Spielbericht: VFC Plauen - FC Einheit Rudolstadt 4:1 (3:1)
Spielbericht: VFC Plauen - FC Einheit Rudolstadt 4:1 (3:1)
03.12.2018
Der VFC Plauen hat sich aus der Ergebniskrise herausgeschossen und besiegte den FC Einheit Rudolstadt am Ende klar mit 4:1. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung hob sich Stefan Fritzlar hervor. Er traf gleich dreimal für seine Farben und schraubte damit sein Torekonto auf sieben Treffer.

Dabei begann das Spiel bei strömendem Regen erneut unter ganz schlechten Vorzeichen. Im Kreis vereint beschworen die VFC-Kicker kurz vor dem Anpfiff noch, den Teufelskreis der Niederlagenserie zu durchbrechen. Doch schon in der fünften Minute schien der Plan der Plauener durchkreuzt. Als die Platzherren ein Zuspiel von Arne Reetz auf Robert Bismark nicht zu unterbinden wussten, stand es 0:1. Bismark traf aus halblinker Position und platzierte den Ball unhaltbar für VFC-Torhüter Leon Seefeld ins lange Eck. Mit der Führung im Rücken blieben die Gäste mutig und erarbeiteten sich bis zur 20. Minute zwei weitere Tormöglichkeiten. Zunächst schoss Georg Seturitze zu ungenau und im Anschluss wusste Lukas Schirrmeister einen Ball von Reetz nicht zu verwerten (15./20.). Doch dann war der VFC Plauen endlich im Spiel. Nach Eckstoß von Alexander Morosow lauerte Fritzlar am kurzen Pfosten und stellte den Gleichstand her. Nur wenig später nach öffnendem Pass von Morosow markierte Aleksandrs Guzlajevs endlich die erhoffte Führung. Es sollte vor der Pause noch besser kommen. Nach feiner Ballstafette zwischen Morosow, Benjamin Keller, der Fritzlar den Ball in den Lauf legte, stand es 3:1. Effizienter geht es eigentlich nicht – drei Chancen, drei Tore (27./30./42.).

Mit diesem Aufwind starteten die Gelb-Schwarzen in Halbzeit zwei. Diese verbuchten die Platzherren für sich. Kellers Ball aus 18 Metern landete neben dem Tor (48.). Ab der 56. Minute erspielten sich die Spitzenstädter drei Chancen in Minutentakt. Zunächst schrammte Fritzlar nach Zuspiel von Kevin Walther am 4:1 vorbei, dann blieb Guzlajevs mit seinem Schuss in der Abwehr hängen und zu guter Letzt brachte Morosow nicht genug Druck hinter den Ball, sodass der Gästetorhüter Marczuk das Spielgerät problemlos aufnehmen konnte. Vier Minuten nach seiner Einwechslung bekam Geburtstagskind Samba Fatajo seine Chance zum Torerfolg, doch er kam mit Kopf nicht mehr richtig hinter eine Flanke von Fritzlar (64.). Nur zwei Minuten später lief Fatajo schneller als die Gegnerschaft und tankte sich durch. Sein Schuss wurde Beute des Rudolstädter Schlussmannes. Nur noch einmal musste Plauens Keeper Seefeld eingreifen. Mit starker Abwehr auf Kosten eines Eckstoßes verhinderte er den Anschlusstreffer der Gästeelf (74.). Drei Minuten später machten die VFC-Kicker alles klar. Eine Eingabe von Guzlajevs nutzte Fritzlar mit seinem dritten Treffer zum 4:1. Damit waren die Messen gelesen, wenngleich der Torhunger bei den Gastgebern noch nicht gestillt schien. Stefan Schumann mit deinem Distanzschuss und zweimal Fatajo hätten das Ergebnis noch höher schrauben können (78./79./88.). Da die Gäste aber nie aufgaben, geht der Sieg in dieser Höhe dann auch in Ordnung.

VFC-Trainer Daniel Rupf zum Spiel: "Ich denke, dass es ein verdienter Sieg war, auch ein wichtiger. Wir sind danach alle erleichtert gewesen. Wenn man so eine Durststrecke hinter sich hat und geht dann wie der in Rückstand, dann muss man das erst einmal wegstecken. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht. Wir haben nicht lockergelassen und am Plan festgehalten, auf den Ausgleich gespielt und sind belohnt worden. Mit einer großen Effektivität haben wir vor der Pause noch das Spiel gedreht. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, weiter geduldig zu spielen. Rudolstadt hat dann versucht, etwas mehr für das Spiel zu machen. Dadurch hatten wir auch gute Räume zum Kontern. Das ist auch ganz gut aufgegangen, weitere zu Chancen zu kommen. Das haben wir dann auch gut gemacht mit dem 4:1, mit dem das Spiel dann auch gelaufen war. Ich habe es nicht als ein Drei-Tore-Unterschiedsspiel gesehen, sondern wie die vielen anderen Spiele zuvor als knapp. Aber am Ende war es ein absolut verdienter Sieg, der uns wieder etwas Luft zum Atmen gibt und der uns wieder etwas positiver in das letzte Spiel schauen lässt."

VFC Plauen: Seefeld - Walther (71. Bauer), Kameraj, Schumann, Komnos - Keller, Grandner - Guzlajevs (87. Eigel), Albert (62. Fatajo), Morosow - Fritzlar (gelbe Karte).
Tore 0:1 Bismark (5.), 1:1 Fritzlar (27.), 2:1 Guzlajevs (30.), 3:1 Fritzlar (42.), 4:1 Fritzlar (77.)
Zuschauer: 280
Schiedsrichter: Tino Stein (Potsdam)

Text und Foto: Ilong Göll
Spielbericht: VFC Plauen - FC Einheit Rudolstadt 4:1 (3:1)
Der VFC Plauen hat sich aus der Ergebniskrise herausgeschossen und besiegte den FC Einheit Rudolstadt am Ende klar mit 4:1. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung hob sich Stefan Fritzlar hervor. Er traf gleich dreimal für seine Farben und schraubte damit sein Torekonto auf sieben Treffer.

