind somit als verdienter Sieger vom Platz gegangen. Trotzdem war es vor allem im ersten Spielabschnitt ein knappes Spiel. In der zweiten Hälfte mussten die Gäste kommen, mussten etwas für die Ergebniskorrektur tun. Die Räume zum Kontern haben wir dann gut genutzt, machen das 4:1. Weitere Chancen kamen dazu. So geht der Sieg in Ordnung."

Nun steht mit Wacker Nordhausen II ein Gegner ins Haus, der mit seinen großen Ansprüchen im Verein immer wieder aufhorchen lässt. Ihn im Heimspiel in die Schranken zu weisen, wird erklärtes Ziel der Plauener sein?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Zur Mannschaft FSV Wacker Nordhausen II habe ich mich ja schon vor Saisonbeginn klar positioniert, dass es eine Mannschaft ist, die im oberen Tabellendrittel spielen muss. Das ist auch gar nicht anders möglich. Mit dem Spielermaterial, das sie zur Verfügung haben, werden sie das auch. Ansonsten wäre es eine riesige Enttäuschung für Nordhausen, wenn sie in der Tabellenmitte oder am Ende stehen würden. Dem zu Folge lässt sich auch daraus schließen, dass das letzte Spiel des Jahres am Wochenende für uns eine schwierige Aufgabe wird, weil eine hohe Qualität im Spiel der Gäste steckt. Selbst bei einem schlechten Spiel der Gäste kann durch die individuelle Klasse eines Einzelspielers das Spiel entschieden werden. Wir müssen als Mannschaft gut verteidigen. Wenn wir unsere Idee über 90 Minuten auf den Platz kriegen, dann glaube ich, dass wir am Sonntag noch einmal nachlegen und das Jahr mit einem positiven Ergebnis abschließen können.“

Also auf ins Stadion zum letzten Oberligaspiel im Jahr 2018. Macht den Auftakt in die Rückrunde zu einer Erfolgsgeschichte für den VFC Plauen.

Danach noch eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest für alle Sponsoren, Funktionäre, Spieler, Fans und Freunde des VFC Plauen.

Text und Foto: Ilong Göll
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Sonntag, 09.12.2018, 13:00 Uhr, Vogtlandstadion


VFC Plauen möchte wieder mit geschlossener Mannschaftsleistung auftreten

Am Sonntag um 13.00 Uhr wird für den VFC Plauen im Vogtlandstadion die Rückrunde eingeläutet. Mit dem FSV Wacker Nordhausen wird eine Mannschaft ins Vogtland kommen, die viel Qualität angehäuft hat, um mit ihrer ersten Mannschaft den Sprung in die dritte Liga zu schaffen. Dazu gehört auch eine starke zweite Mannschaft, die den qualitativen Unterbau für die erste Garnitur darstellt. So tummeln sich Spieler in diesem Team, die die junge Garde führen soll und anderseits junge Spieler, die den Weg in die erste Mannschaft finden wollen, um die ehrgeizigen Ziele des Vereins mit voranzutreiben.

Bisher hinken die Gäste aus Thüringen ihren Plänen hinterher. Doch wenn das Stadion fertig umgebaut ist, soll es wohl ernst werden. Dann muss auch der entsprechende Unterbau stehen. Voraussetzung dafür werden schon in der Gegenwart geschaffen. Junge Leute wurden geholt und an die Seite von Erfahrung gestellt. Stellvertretend stehen hierfür die Qualitätsgaranten Nils Pfingsten-Rettig, Marco Sailer oder auch Mannschaftskapitän Marcus Vopel. Wacker II ist Neuling in der Oberliga. Ein „normaler“ Aufsteiger ist die zweite Mannschaft aus Nordhausen aber auf Grund der eigenen Ansprüche nicht. Qualität hat die Mannschaft gleich zu Beginn der Halbserie in der Oberliga hinterlegt. Über Erfolg oder Misserfolg der Gäste entscheidet zudem auch immer die Frage, welche Spielerüberhänge aus dem Regionalligateam ihre Spielzeit in der Oberliga erhalten.

Dem VFC Plauen war das im Hinspiel egal. Er trotzte Wacker in der Fremde immerhin ein 0:0 ab, was man zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht richtig einzuordnen wusste. Nach 15 Pflichtspielen sieht das schon anders aus. Beide Mannschaften mussten Federn lassen. Der VFC Plauen hat sich zuletzt aus der Niederlagenserie befreit. Die Wackeraner warten nach zuletzt vier Niederlagen in Folge auf ein Erfolgserlebnis. Diesen Befreiungsschlag soll es nach dem Willen der VFC-Kicker aber nicht gerade in Plauen geben. Dafür schwitzen die Gelb-Schwarzen auch in dieser Woche nach getaner Arbeit im Training. Endlich hat VFC-Trainer Daniel Rupf einmal die Auswahl an Spielern, die bereit und in der Lage sein sollten, den Gästen entsprechend entgegenzutreten. Keine Kartensperren, keine derzeit bekannten berufsbedingte Rücksichtnahmen und mit Edvardas Lucenka nur einen Langzeitverletzten. Da sollte doch etwas möglich sein. Auch die Fans des VFC Plauen sind in diesem letzten Spiel des Jahres noch einmal richtig gefragt. Die Mannschaft hat erst zuletzt gezeigt, wie wichtig ihr die Unterstützung von außen ist.