Dabei begann das Spiel bei strömendem Regen erneut unter ganz schlechten Vorzeichen. Im Kreis vereint beschworen die VFC-Kicker kurz vor dem Anpfiff noch, den Teufelskreis der Niederlagenserie zu durchbrechen. Doch schon in der fünften Minute schien der Plan der Plauener durchkreuzt. Als die Platzherren ein Zuspiel von Arne Reetz auf Robert Bismark nicht zu unterbinden wussten, stand es 0:1. Bismark traf aus halblinker Position und platzierte den Ball unhaltbar für VFC-Torhüter Leon Seefeld ins lange Eck. Mit der Führung im Rücken blieben die Gäste mutig und erarbeiteten sich bis zur 20. Minute zwei weitere Tormöglichkeiten. Zunächst schoss Georg Seturitze zu ungenau und im Anschluss wusste Lukas Schirrmeister einen Ball von Reetz nicht zu verwerten (15./20.). Doch dann war der VFC Plauen endlich im Spiel. Nach Eckstoß von Alexander Morosow lauerte Fritzlar am kurzen Pfosten und stellte den Gleichstand her. Nur wenig später nach öffnendem Pass von Morosow markierte Aleksandrs Guzlajevs endlich die erhoffte Führung. Es sollte vor der Pause noch besser kommen. Nach feiner Ballstafette zwischen Morosow, Benjamin Keller, der Fritzlar den Ball in den Lauf legte, stand es 3:1. Effizienter geht es eigentlich nicht – drei Chancen, drei Tore (27./30./42.).

Mit diesem Aufwind starteten die Gelb-Schwarzen in Halbzeit zwei. Diese verbuchten die Platzherren für sich. Kellers Ball aus 18 Metern landete neben dem Tor (48.). Ab der 56. Minute erspielten sich die Spitzenstädter drei Chancen in Minutentakt. Zunächst schrammte Fritzlar nach Zuspiel von Kevin Walther am 4:1 vorbei, dann blieb Guzlajevs mit seinem Schuss in der Abwehr hängen und zu guter Letzt brachte Morosow nicht genug Druck hinter den Ball, sodass der Gästetorhüter Marczuk das Spielgerät problemlos aufnehmen konnte. Vier Minuten nach seiner Einwechslung bekam Geburtstagskind Samba Fatajo seine Chance zum Torerfolg, doch er kam mit Kopf nicht mehr richtig hinter eine Flanke von Fritzlar (64.). Nur zwei Minuten später lief Fatajo schneller als die Gegnerschaft und tankte sich durch. Sein Schuss wurde Beute des Rudolstädter Schlussmannes. Nur noch einmal musste Plauens Keeper Seefeld eingreifen. Mit starker Abwehr auf Kosten eines Eckstoßes verhinderte er den Anschlusstreffer der Gästeelf (74.). Drei Minuten später machten die VFC-Kicker alles klar. Eine Eingabe von Guzlajevs nutzte Fritzlar mit seinem dritten Treffer zum 4:1. Damit waren die Messen gelesen, wenngleich der Torhunger bei den Gastgebern noch nicht gestillt schien. Stefan Schumann mit deinem Distanzschuss und zweimal Fatajo hätten das Ergebnis noch höher schrauben können (78./79./88.). Da die Gäste aber nie aufgaben, geht der Sieg in dieser Höhe dann auch in Ordnung.

VFC-Trainer Daniel Rupf zum Spiel: "Ich denke, dass es ein verdienter Sieg war, auch ein wichtiger. Wir sind danach alle erleichtert gewesen. Wenn man so eine Durststrecke hinter sich hat und geht dann wie der in Rückstand, dann muss man das erst einmal wegstecken. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht. Wir haben nicht lockergelassen und am Plan festgehalten, auf den Ausgleich gespielt und sind belohnt worden. Mit einer großen Effektivität haben wir vor der Pause noch das Spiel gedreht. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, weiter geduldig zu spielen. Rudolstadt hat dann versucht, etwas mehr für das Spiel zu machen. Dadurch hatten wir auch gute Räume zum Kontern. Das ist auch ganz gut aufgegangen, weitere zu Chancen zu kommen. Das haben wir dann auch gut gemacht mit dem 4:1, mit dem das Spiel dann auch gelaufen war. Ich habe es nicht als ein Drei-Tore-Unterschiedsspiel gesehen, sondern wie die vielen anderen Spiele zuvor als knapp. Aber am Ende war es ein absolut verdienter Sieg, der uns wieder etwas Luft zum Atmen gibt und der uns wieder etwas positiver in das letzte Spiel schauen lässt."

VFC Plauen: Seefeld - Walther (71. Bauer), Kameraj, Schumann, Komnos - Keller, Grandner - Guzlajevs (87. Eigel), Albert (62. Fatajo), Morosow - Fritzlar (gelbe Karte).
Tore 0:1 Bismark (5.), 1:1 Fritzlar (27.), 2:1 Guzlajevs (30.), 3:1 Fritzlar (42.), 4:1 Fritzlar (77.)
Zuschauer: 280
Schiedsrichter: Tino Stein (Potsdam)

Text und Foto: Ilong Göll
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