Augenmerk sollten die Gelb-Schwarzen auch auf den vom FSV Zwickau nach Nordhausen gewechselten Mittelfeldspieler Paul Hans Kirchner legen. Er ist mit sechs Treffern bester Schütze der Gästeelf. Gegen die Leistungsträger Sailer, Pfingsten-Rettig und Co. wartet die nächste Bewährungsprobe für die Heimelf.

VFC-Trainer Daniel Rupf im Interview

Daniel, die Hinrunde ist Geschichte. Der Zeitpunkt ist gegeben, um einmal Rückschau auf diesen Zeitabschnitt zu werfen. Wie siehst du unsere Mannschaft in der Oberliga und die Oberliga allgemein?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Die Ergebnisse zeigen, dass all unsere Ergebnisse eng waren, außer die beiden höheren Siege gegen Hohenstein und zuletzt Rudolstadt. Alles andere, auch die Niederlagen, waren knappe Ergebnisse, einmal vom Gera-Spiel und dem Spiel in Luckenwalde abgesehen, die mit zwei Toren Unterschied verloren gingen. Mangelnde Konzentration, individuelle Fehler oder auch tatsächlich Pech und manch falsche Schiedsrichterentscheidung führten zu Spielen, die von den Ergebnissen her in die eine oder andere Richtung hätten gehen können. Meist hatten wir die Chancen, um zu Toren zu kommen, Chancen, um mehr als ein Tor zu schießen. In den Topspielen ist uns das leider nicht gelungen, auch einmal einen Punkt mitzunehmen. Aber noch einmal gesagt. Es ist eine enge Liga, was auch die Tabelle aufzeigt und eine Liga, in der sich auch einmal die individuelle Qualität durchsetzt, bei der man als Mannschaft nicht alles zwingend verteidigen kann, wie zum Beispiel gegen Bravo bei Inter oder Becker bei Luckenwalde. Sie sind beide deutlich stärker als der Rest der Spieler in der Liga. Wir müssen viel als Mannschaft machen. Wir müssen immer gemeinsam etwas reißen. Fallen dann zu viele Spieler aus, geht es in die Richtung Gera-Spiel und auch in Richtung Zorbau."

Das Spiel gegen Rudolstadt hat gezeigt, wie eng es in der Oberliga zugeht, aber auch, was möglich ist, wenn alles passt. Wie siehst du mit etwas Abstand diese Begegnung?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Kleine Dinge entscheiden, wie gesagt, oft über den Ausgang des Spiels. Wenn wir konsequent sind und unsere Chancen nutzen, geht dann auch das Ergebnis in die richtige Richtung. Effizient haben wir unsere Chancen gegen Rudolstadt genutzt und sind somit als verdienter Sieger vom Platz gegangen. Trotzdem war es vor allem im ersten Spielabschnitt ein knappes Spiel. In der zweiten Hälfte mussten die Gäste kommen, mussten etwas für die Ergebniskorrektur tun. Die Räume zum Kontern haben wir dann gut genutzt, machen das 4:1. Weitere Chancen kamen dazu. So geht der Sieg in Ordnung."

Nun steht mit Wacker Nordhausen II ein Gegner ins Haus, der mit seinen großen Ansprüchen im Verein immer wieder aufhorchen lässt. Ihn im Heimspiel in die Schranken zu weisen, wird erklärtes Ziel der Plauener sein?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Zur Mannschaft FSV Wacker Nordhausen II habe ich mich ja schon vor Saisonbeginn klar positioniert, dass es eine Mannschaft ist, die im oberen Tabellendrittel spielen muss. Das ist auch gar nicht anders möglich. Mit dem Spielermaterial, das sie zur Verfügung haben, werden sie das auch. Ansonsten wäre es eine riesige Enttäuschung für Nordhausen, wenn sie in der Tabellenmitte oder am Ende stehen würden. Dem zu Folge lässt sich auch daraus schließen, dass das letzte Spiel des Jahres am Wochenende für uns eine schwierige Aufgabe wird, weil eine hohe Qualität im Spiel der Gäste steckt. Selbst bei einem schlechten Spiel der Gäste kann durch die individuelle Klasse eines Einzelspielers das Spiel entschieden werden. Wir müssen als Mannschaft gut verteidigen. Wenn wir unsere Idee über 90 Minuten auf den Platz kriegen, dann glaube ich, dass wir am Sonntag noch einmal nachlegen und das Jahr mit einem positiven Ergebnis abschließen können.“

Also auf ins Stadion zum letzten Oberligaspiel im Jahr 2018. Macht den Auftakt in die Rückrunde zu einer Erfolgsgeschichte für den VFC Plauen.

Danach noch eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest für alle Sponsoren, Funktionäre, Spieler, Fans und Freunde des VFC Plauen.

Text und Foto: Ilong Göll
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